Immer mehr Menschen zahlen monatlich für Künstliche Intelligenz und Premiumfunktionen
von belmedia Redaktion ➔ business24.ch Allgemein Alltag Bildung Bildung & Arbeit Business Business businessaktuell.ch Dienstleistungen Digitalisierung Elektronik Europa Innovation Inspiration Lifestyle Magazine nachrichtenticker.ch News Produkte Service Strategie Technik Technologie Themen Tipps Trends Unternehmen Wirtschaft Ⳇ Verbreitung
Laut Umfrage des Digitalverbands BITKOM unter 1.003 Personen ab 16 Jahren steigt die Zahlungsbereitschaft für Künstliche Intelligenz (KI) in Deutschland. So würden 13 Prozent der KI-Nutzer für mindestens eine Anwendung zahlen – im Vorjahr waren es acht Prozent. Und 29 Prozent können sich vorstellen, bald auf eine Bezahlversion umzusteigen.
Eine klare Absage an kostenpflichtige KI erteilen dagegen 49 Prozent, nach 62 Prozent im Vorjahr. Wer aktuell für KI bezahlt, gibt dafür durchschnittlich 20 Euro pro Monat aus, vier Euro mehr als vor einem Jahr.
„KI hat sich für viele Menschen von einer Spielerei zum nützlichen Werkzeug im Alltag entwickelt“, kommentiert BITKOM-Präsident Ralf Wintergerst.
13 Prozent der zahlenden Nutzer geben laut der aktuellen BITKOM-Erhebung unter zehn Euro pro Monat aus, 25 Prozent zwischen zehn und 20 Euro und 43 Prozent zwischen 20 und 30 Euro. Rund ein Fünftel gibt sogar 30 Euro oder mehr pro Monat für KI-Anwendungen aus. Bezahlt wird in erster Linie für eine bessere Leistung.
Zwei Drittel der Befragten geben an, mit dem Bezahlmodell Zugang zu leistungsfähigeren KI-Modellen zu bekommen. 55 Prozent erhoffen sich eine bessere Qualität der Ergebnisse, 51 Prozent eine grössere technische Stabilität und 30 Prozent eine höhere Geschwindigkeit. Wichtig sind den zahlenden Nutzern aber auch Funktionsumfang und Komfort.
Experten warnen vor Blase
40 Prozent bezahlen für zusätzliche Funktionen, 36 Prozent legen Wert auf weniger oder gar keine Nutzungsbegrenzungen, 33 Prozent auf einen Kunden-Support und 22 Prozent wollen keine Werbung in ihrer KI-Anwendung. 38 Prozent sind auch aufgrund eines besseren Datenschutzes auf eine kostenpflichtige KI-Version umgestiegen.
Und trotzdem: Der KI-Hype erinnert Richard Whittle von der University of Salford und Stuart Mills von der University of Leeds an die Dotcom-Blase, die Anfang des Jahrtausends platzte und weltweit wirtschaftliche Turbulenzen auslöste. Genauso könnte es allen Geschäften ergehen, die auf KI aufbauen, warnen die Wissenschaftler.
Quelle: pressetext.redaktion/Florian Fügemann
Bildquelle: Symbolbild © Production Perig/Shutterstock.com, bearbeitet mit KI