Wertewandel als Erfolgsstrategie: Unternehmergespräch im Knies Kinderzoo

Die Vereine Standortförderung Zürioberland und Region Zürichsee-Linth veranstalteten ihr neuntes Unternehmer-Gespräch unter dem Titel „Wertewandel als Erfolgsstrategie“ in Knies Kinderzoo in Rapperswil. Mehr als 350 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft nahmen an diesem etablierten Netzwerkanlass teil.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung erwartete die Teilnehmenden ein erster Höhepunkt: Bei einer exklusiven Elefantenexpedition konnten sie die grauen Riesen aus nächster Nähe erleben. Der Zusammenhalt in einer Elefantenherde und der fürsorgliche Umgang der Tiere miteinander dienen dabei als Inspiration für Führung und Zusammenarbeit in der Geschäftswelt.

Im Hauptprogramm gewährte Sibylle Marti, Direktorin Knies Kinderzoo, einen Blick hinter die Kulissen. Sie zeigte am Beispiel der diesjährigen Veranstaltungslokalität, dem „Zauberhut“, dass auch Strategien einem Wandel unterworfen sind. Am Standort der ehemaligen Seelöwen-Anlage steht heute eine multifunktionale Event-Location.


Sibylle Marti, Direktorin Knies Kinderzoo, gewährte den Teilnehmenden einen Blick hinter die Kulissen

Dieser Wandel sei nur durch den Mut möglich gewesen, Traditionen zu hinterfragen und neue Wege zu gehen.

Renaissance der Menschlichkeit

Für Dr. Thomas Juli, Human Business Guide, stellt sich in einer Welt, die immer mehr von Künstlicher Intelligenz (KI) bestimmt wird, die zentrale Frage: „Wie bleiben wir nicht nur ein Teil des Ganzen, sondern werden zu aktiven Gestaltern des technologischen Wandels?“

In seiner Antwort setzte er den Menschen an die erste Stelle und das nicht als Ressource, sondern als menschliches Wesen. Gemäss Thomas Juli müssen wir erst wieder lernen, Mensch zu sein und unsere Ideen zu entwickeln, wie wir leben wollen.

Seitenblicke mit Dr. Severin Dressen, Direktor Zoo Zürich

Moderne Zoos stehen in der Verantwortung bei der Vermittlung von Werten. In seinem Referat zeigte Dr. Severin Dressen auf, dass die heutigen Aufgaben eines Zoos neben Arten- und Habitatsschutz auch Forschung und Bildung umfassen. Beim Habitatsschutz steht der Zoo Zürich Pate für die Projekte vor Ort.

Stellvertretend dafür steht der Masoala Regenwald, der auch 20 Jahre nach der Eröffnung noch einzigartig ist. Die geplanten Projekte belegen eindrücklich, dass die Weiterentwicklung ein fortlaufender Prozess ist. Ein Prozess, der den Zoo Zürich bei der Tierhaltung und der Naturschutzarbeit weltweit an die Spitze gebracht hat.

Mit Mut zum messbaren Mehrwert

Rolf Spichtig, Geschäftsführer Marenco, nahm die Teilnehmenden mit auf die Reise von der undenkbaren Idee hin zum marktdominierenden Produkt. Neben einer hohen Funktionalität müssen sich die von Marenco entwickelten Produkte am Markt auch durchsetzen. Marenco hilft ganzheitlich, die unternehmerischen Ziele seiner Kunden zu erreichen.

Dabei spielen Werte wie Verantwortung und Nachhaltigkeitsüberlegungen bei der Produkteentwicklung seit jeher eine wichtige Rolle. Spichtig betonte, dass hinter jeder Lösung Menschen stehen, die Anerkennung verdienen und gefördert werden wollen.

Daniela Waser, Geschäftsleiterin Standortförderung Zürioberland, und Peter Göldi, Geschäftsführer Region Zürichsee-Linth, ordneten abschliessend die Bedeutung des Wertewandels für die Entwicklung der Regionen ein. Durch den Abend führte in gewohnt eloquenter Weise der ehemalige Sportmoderator Stefan Bürer.

Der Apéro riche stand ganz im Zeichen des Netzwerkens und des informellen Austausches. „Der Anlass erfreut sich zunehmender Beliebtheit. So konnten wir in diesem Jahr einen neuen Teilnehmenden-Rekord verzeich-nen“, freute sich Giacinto In-Albon, Leiter Geschäftsfeld Wirtschaft bei der Standortförderung Zürioberland.

 

Quelle: Standortförderung Zürioberland
Bildquelle: Standortförderung Zürioberland, Manuela Matt

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