Rolls-Royce und TCS fördern Wasserstoff-Technologie für CO2-neutrale Luftfahrt

Der internationale Luftverkehrsverband (IATA) hat sich ehrgeizige Ziele für Netto-Null-CO2-Emissionen bis 2050 gesetzt. Das erfordert innovative Nachhaltigkeitslösungen: Die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie hat das Potenzial, die Luftfahrtbranche zu revolutionieren und einen bedeutenden Beitrag zur Dekarbonisierung des Flugverkehrs zu leisten.

Wasserstoff als CO2-neutraler Flugkraftstoff der Zukunft – gemeinsam wollen Tata Consultancy Services (TCS), ein weltweit führendes Unternehmen für IT-Dienstleisungen, Beratung und Geschäftslösungen, und das britische Luft- und Raumfahrtunternehmen Rolls-Royce die Erforschung und Entwicklung der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie vorantreiben. TCS bringt seine Expertise in der Flugzeugindustrie ein – so zum Beispiel in den Bereichen Systementwurf, Komponentendesign, Lieferkettenunterstützung und Programmmanagement – und unterstützt Rolls-Royce bei der Bewältigung von drei zentralen Herausforderungen, um Wasserstoff für die Luftfahrt nutzbar zu machen: der Brennstoffverbrennung, der Brennstoffzufuhr und der Integration von Brennstoffsystemen in ein Triebwerk.

Alan Newby, Director, Research and Technology, Rolls-Royce, sagte: „Wir freuen uns, TCS in unserem Wasserstoff-Forschungsprogramm begrüssen zu dürfen. Die ausgewiesene Engineering-Kompetenz von TCS wird eine wichtige Rolle bei der Erreichung unserer Technologieziele spielen. Wir haben bereits grosse Fortschritte erzielt. Die Zusammenarbeit mit TCS eröffnet uns zusätzliche Möglichkeiten auf unserem Weg, die Energiewende in der Luftfahrtbranche voranzutreiben.“

Langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft

Rolls-Royce und die Tata Group arbeiten schon seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich zusammen, unter anderem bei der Entwicklung und Produktion von Triebwerken. TCS, ein Teil der Tata Group, unterstützt Rolls-Royce seit 2010 in verschiedenen Bereichen, von Design und Engineering bis hin zu Software und IT. Dabei begleitet TCS Rolls-Royce über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts – von der ersten Idee bis zum fertigen Flugzeug. Die neue Partnerschaft im Bereich Wasserstofftechnologie baut auf dieser langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit auf.

Anupam Singhal, President – Manufacturing, TCS, sagte: „Die Partnerschaft zwischen TCS und Rolls-Royce ist ein starkes Bündnis, um nachhaltige Lösungen für die Luftfahrt zu entwickeln. Wir teilen die Ambition von Rolls-Royce für eine grünere Zukunft. Diese Partnerschaft ist die perfekte Gelegenheit, unsere technologischen Stärken und unser Engagement für die Umwelt zu nutzen, um Innovationen voranzutreiben und einen umweltfreundlicheren Luft- und Raumfahrtsektor zu fördern.“

Regu Ayyaswamy, Senior Vice President und Global Head – Internet of Things und Digital Engineering, TCS, sagte: „TCS und Rolls-Royce arbeiten bereits seit über einem Jahrzehnt partnerschaftlich zusammen, um Spitzenleistungen im Engineering zu fördern und voranzutreiben. Die neue Partnerschaft zur Erforschung von Wasserstoffantriebssystemen ist ein entscheidender nächster Schritt in einer Zeit, in der die Luftfahrtindustrie vor der dringenden Herausforderung steht, CO2-Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig Leistung und Effizienz zu erhalten. Dies steht im Einklang mit dem Engagement von TCS, Technologien mit Blick auf eine positive gesellschaftliche Entwicklung einzusetzen sowie eine grünere Zukunft zu gestalten.“

Nachhaltigkeitsziel: Netto-Null-Emission bis 2030

TCS hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch den Einsatz von Technologie, positive Effekte für die Gesellschaft zu erzielen und die nachhaltige Transformation in allen Branchen voranzutreiben. Mit mehr als 200 Nachhaltigkeitsangeboten unterstützt TCS Kunden auf der ganzen Welt auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit und hat sich selbst bis 2025 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Das Unternehmen möchte seine absoluten Emissionen in den Bereichen Scope 1 (direkte Emission) und Scope 2 (indirekte Emission aus zugekaufter Energie) gegenüber dem Basisjahr 2016 um 70 Prozent reduzieren und bis 2030 Netto-Null-Emissionen erreichen. Bis zum Geschäftsjahr 2024 hatte TCS seinen absoluten CO2-Fussabdruck in den Bereichen Scope 1 und Scope 2 gegenüber dem Basisjahr 2016 bereits um 80 Prozent reduziert und damit sein Ziel, ein Jahr früher als geplant, um 10 Prozent übertroffen.

 

Quelle: OPPENHEIM & PARTNER
Bildquelle: muratart/Shutterstock.com

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