Digitale Business Trends 2020

28.04.2020 |  Von  |  Digitalisierung, News

Was die digitale Reife betrifft, so war es den deutschen Unternehmen möglich, innerhalb der letzten Jahre enorme Fortschritte zu machen.

Ging es noch vor geraumer Zeit erst einmal um die erstmalige Entwicklung einer komplett neuen Plattform, so befindet sich der Grossteil der Unternehmen bereits in der Phase, das bereits existierende digitale Angebot auszubauen.

Wichtig ist, dass sich deutsche Unternehmer mit den digitalen Business Trends befassen. Denn nur dann, wenn man mit der Zeit geht, muss man nicht mit der Zeit gehen.

Technologie verändert die Organisation

Die Kundenzentrierung wird vor allem auch durch die neuen Technologien vorangetrieben. Heute gibt es bereits die eine oder andere wunderbare Plattform, die es möglich macht, die unterschiedlichen Aspekte der Customer Journey in eine einheitliche Kundenansicht zu formen. Das heisst, Unternehmen werden immer mehr dazu getrieben, dass diese Funktionswiese in weiterer Folge auch organisatorisch abgebildet wird.

Der Kunde steht auch 2020 im Mittelpunkt

Den deutschen Unternehmen mag es zum Teil noch schwerfallen, sich zu 100 Prozent auf den Kunden ausrichten zu können. Besonders gut kann das etwa Amazon – und immer mehr deutsche Unternehmen verfolgen jetzt genau diese Philosophie. Denn am Ende geht es nicht ausschliesslich um digitale Verkaufskanäle und Prozessdigitalisierung, sondern um die Schaffung eines optimalen Kundenerlebnisses.

Es hat lange gedauert, bis ein derartiges Bewusstsein geschaffen werden konnte – aber heute, im Jahr 2020, folgen die ersten Taten. Das heisst, Abteilungen werden wohl eingerissen und durch neue Teams ersetzt, die dann an einem Entwicklungsstrang arbeiten und beginnen, die Kundenstrategie zum Produkt bzw. zum Service umzusetzen. Somit wird es auch möglich sein, dass sich bestimmte Technologien – wie die sogenannte Marketing-Automatisierung – zu 100 Prozent entfalten können.


Gut gerüstet für die digitale Transformation (Bild: metamorworks - shutterstock.com)

Gut gerüstet für die digitale Transformation (Bild: metamorworks – shutterstock.com)


Die Entwicklung ist nicht so wichtig wie das Zusammenstellen von Microservices

Die digitalen Unternehmenslandschaften setzen sich in vielen Fällen aus einem einfachen Kernsystem zusammen, in das man sodann zusätzliche Funktionen per Plugin hinzufügen kann – dazu gehören dann etwa Marketing-Automatisierung, Social Media-Verknüpfungen, CRM oder Shops. Selbst in den kleinsten Teilbereichen kann man schon eigene Produkte wie Services, dazu gehören unter anderem auch der Chat-Bot für die Homepage, integriert werden. Der Trend zeigt, dass sich immer mehr grössere Unternehmen für Microservices interessieren. Wählt man letztlich aus dem (Über)angebot an Technologien die für sich passenden Partner und Dienste aus, so wird man garantiert reaktionsschnell und flexibler.

Serverräume gehören demnächst der Vergangenheit an

Vor Jahren waren es noch ausgesprochen grosse Server-Infrastrukturen, die notwendig waren, um den Betrieb und seine Leistungen in das World Wide Web zu bringen. Die riesigen Geräte wurden dann in einen eigenen Raum untergebracht. Heute kann man Server einsparen und somit auch den zusätzlichen Raum – 2020 werden die Daten in einer Cloud gelagert. Sogar in den konservativen Branchen, und hier kann man sehr wohl die Versicherungswirtschaft als Beispiel heranziehen, setzt man bereits auf Leichtigkeit wie Schnelligkeit und versucht, mit dieser neuartigen Möglichkeit Platz, Zeit sowie Geld zu sparen.

Die „künstliche Intelligenz“

Ganz egal, ob man mit Kryptowährungen über Bitcoin Code handelt, sich für autonomes Fahren interessiert oder den Kundensupport kontaktiert – die KI, also die künstliche Intelligenz, rückt immer mehr in den Mittelpunkt. Doch auch wenn sich – so zumindest der erste Eindruck – alles um diese noch auszubauende Technologie handelt, wird es wohl noch etwas Zeit dauern, bis hier entsprechende Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Der Trend sollte aber keinesfalls verschlafen werden. Die KI wird nämlich nicht mehr von der Bildoberfläche verschwinden.

Wenn der CDO im CEO aufgeht

Wenn Digitalisierung sowie Kundenzentrierung zur Chefsache werden, ist eine Neustrukturierung möglich. Bislang waren die Themen im unteren Unternehmensbereich angesiedelt – CDOs waren somit immer wieder damit beschäftigt, gegen Wasserfall-Strukturen zu arbeiten, die von oben nach unten geblickt und entsprechend entschieden haben. Nun werden immer mehr Menschen in die Führungsebenen versetzt, die sich mit der Adaptierung der Kundezentrierung wie Digitalisierung befasst haben. Aufgrund der Tatsache, dass laufend hinterfragt wird, ob man um sich und die eigene Technik kreist oder den Kunden im Mittelpunkt platziert hat, wurde die Rolle des CDO überholt.

 

Titelbild: Peshkova – shutterstock.com

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