Bern: Traditionelle Frühlingsmesse BEA findet wegen Coronavirus 2020 nicht statt

13.03.2020 |  Von  |  Events, News

Heute hat der Bundesrat das Verbot von Veranstaltungen schweizweit bis Ende April 2020 verlängert und ausgeweitet. Die BERNEXPO GROUPE kann deshalb ihre Frühlingsmesse BEA nicht durchführen.

Auch weitere Eigen- sowie zahlreiche Gastveranstaltungen auf dem Messegelände der BERNEXPO sind bis auf Weiteres von den behördlichen Massnahmen betroffen.

Betroffen von diesem Entscheid sind nebst der BEA zwei weitere Eigenveranstaltungen der BERNEXPO GROUPE: die Spielwarenmesse Suisse Toy, zeitgleich mit der BEA geplant, sowie die Eigenheimmesse ZUHAUSE, welche vom 26. bis 29. März hätte stattfinden sollen. BEA und Suisse Toy werden 2020 definitiv nicht stattfinden, für die ZUHAUSE wird ein Ersatztermin geprüft. Das neue Durchführungsdatum wird nach Rücksprache mit Behörden, Partnern und Ausstellenden festgelegt und wenn möglich im April 2020 kommuniziert.

Veranstaltungsverbot trifft BERNEXPO GROUPE ausserordentlich hart

Die BEA ist mit jährlich rund 300’000 Besuchenden und 900 Ausstellenden seit 1951 eine der grössten und erfolgreichsten Publikumsveranstaltungen der Schweiz. „Wir bedauern die Absage der BEA zutiefst. Der Entscheid ist hart für alle Involvierten, die mit viel Engagement für eine erfolgreiche BEA 2020 gearbeitet haben. Gleichzeitig unterstützen wir den Entscheid des Bundesrates vollumfänglich, denn Sicherheit und Gesundheit haben Vorrang“, sagt Jennifer Somm, CEO der BERNEXPO GROUPE.

Nebst den betroffenen Eigenmessen wurden in den letzten Tagen und Wochen auch zahlreiche Gastveranstaltungen, die auf dem Messeplatz Bern hätten stattfinden sollen, sistiert. Während der Dauer des behördlichen Verbots von Veranstaltungen mit grösseren Besucherzahlen und darüber hinaus rechnet die BERNEXPO GROUPE infolge der Corona-Epidemie mit weiteren Absagen von Events, Kongressen und Generalversammlungen. „Die aktuelle Situation ist ausserordentlich anspruchsvoll und trifft unser Unternehmen hart“, sagt Jennifer Somm. „Ebenso betroffen sind aber auch unsere Ausstellenden und Lieferanten. Wir sind zuversichtlich, die schwierige Situation gemeinsam mit unseren Partnern zu meistern. Die BERNEXPO GROUPE wird dank ihrer innovativen Messen und Plattformen auch nach dieser Krise ein wichtiger Wertschöpfungstreiber für Bern bleiben.“

Langfristiger Kurs wird gehalten

Die Absage der BEA sowie weiterer Veranstaltungen hat für die BERNEXPO GROUPE massive finanzielle Einbussen zur Folge. Deshalb ist sie gezwungen, Massnahmen zur Kostenreduktion unmittelbar einzuleiten. Franziska von Weissenfluh, Verwaltungsratspräsidentin der BERNEXPO GROUPE: „Wir setzen dabei auch auf das Verständnis unserer Kunden und Lieferanten, das Vertrauen unseres Aktionariats und auf die Unterstützung der öffentlichen Hand.“ Trotz einschneidender finanzieller Einbussen auf Grund des momentanen Ausnahmezustandes blickt die Präsidentin der BERNEXPO GROUPE zuversichtlich in die Zukunft und hält am eingeschlagenen Kurs fest: „Wir richten den Blick nach vorne. Unserem Unternehmen geht es wirtschaftlich gut, es steht finanziell auf gesunden Beinen. Wir verfügen über das notwenige professionelle Rüstzeug, um diese schwierige Situation zu meistern und die BERNEXPO GROUPE auch in Zukunft erfolgreich weiterzuentwickeln“, sagt Franziska von Weissenfluh.

 

Quelle: BERNEXPO
Titelbild: Hadrian / shutterstock.com

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