Apps: Arrka-Studie bringt grosses Ausmass ignoranter Methoden ans Licht

22.12.2017 |  Von  |  Apps, Neue Medien, News, Technologie
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Apps: Arrka-Studie bringt grosses Ausmass ignoranter Methoden ans Licht
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Fast 70 Prozent der indischen Apps versäumen es, ihre Nutzer bei der Installation auf deren Smartphones nach Zustimmung zu fragen, mit wem ihre Daten anschliessend geteilt werden.

Zu diesem frappierenden Ergebnis verletzter Privatsphäre kommt eine Untersuchung von 100 indischen Apps durch die indische Beratungsfirma Arrka Consulting.

Eine Mio. Downloads analysiert

Mit wachsender Smartphone-Nutzung steigt automatisch die Zahl der Fälle, in denen private Nutzungsrechte von Seiten der App-Hersteller missachtet werden. Die 100 für die Studie analysierten Apps konnten über eine Mio. Downloads vorweisen und wurden in so unterschiedlichen Bereichen wie Shopping, Bildung, Reisen oder dem Finanzwesen verwendet.

Laut den Studienautoren fragen indischen Apps häufig nach dem Zugang zu Kamera, Mikrofonen oder Lokalisierung. 77 Prozent gaben keine Auskunft darüber, was mit den Nutzerdaten nach Löschung der Apps geschieht. 68 Prozent lassen Nutzern keine Wahl bei der Angabe persönlicher Informationen. Den Experten nach können sich die Apps somit ein Userprofil aufbauen und dieses tracken. Gar 94 Prozent der Apps würden die Nutzerdaten mit weiteren Unternehmen teilen – laut Studie weitaus mehr als bei Apps aus den USA.

Tracking als globales Problem

Das Phänomen Tracking ist allerdings nicht nur auf dem Subkontinent weit verbreitet: Laut einer aktueller Studie filzen acht von zehn Webseiten die Nutzer heimlich, wovon User in den Vereinigten Staaten, England und Russland am stäksten betroffen sind.

 

Quelle: pressetext.redaktion
Artikelbild: Symbolbild © Vectomart – shutterstock.com

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