Vertiefte wirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit China

30.04.2016 |  Von  |  News
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Vertiefte wirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit China
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Der Kanton Zürich hat seine wirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit China weiter verstärkt. Die in den vergangenen Jahren lancierten Partnerschaften mit den chinesischen Regionen Guangdong und Chongqing wurden im Rahmen einer Delegationsreise vom 19. bis 27. April 2016 unter der Leitung von Regierungsrätin Carmen Walker Späh gepflegt.

Ebenso standen unter anderem Kontakte mit Vertretern von chinesischen Banken auf dem Programm.

Ziel der Zürcher Delegationsreise war die Intensivierung der Kontakte mit chinesischen Behörden- und Wirtschaftsvertretern, die Erschliessung des chinesischen Markts für Unternehmen und Hochschulen aus dem Kanton Zürich und die Vermittlung der Standortvorteile der Region Zürich mit Blick auf die mögliche Ansiedelung weiterer chinesischer Unternehmen. Der Kanton Zürich pflegt seit 2010 aktiv die Beziehungen zu China. Das bisherige Engagement des Kantons fand mit der Ansiedlung der China Construction Bank im Dezember 2015 in Zürich einen ersten Höhepunkt.

Die Delegationsreise stand unter der Leitung von Regierungsrätin Carmen Walker Späh und wurde vom kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit, Standortförderung, organisiert. Neben Fachleuten der kantonalen Verwaltung umfasste die Zürcher Delegation auch rund 30 Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft.


Die Delegationsreise stand unter der Leitung von Regierungsrätin Carmen Walker Späh (Bild: © Kazuyanagae, Wikimedia, CC BY-SA 1.0)

Die Delegationsreise stand unter der Leitung von Regierungsrätin Carmen Walker Späh (Bild: © Kazuyanagae, Wikimedia, CC BY-SA 1.0)


Interesse weiterer chinesischer Banken an Niederlassung im Kanton Zürich

Die Delegation besuchte unter anderem Behörden- und Wirtschaftsvertreter in den Provinzen Guangdong und Chongqing. Mit beiden Provinzen bestehen seitens des Kantons Zürich seit einigen Jahren Partnerschaftsabkommen etwa in den Bereichen Finanzen, Stadtentwicklung oder Mobilität mit dem Ziel, Kontakte zwischen chinesischen und Zürcher Firmen und Hochschulen zu intensivieren. Insbesondere für schweizerische MedTech Unternehmen und Startups im Bereich Medizintechnologie verheisst der chinesische Markt für ein grosses Potential.

Auf dem Programm stand auch ein Besuch in der chinesischen Hauptstand Peking, wo ein Austausch mit der Schweizer Botschaft stattfand und Gespräche mit Banken und weiteren Unternehmen geführt wurden. In den Gesprächen zeigte sich das Interesse weiterer chinesischer Banken, im Kanton Zürich eine Niederlassung zu eröffnen. Zudem wurden Forschungskooperationen zwischen Schweizer Hochschulen und chinesischen Unternehmen erörtert.

Kanton Zürich fungiert als Türöffner für die Zürcher Wirtschaft und Wissenschaft

Damit Schweizer Firmen in China Fuss fassen können, sind Kontakte auf Regierungsebene eine wichtige Voraussetzung. Deshalb fungiert der Kanton Zürich im Rahmen seiner Wirtschaftspolitik als Türöffner, was von verschiedenen Delegationsteilnehmern positiv gewürdigt wird. Urs Buchmann, der bei der Crédit Suisse für die institutionellen Kunden im Raum Asia Pacific verantwortlich zeichnet: „Die vom Kanton Zürich aufgebauten Partnerschaften sind besonders wertvoll, weil sie mit zwei der Schlüsselprovinzen Chinas entwickelt wurden. Dementsprechend ist es wichtig, dass solche Reisen kontinuierlich stattfinden, um die Beziehungen selektiv weiter zu entwickeln.“

Professor Dr. Christoph Hock, Prorektor Medizin und Naturwissenschaften an der Universität Zürich: „Die Möglichkeit des Besuchs von chinesischen Ausbildungs- und Forschungsstätten aus dem Medizinbereich schärft den realistischen Blick auf mögliche Felder der künftigen Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen aus der Volksrepublik China und der Schweiz.“

 

Artikel von: Volkswirtschaftsdirektion – Kanton Zürich
Artikelbild: © xtock – shutterstock.com

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