Pushen Sie auf Ihren Events die Networking-Aktivitäten

02.12.2014 |  Von  |  Organisation
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Jeder Konferenz- und Messebesuch enthält als wichtigen Antrieb die Motivation, neue Kontakte zu knüpfen und das eigene Unternehmen nachhaltig zu vernetzen. Besonders bei kostenpflichtigen Business-Events bieten effektive und intelligent inszenierte Möglichkeiten des Networkings einen essenziellen Anreiz dafür, dass Besucher den Eintrittspreis berappen. 

Aber auch bei internen Veranstaltungen können Networking-Anreize zu neuen Innovationsimpulsen führen und die Kommunikation zwischen den Abteilungen, Teams, oder Projektgruppen entscheidend verbessern. Nicht zuletzt ist die Vernetzung von Akademikern und Spezialisten aus der Praxis bei Wissenschaftsveranstaltungen ein wichtiger Motor für die Entstehung neuer Forschungsprojekte und Kollaborationen.

Mit unseren Tipps zur Initiierung und Belebung von Netzwerkaktivitäten machen Sie Ihr Event zur ersten Adresse für wertvolle Businesskontakte – unabhängig davon, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen.

1. Zielsetzung klar definieren

Networking kann viele verschiedene Formen haben. Das gewünschten Ergebnis sollte die dafür geplanten und eingesetzten Mittel bestimmen. Ist der Grundgedanke der, dass sich Menschen zusammenfinden, die sich normalerweise während Kongressen und Unternehmensveranstaltungen eher nicht unterhalten würden? Sollen sich jene Personen kennenlernen, die diesen Wunsch zuvor selbst geäussert haben? Oder denken Sie selbst an persönliche Konstellationen, die Sie für sinnvoll und zielorientiert halten?

Sollen intensive Gespräche möglich sein oder liegt der Schwerpunkt auf Meet & Greets? Dann wäre es Ziel, dass die Teilnehmer ihre neuen Kontakte dann eigenständig vertiefen können. Geht es nicht um bestimmte Meetings, sondern um eine allgemeine, kommunikationsförderliche Atmosphäre? Legen Sie zuerst fest, worum es Ihnen geht, bevor Sie die Durchführung planen.

2. Die Teilnehmer entscheiden mit

Anstatt bloss mitzuteilen, dass die Veranstaltung das Networking zum Schwerpunkt hat und die entsprechenden Voraussetzungen vor Ort zur Verfügung stehen werden, sollten Sie die Teilnehmer aktiv in die Planung der Netzwerkaktivitäten einbinden. Fügen Sie der Einladung einen Fragebogen bei, auf dem die Gäste ihre spezifischen Interessen und Wunsch-Gesprächspartner auflisten können. Nach dem Einholen des Einverständnisses legen Sie Online-Profile der Besucher an, die durch einen Zugangscode für alle angemeldeten Teilnehmer sichtbar sind. So ermöglichen Sie schon vorab eine direkte Kontaktaufnahme untereinander.

3. Kreative Angebote

Es gibt eine ganze Reihe von Methoden zur Stumulation von 1-on-1- und Gruppen-Networking. Jede bedarf einer gewissen Vorbereitungszeit, die Sie unbedingt berücksichtigen sollten. Hier sind einige Vorschläge:


Sollen intensive Gespräche möglich sein oder liegt der Schwerpunkt auf Meet & Greets? (Bild: © Andresr - shutterstock.com)

Sollen intensive Gespräche möglich sein oder liegt der Schwerpunkt auf Meet & Greets? (Bild: © Andresr – shutterstock.com)


  • Das Business-Frühstück: Starten Sie den Tag mit einer Kennenlern-Einladung. Das kann mit einem Catering einhergehen, funktioniert aber auch durch ein Arrangement  mit dem Hotel, in dem die meisten Ihrer Teilnehmer nächtigen.
  • Das Speed-Dating: Ja, Sie haben richtig gelesen! Diese aus der Partnersuche bekannte Form des kurzen Aufeinandertreffens bewährt sich auch auf Konferenzen. Mit wenig Zeit gestattet sie einen relativ intensiven Diskurs, der bei Interesse ganz individuell zu späterer Zeit fortgesetzt werden kann. Wichtig dafür ist, dass sich die Teilnehmer spätestens am Morgen des jeweiligen Tages angemeldet haben, damit Sie die entsprechenden Namensschilder fertigen und den Umfang des Minievents einschätzen können.
  • Das Junior-/Senior-Meeting: Gerade bei internen Unternehmensevents bleiben Management und Senior-Partner meist unter sich, während jüngere Mitarbeiter einen eigenen Kreis bilden. Dabei geht wertvolles Innovations- und Inspirations-Potenzial verloren. Um dieses zu arrangieren, können kurze Brainstorming-Zusammenkünfte zu einem konkreten, genau umrissenen Problem oder Projekt initiiert werden. An diesen nehmen jeweils zwei erfahrene und zwei neue Mitarbeiter des Unternehmens mit jeweils verschiedenen Kompetenzen und Erfahrungswerten teil. Als besonders fruchtbar erweisen sich hierbei team- und abteilungsübergreifende Kombinationen.
  • Das Bar-Camp: Ideal sind solche offenen Kommunikationspools, um Gäste mit gleichartigen Interessen zusammenzubringen. Die von Ihnen moderierte Vorstellungsrunde bricht das Eis und schafft die Basis – anschliessend sind die Teilnehmer frei in der Gestaltung selbst organisierter Sessions. Wenn Sie ein Bar-Camp als Teil Ihrer Veranstaltung vorsehen, dann vergessen Sie nicht, dies früh genug zu kommunizieren und das Konzept ausführlich zu erläutern, damit den Interessenten Zeit bleibt, sich inhaltlich vorzubereiten.

4. Ideale Netzwerk-Räume

Wesentlich für fruchtbare Gespräche sind geeignete Umgebungen. Suchen Sie abgeschiedene, ruhige Orte aus, an denen auch vertraulichere Gespräche möglich sind. Sorgen Sie für eine perfekte, kabellose Verbindung ins Internet an jeder Stelle des Veranstaltungsortes. Stellen Sie Mineralwasser und Snacks sowie Papier und Kugelschreiber zur Verfügung. Nicht immer lassen sich auf Smartphones und Tablets die gefundenen Ideen austauschen.

Stellen Sie sicher, dass auch die kulinarischen Pausen netzwerkfreundlich sind und sich genügend Möglichkeiten zum Abstellen von Speisen und Getränken bieten. Bei mehrtägigen Konferenzen sollten alle Hotels und Nächtigungseinrichtungen möglichst in fussläufiger Entfernung voneinander liegen, so dass die Teilnehmer sich komfortabel verabreden können. Falls alle Gäste einverstanden sind, erstellen und verteilen Sie vorab bereits eine Liste der jeweiligen Übernachtungsbuchungen.



5. Aktives Eingreifen

Begreifen Sie sich auch während der Veranstaltung kontinuierlich als Moderator, Initiator und Mediator. Versuchen Sie, die gewohnheitsmässig beieinander stehenden Teilnehmergrüppchen auf humorvolle Weise aufzubrechen und mischen Sie sie neu. Stellen Sie abseits stehende Gäste nach einem kurzen, einleitenden Gespräch auch anderen Teilnehmern vor. Wenn sie ähnliche Interessen haben, gegebenenfalls mit einem oder zwei Tipps zur weiteren Gesprächsführung. Mit Ihren Worten implizieren Sie, dass jeder Besucher Sie als Ansprechpartner und Vermittler begreift und jederzeit mit einem Kennenlern-Wunsch auf Sie zukommen kann.

 

Oberstes Bild: © Konstantin Chagin – shutterstock.com

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