Die Verfolgung von Postsendungen kann problematisch sein

01.12.2014 |  Von  |  Allgemein
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Die Verfolgung von Postsendungen kann problematisch sein
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Das Nachverfolgen einer Postsendung ist ein Service, den alle bekannten Logistikunternehmen anbieten. So weiss man jederzeit, wo sich sein Brief oder Paket befindet und wann die Sendung voraussichtlich am Bestimmungsort ankommt – wenn man über eine Verbindung zum Internet verfügt.

E-Mail, SMS oder Tweet können auch den Empfänger über den Zeitpunkt benachrichtigen, wann er mit der Auslieferung rechnen kann. Doch da fangen die Problem schon an! Die Einladung zur Verfolgung einer Sendung kann ein Trick sein, um einen Trojaner in Rechner oder Smartphone zu schmuggeln.

Und das geht so: Um einen Trojaner installieren zu können, senden die Hacker eine Nachricht auf das Smartphone, Tablet oder den Computer, dass eine Postsendung auf dem Weg sei und dass der Weg der Sendung nachverfolgt werden könne. Wenn der ahnungslose Empfänger nun diese Nachricht öffnet und durch einen Klick die vermeintlich harmlose Software herunterlädt, die ihm die Sendungsverfolgung ermöglichen soll, passiert erst einmal nichts. Manchmal wird auch ein fiktiver Ort angegeben, an dem die Sendung abgeholt werden kann. Allerdings hat sich nun ein Trojaner im Computer oder mobilen Gerät eingenistet, der unbemerkt grossen Schaden auch in ausgedehnten Rechnersystemen verursachen kann.

Der Empfänger sollte vorsichtig sein

Das Verfolgen von Post- oder Paketsendungen ist prinzipiell auch für den Empfänger möglich, aber eigentlich soll es dem Absender die Gelegenheit geben, den aufgegebenen Brief oder das Paket auf dem Weg zum Ziel zu verfolgen. Nicht viel mehr als eine nette Zugabe, denn eingreifen kann man beim Versand wohl kaum. Vom Dienstleister wird es wahrscheinlich nur eine Nachricht geben, wenn etwas bei der Auslieferung schief gelaufen ist oder eine Lieferung vom Absender an sich selbst beauftragt wurde. Von Hackern bekommen nur Internetnutzer, die als Empfänger von Sendungen infrage kommen, eine Nachricht. Denn die haben ja meist keine Ahnung, ob ein Brief oder ein Paket an sie geschickt werden soll. Also ist hier höchste Vorsicht geboten.

Softwaredownloads müssen zur Sendungsverfolgung nicht durchgeführt werden

Möglicherweise bieten auch seriöse Logistikunternehmen den Empfängern an, Informationen über den Versand an ihn zu geben. Da sie aber um die Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit dem Internet wissen und das Vertrauen der Kunden nicht aufs Spiel setzen wollen, würden sie wohl nie dazu auffordern, irgendein Programm zur Sendungsverfolgung zu installieren. Dafür ist nämlich kein spezielles Programm nötig. Sie kann über die Homepage des Unternehmens durch die Eingabe des Versandcodes erfolgen. Und gegebenenfalls erhält der Empfänger diesen Code durch den Absender, um sich über den Verlauf der Sendung informieren zu können.

 

Oberstes Bild: © Eugenio Marongiu – shutterstock.com

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