Früh übt sich: So gelingt Auszubildenden der Einstieg ins Business

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Früh übt sich: So gelingt Auszubildenden der Einstieg ins Business
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Auch Grossunternehmer haben mal klein angefangen – und dabei ungewollt Fehler gemacht. Daher richtet sich dieser Beitrag an all jene, die ganz am Beginn ihrer Karriere stehen und das „Big Business“ erst noch kennenlernen: Auszubildende. Damit deren Einstieg in die Firma möglichst optimal verläuft, halten wir ein paar Tipps für den ersten Auftritt im neuen Umfeld bereit.

Geschafft! Nach zahllosen Bewerbungsschreiben und -gesprächen sowie dem grossen Zittern um die endgültige Zusage dürfen Sie endlich Ihre Ausbildung beginnen. Neben der Berufsschule, in der Sie meist mit Gleichaltrigen zusammen sind, beinhaltet die Lehre auch jede Menge praktischen Unterricht. Diesen absolvieren Sie für gewöhnlich in einer Filiale der Einrichtung, mit welcher Sie Ihren Ausbildungsvertrag abgeschlossen haben. Hier aber gelten ganz andere Regeln als in Ihrem bisherigen Umfeld. Damit Sie am ersten Tag möglichst positiv auffallen, haben wir eine Liste der Bereiche zusammengestellt, in denen die meisten Fallen lauern bzw. die häufigsten Fehler gemacht werden (können).



– Kleidung
Ihr Outfit sollte dem Beruf bzw. dem Erscheinungsbild der Firma und Ihrer zukünftigen Kollegen entsprechen. Während Sie bei einer handwerklichen Ausbildung durch Zunft- oder Sicherheitskleidung weder eine Wahl noch die Möglichkeit für allzu gravierende Fehler haben, bietet das Business-Outfit wesentlich mehr Gelegenheit, einen Fauxpas zu begehen.

Orientieren Sie sich im Zweifelsfall am Dresscode der Mitarbeiter, die Ihnen bei Ihrem letzten Besuch in der Firma begegnet sind. Achten Sie darauf, dass Ihre Kleidung passgenau, gepflegt, sauber und immer einen Ton heller ist als die Ihres unmittelbar Vorgesetzten. Tipps zur Zusammenstellung eines korrekten Business-Outfits und Informationen über die Bedeutung von Farben in der Berufskleidung finden Sie auf diesem Portal.

– Begrüssung und Vorstellung
Unabhängig davon, ob Sie Ihre praktischen Berufserfahrungen hinter einem Bankschalter, der Empfangstheke eines Hotels oder einem Frisierstuhl sammeln, stellen Sie sich jedem Ihnen (noch) unbekanntem Mitarbeiter zunächst einmal vor. Aber bitte nicht mit einem saloppen „Hi, ich bin der/die Neue“, sondern mit einer der Tageszeit angepassten Grussformel, Ihrem vollständigen Namen und der korrekten Bezeichnung Ihrer beruflichen Position. Bei grösseren Unternehmen ergänzen Sie Ihre Vorstellung um die Abteilung, in der Sie gerade tätig sind. Ein möglicher Satz wäre demnach: „Guten Morgen, mein Name ist Toni Huber. Ich bin der/die neue Auszubildende im Kassenbereich/am Empfang/im Einkauf.“

Die allgemein geltenden Regeln für eine formvollendete Begrüssung verlangen, dass Sie abwarten, ob der ranghöhere, deutlich ältere oder weibliche Mitarbeiter Ihnen die Hand reicht. Erst dann strecken Sie ihm/ihr die Ihre entgegen.





Bildbeschreibung: Anfragen oder Anliegen, die Sie nicht selbst beantworten oder klären können, leiten Sie an den zuständigen Kollegen weiter. (Bild: George Dolgikh / Shutterstock.com)

Bildbeschreibung: Anfragen oder Anliegen, die Sie nicht selbst beantworten oder klären können, leiten Sie an den zuständigen Kollegen weiter. (Bild: George Dolgikh / Shutterstock.com)




– Kommunikation
Auch wenn die Aussage „Oh, ich bin neu. Das weiss ich wirklich nicht!“ ebenso einfach wie ehrlich ist, gehört Sie nicht in Ihren Wortschatz. Anfragen oder Anliegen, die Sie (noch) nicht selbst beantworten oder klären können, leiten Sie an den zuständigen Kollegen weiter. Informieren Sie den Anrufer oder den persönlich Vorsprechenden darüber, dass Sie sich um seine Belange kümmern. Halten Sie dazu die wichtigsten Aspekte des Gespräches sowie den Namen und die Kontaktmöglichkeit fest.

Bei der Beantwortung von E-Mails beachten Sie nicht nur die rein informellen Aspekte, sondern auch die Regeln der sogenannten „Nettiquette“. Hinweise zum korrekten Umgang mit elektronisch zugestellter Geschäftspost finden Sie hier.

Private Telefonate und Kurznachrichten oder die Aktualisierung Ihrer Profile in sozialen Netzwerken müssen bis zur Pause oder zum Dienstschluss warten.



– Unangenehme Tätigkeiten
Natürlich bestehen Ihre Aufgaben innerhalb der Firma nicht nur im Kopieren, Kuvertieren oder Kaffeekochen – aber solche Arbeiten gehören nun einmal zum Business dazu. Und welche selbstständig auszuführende Tätigkeit könnte man Ihnen nach wenigen Stunden im neuen Büro sonst schon übertragen? Also beschweren Sie sich nicht gleich, sondern nutzen Sie die sich dabei bietenden Gelegenheiten: Machen Sie sich mit dem Inhalt des Ihnen überlassenen Schriftgutes vertraut oder lernen Sie auf Botengängen über das Betriebsgelände weitere Mitarbeiter kennen.

– Cliquenbildung
Gleich und gleich gesellt sich gern – aber nicht immer zum Vorteil. Suchen Sie statt des Kontaktes zu anderen Auszubildenden lieber das Gespräch mit Ihren neuen Kollegen. Gehen Sie mit ihnen zum Mittagessen oder setzen Sie sich in der Pause bewusst an deren Tisch – schliesslich gehören Sie jetzt dazu und sollten sich daher nicht abschotten.

– Feedback
Egal, ob es unaufgefordert oder auf Ihren ausdrücklichen Wunsch hin kommt: Sehen Sie ein Feedback von Kollegen oder Vorgesetzten als Chance, etwas zu lernen und sich zu verbessern. Bewahren Sie auch bei negativen Äusserungen Haltung und bedanken Sie sich für die darin verborgenen Hinweise. Eine solche Einstellung nimmt selbst schärfsten Kritikern den Wind aus den Segeln – und beweist, dass Sie die Regeln des Business bereits verinnerlicht haben.




 

Oberstes Bild: © Monkey Business Images – Shutterstock.com



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Über Christiane Dietering

Christiane Dietering hat eine handwerkliche, zwei kaufmännische und eine Autoren-Ausbildung absolviert. Sie arbeitet als freie Texterin, Rezensentin und Journalistin in den Themenbereichen Kunst und Kultur. Ihre Hauptauftraggeber sind Veranstalter von Musikaufführungen, Lesebühnen und Erotik-Events.


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