Fit und gesund durch alle Semester – wie Studenten ihr Pensum mit Erfolg meistern

07.10.2014 |  Von  |  Allgemein
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Fit und gesund durch alle Semester – wie Studenten ihr Pensum mit Erfolg meistern
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Erfolg im Business beginnt mit Erfolg im Studium. Viele Schweizerinnen und Schweizer sind daher um entsprechende Ergebnisse bemüht. Doch die Ansprüche, denen Studierende im Laufe ihrer akademischen Ausbildung gerecht werden soll(t)en, sind hoch. Möglichst gute Noten in möglichst kurzer Zeit, das Sammeln von Erfahrungen im Ausland und ja keine Lücken im Lebenslauf bringen zunehmend mehr Studenten an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit – und führen zu einer stetig steigenden Inanspruchnahme psychologischer Beratung. Wir haben Experten befragt, welche einfach umzusetzenden Tipps die Bewältigung des Studiums erleichtern.

Die Antworten, die wir erhalten haben, lasen sich für uns wie die Anleitung zu einem gesünderen Leben: So sollen Studenten neben einem geregelten Tagesablauf vor allem auf ihre Ernährung, ausreichend Bewegung, regelmässig eingeschobene Phasen der Erholung und die Vermeidung von unnötigem Stress achten. Nachdem wir nachgehakt haben, wie sich diese Empfehlungen im studentischen Alltag am besten umsetzen lassen, erläuterten uns Psychologen, Sozialberater, Sportmediziner und Ernährungsexperten die Tipps wie folgt:



Lernen als feste Grösse im Tagesplan verankern

Angesichts dessen, dass Lernen die Hauptbeschäftigung von Studenten ist bzw. sein sollte, klang der erste aller abgegebenen Tipps beinahe zu simpel, um ihn weiterzugeben. Doch nach Aussage der befragten Experten lassen viele Studenten diesem Punkt häufig zu wenig Aufmerksamkeit zukommen. Infolgedessen fehlt ihnen zwischen all den anderen Terminen oftmals Gelegenheit, sich ungestört dem Lernen zu widmen. Daher sollten sie für ihre wichtigste Aufgabe täglich genügend Zeit einplanen – und diese Termine notfalls im Kalender notieren.

Regelmässig vom Studium abschalten

Ebenso wichtig schien es unseren Experten, darauf hinzuweisen, dass sich Lern- und Erholungs- bzw. Entspannungsphasen abwechseln müssen. Hierfür ist es erforderlich, dass die Studenten tatsächlich abschalten und bewusst vom Lernen pausieren. Auf welche Art das geschieht, bleibt jedem selbst überlassen, denn Erholungseffekte können sowohl über ruhige als auch über bewegungsreiche oder actionlastige Beschäftigungen erzielt werden. Wichtig ist nur, dass diese frei von fachlichen Inhalten sind, also keine Assoziationen zum Studium zulassen.



Sport zum Pflichtfach erheben

Unabhängig davon, ob die regelmässige Erholung bereits von Bewegung begleitet ist, sollten Studenten mindestens 30 Minuten pro Tag für das Absolvieren eines persönlichen Fitnessprogramms frei halten. Dieses bietet im Idealfall einen Ausgleich zur überwiegend sitzenden Tätigkeit in Bibliotheken oder Hörsälen. Dank der vergünstigten Tarife in Sportstudios oder Schwimmbädern können Studenten dieser Empfehlung in der Regel gut nachkommen und sich ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Training zusammenstellen lassen. Als Alternative empfahlen unsere Experten, notwendige Wege zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurückzulegen oder statt des Liftes die Treppe zu benutzen, da auch hierbei vernachlässigte Muskelgruppen beansprucht werden.

Für Studenten ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, in Form von Obst und Gemüse, sehr wichtig. (Bild: Milleflore Images / Shutterstock.com)

Für Studenten ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, in Form von Obst und Gemüse, sehr wichtig. (Bild: Milleflore Images / Shutterstock.com)

Auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten

Ein voller Bauch studiert nicht gern – ein leerer aber auch nicht. Um Leistungstiefs vorzubeugen, sollten Studenten sich an eine regelmässige Nahrungsaufnahme gewöhnen und dafür feste Zeiten einplanen. Statt der „typischen“ Single-Kost aus aufgewärmter Tiefkühlpizza, lauwarmen Burgern oder in Fett gebackenen Pommes frites rieten uns die befragten Experten zu Frischkost in Form von Obst und Gemüse oder daraus zubereiteten Salaten. Wichtig ist ausserdem, ausreichend alkoholfreie und kalorienarme Getränke zu sich zu nehmen – also viel Wasser, Saft oder Kräutertee zu trinken. Eine gute Bewertung bekam auch das althergebrachte Studenten-Futter, welches durch seine Kombination aus süssen Rosinen und nährstoffreichen Nüssen eine optimale Versorgung von Körper und Geist gewährleistet.

Keiner trage des anderen Last



Bei der Zusammenstellung von Lern- oder Referatsgruppen sollten Studenten darauf achten, dass die Mitglieder ein annährend gleiches Mass an Motivation, Zuverlässigkeit und Fleiss einbringen. Anderenfalls kann es passieren, dass einzelne Personen sich mehr Arbeit aufbürden als andere und dadurch unter unnötigen Stress geraten. Bei eventuell aufkommenden Unstimmigkeiten innerhalb der gebildeten Arbeitsgruppen sollten jene umgehend angesprochen und Lösungsvorschläge unterbreitet werden, da nicht bewältigte Probleme ebenfalls zu einem erhöhten Stress-Level führen.



Ausreichend und gut schlafen

Eine ganz ähnliche Wirkung gaben die von uns befragten Experten als Folge von quantitativ oder qualitativ schlechtem Schlaf an. Bei Studenten, die zu kurze Ruhezeiten einlegen oder unter ungünstigen Rahmenbedingungen schlafen, sind deutliche Leistungseinbrüche nachweisbar. Diese umfassen sowohl das körperliche als auch das seelische Wohlbefinden und wirken sich letztlich ebenso auf die Fähigkeit zum logischen Denken aus.

Um solcherart physischen und psychischen Stress zu vermeiden, sollten die Schlafzeiten und die Schlafumgebung optimiert bzw. dem persönlichen Bedürfnis angepasst werden. Dazu gehört es, die von Mensch zu Mensch unterschiedliche Schlafdauer zu ermitteln, zu akzeptieren und zu berücksichtigen sowie ein gesundes Schlafklima zu schaffen. Ein gut gelüfteter, nur mässig temperierter Raum ohne störende Licht- und Geräuschquellen trägt auf seine Weise ebenso zum Erfolg im Studium bei wie die übrigen bereits genannten Punkte.



 

Oberstes Bild: © Andresr – Shutterstock.com

Über Christiane Dietering

Christiane Dietering hat eine handwerkliche, zwei kaufmännische und eine Autoren-Ausbildung absolviert. Sie arbeitet als freie Texterin, Rezensentin und Journalistin in den Themenbereichen Kunst und Kultur. Ihre Hauptauftraggeber sind Veranstalter von Musikaufführungen, Lesebühnen und Erotik-Events.


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