Bewegung auf dem Schweizer Taximarkt – Uber App auf dem Vormarsch

18.06.2014 |  Von  |  Dienstleistungen

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Bewegung auf dem Schweizer Taximarkt – Uber App auf dem Vormarsch
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Die mobile Kommunikation hat längst unseren Alltag revolutioniert, ganz egal ob es um Onlineshopping oder Reisebuchungen geht. Warum also nicht auch ein Taxi über die App am Handy bestellen?

Das Tech-Start-up Uber aus San Francisco ist erst vier Jahre alt, doch der Siegeszug um den Globus ist nicht mehr aufzuhalten. Entsprechend nervös ist die Stimmung der traditionellen Taxiunternehmen, denn das regulierte Gewerbe wird quasi auf den Kopf gestellt, Millionen Taxifahrer weltweit könnten ihre Jobs verlieren. Was als gute Idee für ein Start-up gilt, begeistert inzwischen nicht nur Kunden, sondern auch Investoren, deren Bewertung für Uber bei satten 18 Milliarden Dollar liegt.



Immerhin ist die App mittlerweile in 37 Ländern verfügbar, und ein Ende der Expansion ist nicht in Sicht, auch wenn Gerichte in Brüssel und Berlin dem Unternehmen bereits einen Riegel vorgeschoben haben. Binnen eines Jahres hat sich der Wert der Internetfirma verfünffacht, was unter anderem am einfachen Funktionsprinzip der Taxi-App liegen dürfte. Denn die Dienste betreiben keine eigenen Wagen samt Taxifahrer, sondern fungieren lediglich als Vermittler zwischen den Fahrern und ihren potenziellen Fahrgästen.

In der Schweiz greift die Expansion von Uber schon

Auch in der Schweiz ist Uber schon vertreten, und zwar derzeit in der Hauptstadt Zürich. Dort werden Kunden in Limousinen wie der S-Klasse von Mercedes, einem Audi A8 oder der 7er-Serie von BMW zum Taxipreis von mindestens 15 Franken gefahren. Dieser Betrag setzt sich aus einem Basispreis von 6 Franken und 50 Rappen pro Fahrminute zusammen. Für jeden gefahrenen Kilometer werden 3,40 Franken verrechnet.

Auch wenn die traditionelle Taxibranche mit Streiks und öffentlichen Kundgebungen in ganz Europa ihren Protest ausdrückt, ist der Erfolgsweg von Uber kaum mehr aufzuhalten. Denn allein die öffentliche Bekanntgabe der Streiks hat dazu geführt, dass binnen kürzester Zeit die Userzahlen förmlich explodiert sind und der Umsatz deutlich gestiegen ist.



 

Oberstes Bild: © Denys Prykhodov – Shutterstock.com



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