Aus der Garage hinaus in die weite Welt

16.04.2014 |  Von  |  Marketing, Organisation
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Aus der Garage hinaus in die weite Welt
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Nein, keine Kraftfahrzeuge, die ihren Weg aus der Garage in die Welt hinaus finden, sind hier gemeint, sondern die kleinen Startups, die sich mit grossen Ideen und noch mehr Engagement aufmachen, die Welt zu erobern. Manchmal eben aus der sprichwörtlichen Garage heraus. Wie sich dieser Weg gestalten kann und welche Hürden dabei zu überwinden sind, zeigt der folgende Beitrag.

Grosse Erfolge haben oftmals klein begonnen



Wir kennen sie alle, die aufregenden und legendären Geschichten von der Bastelarbeit in der Garage oder im Schuppen bis hin zum weltweit bekannten Unternehmen. Als Beispiel kann hier die Gründungs- und Entwicklungsgeschichte von Hewlett Packard genauso dienen wie etwa die Idee eines Mark Zuckerberg, die letztlich zum weltumspannenden sozialen Netzwerk Facebook führte. Es gibt sie immer wieder, die Unternehmen, die eher im Verborgenen starten und schon bald eine ganz grosse Entwicklung hinlegen. Gestern wie heute. Sicherlich bleibt es für viele Gründer ein Traum, das ganz grosse Geld mit der Innovation aus der Garage heraus zu verdienen, aber möglich ist das immer wieder. Jedoch nur dann, wenn der Weg aus dem Verborgenen ans Licht der Öffentlichkeit auch gewagt und richtig beschritten wird.

Von der Idee zum Produkt

Am Beginn jeder noch so erfolgreichen Firma steht immer eine Idee. Ohne diese Idee, verbunden mit einer grossartigen Vision, wäre der Traum vom Erfolg schon ausgeträumt, ehe er so richtig begonnen hat. Ist die Idee ausgereift, entwickelt sich daraus bald schon ein erstes Produkt oder eine entsprechende Leistung. Immerhin verkaufen klassische Unternehmen letztlich keine Ideen und Phantasien, sondern Produkte und Leistungen. Die müssen natürlich einen Markt finden, der sich nicht immer von selbst erschliesst.

Manches Produkt kommt zu früh und findet wegen des mangelnden Verständnisses oder fehlender Anwendungsmöglichkeiten keine Abnehmer. Andere Leistungen kommen zu spät, weil sie längst nicht mehr in unsere schnelllebige Zeit passen. Bei der Entwicklung von der Idee zum Produkt kommt es also darauf an, nicht unbedingt etwas grundsätzlich Neues zu schaffen, sondern möglichst eine bestehende oder noch schlummernde Nachfrage zu befriedigen. Wie wäre es beispielsweise, wenn Sie sich Ihr Geld zu Hause selbst drucken könnten und so den Weg zur Bank sparen? Eine gute Idee? Aber vielleicht nicht umsetzbar oder gar nicht nachgefragt.



Die Idee allein führt also nicht automatisch und geradlinig zum Produkt. Sie geht oftmals verschlungene Wege mit Abweichungen und Irrwegen. Bei ausreichender Hartnäckigkeit kann das dann doch manchmal zum grossen Erfolg führen. Steht irgendwann einmal das erste Produkt oder kann eine Leistung als vermarktungsbereit eingestuft werden, dann folgt der Schritt aus dem stillen Kämmerlein hinaus in die Welt. Und die Erfolgsgeschichte kann erst richtig beginnen.

Aus der Garage hinaus auf den Markt



Ist die Leistung ausgereift oder das erste Produkt bereits geschaffen, geht es hinaus auf den Markt. Das ist ein entscheidender Schritt für jedes Startup. Hier lassen sich die grössten Erfolge, aber auch die bittersten Niederschläge verzeichnen. Es ist von grosser Bedeutung, wann, wie und wo eine Leistung oder ein Produkt angeboten wird und wer die ersten Kunden sind. Generell gilt: Je grösser das Interesse am neuen Produkt, desto grösser der Erfolg. Und je gewichtiger erste Kunden sind, desto schneller gelingt eine breite Vermarktung.

Bei der Wahl des Termins für den Schritt in die Öffentlichkeit sind oftmals viele Umgebungsvariablen zu beachten, die dann auch später noch eine Rolle spielen. Hier spielt der Faktor Zufall eine ebenso wichtige Rolle wie das passende Marketing. Immerhin soll der Newcomer auch schnell von einer breiten Öffentlichkeit erkannt und geschätzt werden. Das geht nur mit möglichst wichtigen und grossen Kunden. Wer hier im Sumpf der Unbedeutsamen dümpelt, wird sich auch später nur schwer daraus befreien können. Es zählt also auch der Mut zur Vision.

Vor der Explosion kommt die Expansion

Sind erst einmal die ersten zahlenden Kunden erreicht, muss natürlich auch die Nachfrage befriedigt werden. Eintagsfliegen bringen hier niemanden weiter, es geht um eine kontinuierliche Produktion von Waren oder Leistungen. Je besser und interessanter diese sind, desto eher werden auch andere Kunden auf den Zug aufspringen. Es wird also Zeit für den Ausbau des Geschäfts. Die Expansion ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden, letztlich aber der einzige Schritt zu noch mehr Erfolg. Bevor also die ganz grosse Explosion der Nachfrage erfolgt, sollte das bislang kleine Unternehmen schon expandiert haben. Nur dann kann es schnell auf die teils plötzlich veränderte Nachfrage reagieren und seine Marktposition weiter ausbauen.





Sind die ersten Erfolge zu verzeichnen, müssen schnell auch neue her. (Bild: Coloures-Pic / Fotolia.com)

Sind die ersten Erfolge zu verzeichnen, müssen schnell auch neue her. (Bild: Coloures-Pic / Fotolia.com)

Stillstand ist Rückschritt

Ein alte Weisheit, die besonders im unternehmerischen Umfeld nichts an Bedeutung eingebüsst hat. Sind die ersten Erfolge zu verzeichnen, müssen schnell auch neue her. Es gilt also neue und verbesserte Produkte oder Leistungen zu entwickeln und schnell und geschickt am Markt zu lancieren. Wer nur einmal einen Volltreffer landet, wird schon bald spüren, dass auch die Konkurrenz nicht schläft. Das heisst also möglichst immer einen Schritt voraus zu sein. Das ist oftmals das eigentliche Patentrezept, wenn neue Unternehmen praktisch aus der Garage heraus den Weg in die weite Welt gehen.

Haben auch Sie die revolutionäre Idee? Gibt es vielleicht schon ein erstes Produkt? Dann packen Sie es aus und wagen Sie den Schritt in die Welt. Vielleicht sind auch Sie bald schon der neue Durchstarter, von dem bald die ganze Welt redet.



 

Oberstes Bild: © fotomek – Fotolia.com



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Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.



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