Digitale Zukunft der Schweiz: Swiss Fibre Net und Swiss FibreCo setzen sich für modernen Netzausbau ein

Bern (ots) –

Die Swiss Fibre Net AG (SFN) und ihre Tochtergesellschaft Swiss FibreCo AG (SFC) haben heute ihre Stellungnahme zur Teilrevision des Fernmeldegesetzes (FMG) beim UVEK eingereicht. Die Unternehmen fordern einen rechtlichen Rahmen, der den Wettbewerb stärkt, die Sicherheit erhöht und den Glasfaserausbau in der Schweiz beschleunigt.

Führende Akteure

Als führende Akteure in der Glasfaserinfrastruktur verbindet die SFN lokale Netze zu einem homogenen, offenen nationalen Netz mit rund einer Million Nutzungseinheiten. Während die SFN Transportdienste für Telekomanbieter bereitstellt, fokussiert sich die Swiss FibreCo AG auf die Planung und den Betrieb regionaler FTTH-Netze. „Wir stehen für eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bund, den Kantonen und Gemeinden, um die digitale Infrastruktur der Schweiz gemeinsam voranzubringen“, betonen SFN und SFC

Wettbewerb und regulatorische Fairness

In ihrer Eingabe zum FMG plädieren SFN und SFC insbesondere für eine punktuelle Unterstellung reiner Infrastrukturbetreiber unter das Gesetz. Damit soll eine Gleichbehandlung mit Fernmeldedienstanbieterinnen erreicht werden, was massgeblich zu einem wirksamen Wettbewerb beim Erbringen von Fernmeldediensten beiträgt

Sicherheit und Resilienz ohne Überregulierung

Ein zentraler Punkt der Stellungnahme ist die Stärkung der nationalen digitalen Souveränität und Cybersicherheit. SFN und SFC unterstützen die Regulierung, um Bevölkerung und Unternehmen besser zu schützen. Dabei legen sie jedoch grossen Wert darauf, dass keine unnötige Überregulierung stattfindet:

  • Verhältnismässigkeit: Die neuen Vorgaben müssen rollenbezogen und technologieneutral sein Insbesondere Betreiber rein passiver Infrastrukturen (Glasfaser/Rohre) dürfen nicht denselben Pflichten wie aktive Netzbetreiber unterstellt werden, um Investitionsanreize nicht durch unverhältnismässige Kosten zu beschneiden
  • Schweizer Pragmatismus: Die Umsetzung soll mit Augenmass erfolgen und den „Schweizer Pragmatismus“ widerspiegeln. Es gilt, eine Regulierung „auf Vorrat“ zu vermeiden und stattdessen die Möglichkeiten der brancheneigenen Selbstregulierung auszuschöpfen
  • Geopolitische Neutralität: Die Schweiz solle bei der Regulierung objektiv vorgehen und nicht blind internationalen Trends folgen, um nicht zwischen die Fronten geopolitischer Auseinandersetzungen zu geraten

Effizienz und Infrastruktur

SFN und SFC unterstützen zudem die erweiterte, sektorübergreifende Regelung zur Mitbenutzung von Infrastrukturen, sofern diese zu angemessenen Konditionen erfolgt. Gleichzeitig betonen sie die Wichtigkeit des Ausstiegs aus der Kupfer-Technologie sowie eine faire Preisregulierung bei der Mehrfachnutzung von Rohren

Support für das Breitbandfördergesetz (BBFG)

Parallel zur FMG-Revision begrüssen SFN und SFC ausdrücklich die Botschaft des Bundesrats zum Breitbandfördergesetz. Sie setzen sich für eine gezielte Unterstützung in unterversorgten Regionen ein, fordern jedoch einen rascheren Förderstart und lehnen eine komplizierte, sektorspezifische Preisregulierung ab, da diese Investitionshemmend wirke

Swiss Fibre Net AG

Die Swiss Fibre Net AG ist ein Gemeinschaftsunternehmen lokaler Energieversorger und Kabelnetz-betreiber in der Schweiz. Sie verbindet die lokalen Glasfasernetze ihrer Netzpartner zum grossflächigen, homogenen und offenen „Swiss Fibre Net“ und bietet dieses national tätigen Telekomanbietern zur Nutzung an. Damit garantiert die Swiss Fibre Net AG den Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt.

Swiss FibreCo AG

Die Swiss FibreCo AG ist eine Tochtergesellschaft der Swiss Fibre Net AG (SFN) und investiert in den Ausbau von Open-Access-Glasfasernetzen in der Schweiz. Ziel ist es, eine flächendeckende, leistungsfähige und nachhaltige Glasfaserinfrastruktur bereitzustellen.

Kontakt für Medienanfragen und weitere Informationen:

Andreas Waber
CEO Swiss Fibre Net AG
+41 79 668 90 78
andreas.waber@swissfibrenet.ch
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