Workation in Pfronten: Digital Arbeiten mit Bergblick und Auszeiten direkt vor der Haustür

Arbeiten, wo andere Urlaub machen, ist glücklicherweise nicht mehr nur das Privileg jener Menschen, die in Ferienregionen leben oder als digitale Nomaden unterwegs sind. Viele Beschäftigte können heute – zumindest zeitweise – mobil arbeiten und damit ihren Arbeitsplatz dorthin verlegen, wo Berge, Seen und Wälder direkt vor der Tür liegen.

Beste Voraussetzungen für eine sogenannte Workation bietet Pfronten im Allgäu. Wer morgens vor dem ersten Termin aktiv werden und auch nach Feierabend gleich wieder hinaus in die Natur möchte, findet hier ideale Bedingungen, um Arbeit und Bewegung miteinander zu verbinden – und das ganz ohne zusätzliche Urlaubstage.

Früh aufs Rad oder den Berg, noch bevor der erste Termin ruft

Wenn morgens in den Büros die ersten Computer hochgefahren werden, glitzern die Allgäuer Seen ruhig in der Morgensonne und auf den Wanderwegen ist noch niemand unterwegs. Ein besserer Start in den Arbeitstag ist kaum vorstellbar. Die Kleine Moorrunde etwa führt durch eine stille Landschaft aus Moorflächen und Wiesen und eignet sich perfekt für eine kurze, dreiviertelstündige Einheit vor dem ersten Teammeeting.

Wer mehr Zeit mitbringt oder später in den Arbeitstag starten kann, umrundet in knapp zwei Stunden den Weissensee auf abwechslungsreichen Wegen – eine morgendliche Abkühlung im Wasser inklusive. Für alle, die lieber auf zwei Rädern unterwegs sind, bietet sich die Rundtour „ins Ländle“ durch die schönen Allgäuer Dörfer an. Früh losfahren lohnt sich: Wer um sieben Uhr startet, klappt den Laptop trotzdem pünktlich zum ersten Meeting auf.



Mehr Bewegung, weniger Alltag

Der eigentliche Luxus einer Workation liegt im Grunde nicht im Ortswechsel selbst, sondern im veränderten Rhythmus. Statt Bewegung in einen ohnehin vollen Alltag zu pressen, wird sie hier wieder zum selbstverständlichen Teil des Tages. Vor der Arbeit in den See springen, die Mittagspause für eine Laufrunde nutzen und den Abend aktiv mit Blick auf die Gipfel geniessen. Manche Gedanken sortieren sich eben schneller auf einem Waldpfad als vor dem Bildschirm.

Feierabend mit Höhenmetern

Um den Kopf freizubekommen, bietet sich nach Feierabend zum Beispiel die dreieinhalbstündige Rundwanderung zur Ruine Falkenstein an, der höchstgelegenen Burgruine Deutschlands. Der Aufstieg wird mit weiten Ausblicken auf die Allgäuer Bergwelt belohnt. Eine sommerliche Abkühlung nach der Arbeit bietet die Höllschlucht-Wanderung.

Knapp drei Stunden führt diese Tour durch eine erfrischende Schlucht, an Wasserfällen vorbei und durch den Allgäuer Bergwald. Unterwegs lockt die Kappeler Alp zu einer abendlichen Einkehr. Die Gravelbiketour „Burgen & Schlösser“ verbindet in rund drei Stunden sportliche Herausforderungen mit kulturellen Entdeckungen entlang historischer Gemäuer. Danach schmeckt eine gute Portion Kässpatzen besonders gut.



Arbeiten mit Aussicht

Damit das Arbeiten auch wirklich unkompliziert funktioniert, bieten einige Pfrontener Gastgeber passende Voraussetzungen. Das „Berg & Tal“ richtet sich mit speziellen Workation-Angeboten ganz konkret an mobile Arbeitnehmer. Auch im Boutique-Hostel „Hof Hauswang“ stehen Coworking-Möglichkeiten zur Verfügung. Es eignet sich aber auch jede Ferienwohnung mit stabilem Internet und einem Tisch mit guter Aussicht in die Natur, damit man auch wirklich vom Laptop weggezogen wird, für einen Arbeitsaufenthalt in Pfronten.



Tür auf und los

Vielleicht ist genau das der grösste Luxus: Nicht mehr überlegen zu müssen, ob nach der Arbeit noch Zeit für Bewegung bleibt, sondern einfach die Tür aufmachen und losgehen. Es braucht keine extra geplante Auszeit, kein Sabbatical, keine Fernreise, eben keine komplizierte Planung. Es reicht die Entscheidung, den Arbeitsplatz für ein paar Tage zu verlegen – von der Stadt aufs Land, aus dem Flachland in die Berge oder einfach dorthin, wo der erste Gipfel näher liegt als der nächste Stau.



 

Quelle: Pfronten Tourismus
Bildquelle: Pfronten Tourismus / Simon Brausten

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