Fit im Beruf – Fitnessmythen auf dem Prüfstand

Fitness hat für viele Menschen einen sehr hohen Stellenwert. Selbst Sportmuffel versuchen sich regelmässig in Form zu bringen, um möglichen Problemzonen den Kampf anzusagen.

Somit kaum ein Wunder, dass sich rund um das Thema Fitness jede Menge Mythen ranken. Dieser Beitrag beleuchtet die gängigsten dieser Fitnessmythen und klärt auf.

Dehnen verhindert Verletzungen

Der Grundsatz, dass vor dem Sport gedehnt werden muss, ist auch heute noch weitgehend verbreitet. Doch es gibt keinerlei belegte Studien, dass dehnen, Muskelkater und Verletzungen vorbeugen. In gewissen Sportarten kann dehnen sogar kontraproduktiv sein. So zum Beispiel beim Fussball.

Fettpolster schrumpfen nicht von Beginn an

Dieser Mythos kann nur teils entkräftet werden. Denn Fettpolster schrumpfen zwar auch bei kurzen und intensiven Belastungen, jedoch wird die meiste Energie hierzu aus Kohlenhydraten gewonnen. Wer den Speckröllchen also den Kampf ansagt, benötigt leider ein gewisses Mass an Durchhaltevermögen, um effektive Erfolge zu erzielen.

Viel Schwitzen ist ein Zeichen für schlechte Ausdauer

Eigentlich würde diese Behauptung naheliegen. Je besser die Ausdauer, desto weniger muss sich der Körper anstrengen und somit schwitzt man auch weniger. Das ist jedoch nicht richtig. Wer auf dem Laufband schwitzt, muss nicht weniger fit sein als jemand mit geringer Schweissproduktion. Denn die ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hat kaum etwas mit der körperlichen Fitness zu tun. Unter anderem hängt die Schweissmenge auch mit der Anzahl der Schweissdrüsen im Körper zusammen. Diese können jedoch variieren.

Intensives Training bringt die besten Ergebnisse

Wer sich im Training übernimmt, der bezahlt die nächsten Tage oft mit einem schmerzenden Muskelkater. Doch ein Muskelkater ist keinesfalls Indikator für ein erfolgreiches Training oder wachsende Muskeln. Es ist eher ein Zeichen für die Überforderung des Bindegewebes. Wer sich also zu viel zumutet, tut weder seinem Körper noch seinen Muskeln etwas Gutes.

Fettpolster können gezielt abtrainiert werden

Dass mit gewissen Übungen Fettpolster gezielt angegriffen werden können, ist leider nur ein schöner Wunschgedanke. Denn egal ob Sit-Ups, Liegestütze oder Kniebeugen. Der Körper unterscheidet bei der Energieverbrennung nicht zwischen verschiedenen Fettreservoiren. Die Energie wird somit aus verschiedensten Fettpolstern gewonnen und kann nicht gezielt gelenkt wird.

Wenn es um das Thema Fitness geht, halten sich nach wie vor viele Irrtümer sehr hartnäckig. Einerseits natürlich verständlich, da viele der Fitnessmythen sich positiv auf den Sportler auswirken würden. Bleibt man an den gängigen Mythen jedoch hängen, wird sich relativ kurzfristig Ernüchterung breitmachen.

 

Titelbild: Gutesa – shutterstock.com

author-profile-picture-150x150

Mehr zu Agentur belmedia GmbH

Die Agentur belmedia GmbH beliefert die Leserschaft täglich mit interessanten News, spannenden Themen und tollen Tipps aus den unterschiedlichsten Bereichen. Nahezu jedes Themengebiet deckt die Agentur belmedia mit ihren Online-Portalen ab. Wofür wir das machen? Damit Sie stets gut informiert sind – ob im beruflichen oder privaten Alltag!

website-24x24google-plus-24x24

Kommentare: 0

Ihr Kommentar zu: Fit im Beruf – Fitnessmythen auf dem Prüfstand

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.

jQuery(document).ready(function(){if(jQuery.fn.gslider) {jQuery('.g-22').gslider({groupid:22,speed:10000,repeat_impressions:'Y'});}});