Huawei und UNESCO setzen Projekt für digitale Bildungssysteme in Afrika um

06.12.2021 |  Von  |  Presseportal

Shenzhen, China (ots/PRNewswire) –

Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird Online-Lernplattformen für Ghana, Äthiopien und Ägypten bereitstellen

Bei einem Online-Meeting am 25. November gaben UNESCO und Huawei den Start der Implementierungsphase des Projekts Technology-Enabled Open Schools for All (TeOSS) in Ghana, Äthiopien und Ägypten bekannt.

Ausgerichtet an UN SDG4 wird TeOSS als Grundlage für die digitale Transformation des Bildungssektors dienen und die drei UNESCO-Mitgliedsstaaten dabei unterstützen, widerstandsfähige Bildungssysteme aufzubauen, die globalen Störungen wie COVID-19 standhalten können. Die Evaluierung der Projektergebnisse wird dazu beitragen, Strategien und Modelle für die Ausweitung von TeOSS auf nationaler Ebene und für die Ausweitung des Projekts auf andere afrikanische Länder zu entwickeln, um die Integration von IKT in den Unterricht und das Lernen voranzutreiben.

Die TeOSS-Projekte in Ghana, Äthiopien und Ägypten werden nicht nur Schulen miteinander verbinden, sondern auch Lehrer und Schüler im Umgang mit digitalen Werkzeugen schulen, Online-Plattformen einrichten, um schulisches und häusliches Lernen miteinander zu verknüpfen, und digitale Lehrpläne entwickeln, auf die ohne Aufsicht aus der Ferne zugegriffen werden kann. Ziel ist es, SchülerInnen dabei zu helfen, selbstbewusste digitale BürgerInnen zu werden, die in der Lage sind, sich selbständig in der virtuellen Welt zurechtzufinden, und LehrerInnen mit den notwendigen Fähigkeiten auszustatten, um bestehende und neue digitale Werkzeuge zu nutzen und so die Lernergebnisse zu maximieren.

„Das Projekt dient dazu, Schulmodelle zu testen, die unmittelbar auf die neuen Herausforderungen der Pandemie reagieren können, und auch die Technologie zu nutzen, um die Entwicklung zukünftiger Schulmodelle zu ermöglichen“, sagte Stefania Giannini, stellvertretende Generaldirektorin für Bildung der UNESCO. „Es ist durch ein digitales Schulmodell definiert, das Programme für alle Schüler zugänglich macht, ob in Krisenzeiten oder nicht – es geht darum, über die aktuelle Situation hinauszugehen und einen neuen Horizont des Lehrens und Lernens zu eröffnen.“

Die TeOSS-Projekte wurden in enger Zusammenarbeit mit den Regierungen von Ghana, Äthiopien und Ägypten im Einklang mit den jeweiligen nationalen Strategien geplant und auf die spezifischen lokalen Bedürfnisse abgestimmt.

In Ägypten wurde ein Rahmenwerk für IKT-Kompetenzen für Lehrer und Schüler der K12-Schulen entwickelt. Experten für die Entwicklung digitaler Lernprogramme und Lehrer der Primar- und Sekundarstufe werden geschult, und es wird ein nationales Fernlernzentrum eingerichtet, das von Pädagogen im ganzen Land genutzt werden kann, um die Kontinuität der beruflichen Weiterbildung zu gewährleisten.

„Ägyptens neues Bildungssystem 2.0 betont die Integration von Technologie in den Bildungsprozess mit zahlreichen digitalen Lernressourcen und Lernplattformen, um Bildung für alle zu gewährleisten und Bildungsqualität und -zugang zu erreichen“, sagte Dr. Reda Hegazy, stellvertretender Minister für Lehrerangelegenheiten im Ministerium für Bildung und technische Ausbildung in Ägypten. „Die Rolle des Lehrers hat sich von der Vermittlung von Informationen hin zu einer Anleitung und Erleichterung des Bildungsprozesses durch digitale Lernressourcen verlagert.“

Das TeOSS-Projekt in Äthiopien konzentriert sich auf den Aufbau der IKT-Infrastruktur, um Pilotschulen zu vernetzen, Lehrer und Schüler zu schulen und ein Lernmanagementsystem mit einer Lehrerfortbildungsplattform zu entwickeln.

„Äthiopien ist sich der Notwendigkeit von IKT und Digitalisierung in unserem zukünftigen Schulsystem bewusst, um eine qualitativ hochwertige und integrative Bildung für alle ohne Unterbrechungen zu ermöglichen, wie es in unserem neuen Fahrplan für den Bildungssektor vorgesehen ist“, sagte Dr. Fanta Mandefiro vom äthiopischen Ministerium für Bildung. „Dieses Projekt passt perfekt zu unseren Bestrebungen und den Aktivitäten unserer Programme und Initiativen zur Nutzung digitaler Inhalte in unserem Bildungssystem.“

In Ghana liegt der Schwerpunkt auf der Erstellung digitaler Inhalte für alle Fächer sowie auf der Schulung von Lehrern und Schülern an Grund- und Sekundarschulen. Im Rahmen des Projekts wird auch ein elektronischer Speicher eingerichtet, den Lehrkräfte zum Hochladen von Inhalten nutzen können und auf den Lernende online und offline mit geringer oder ohne Aufsicht zugreifen können.

„Ich freue mich, dass diese UNESCO-HUAWEI auf den bereits bestehenden Partnerschaften und gemeinsamen Bemühungen mit unseren nationalen Institutionen aufbaut, insbesondere mit CENDLOS, der Institution, die von der ghanaischen Regierung beauftragt wurde, die Integration von IKT in das gesamte Bildungssystem zu fördern“, sagte Dr. Yaw Osei Adutwum, Bildungsminister von Ghana.

TeOSS ist ausgerichtet auf den Tech4Edu-Bereich der Huawei-Initiative TECH4ALL zur digitalen Integrationausgerichtet, die darauf abzielt, Bildungsgerechtigkeit und -qualität mit Hilfe von Technologie zu fördern.

„Die digitalen Plattformen, die technologiegestützte offene Schulen für alle schaffen werden, bedeuten, dass das Lernen nie aufhören muss – was auch immer die Zukunft bringt“, sagte Kevin Zhang, CMO für IKT-Infrastruktur bei Huawei. „Huawei ist fest entschlossen, mit der UNESCO, Regierungen und allen Interessengruppen zusammenzuarbeiten, um erfolgreiche, nachhaltige und skalierbare Projekte zu realisieren.“

Das TeOSS-Projekt und die Partnerschaften, die es umsetzen werden, sind von entscheidender Bedeutung für die Digitalisierung der Bildung und die Förderung eines gerechten und inklusiven Zugangs zu Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/1700127/Technology_enabled_open_schools_for_all.jpg

Pressekontakt:

Xingwen Shen
shenxingwen@huawei.com

Original-Content von: Huawei übermittelt durch news aktuell

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