IDB führt multilaterale Entwicklungsbanken zur Förderung naturbasierter Investitionen an

03.11.2021 |  Von  |  Presseportal

Glasgow, Schottland (ots/PRNewswire) –

Internationale Institutionen unterzeichneten auf der COP26 eine von der IDB geleitete gemeinsame Erklärung und kündigten einen Plan zur Einbeziehung des Naturschutzes in Politik, Analyse und Investitionen an

Multilaterale Entwicklungsbanken (MDBs) unter der Führung der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) verpflichteten sich heute, den Naturschutz in ihre Politik einzubeziehen und die Finanzierung des Naturschutzes in den Mitgliedsländern deutlich zu erhöhen. Die gemeinsame Erklärung der Banken „Natur, Menschen und Planet“ verpflichtet sich, die Länder bei der Festlegung und Umsetzung nachhaltiger Strategien zu unterstützen.

Der Präsident der IDB, Mauricio Claver-Carone, leitete die Ankündigung während der Veranstaltung des Weltgipfels der Staats- und Regierungschefs zum Thema Wälder und Landnutzung auf der UN-Klimakonferenz COP26.

„Das Naturkapital ist entscheidend für die Erholung nach Covid-19 für Lateinamerika, die Karibik und die Welt. Sie schafft Arbeitsplätze, generiert Einkommen, bringt Investitionen des Privatsektors in Schwung und schützt wichtige Ökosystemleistungen. Aus diesem Grund hat die IDB ihre Arbeit im Bereich Klimawandel und biologische Vielfalt im letzten Jahr verdoppelt, und deshalb ist dies ein zentraler Pfeiler unserer Vision 2025 für die Erholung der Region“, sagte Claver-Carone.

Das Engagement der MDBs konzentriert sich auf fünf Säulen:

  • Führungsqualitäten: Festlegung institutioneller strategischer Ansätze zur weiteren Einbeziehung der Natur in Analysen, Bewertungen, Investitionen und Maßnahmen bis 2025;
  • Förderung von „naturfreundlichen“ Investitionen: Entwicklung von Projekten und Finanzierungsinstrumenten zur Unterstützung von Wirtschaftstätigkeiten, die darauf abzielen, die Ursachen für den Verlust der Natur umzukehren und ihren Schutz und ihre Wiederherstellung zu fördern;
  • Förderung von Synergieeffekten auf nationaler und regionaler Ebene: Ermutigung des öffentlichen und privaten Sektors sowie internationaler Organisationen zur Zusammenarbeit und Unterstützung der Regierungen bei der Überarbeitung ihrer nationalen Strategien und Aktionspläne zur biologischen Vielfalt;
  • Wertschätzung der Natur als Richtschnur für die Entscheidungsfindung: Nutzung bestehender und neuer Instrumente für Kunden aus dem öffentlichen und privaten Sektor, um die Natur und ihre natürlichen Ressourcen besser zu bewerten, nachhaltig zu verwalten, zu schützen und wiederherzustellen und so Vorteile für die Entwicklung zu erzielen;
  • Berichterstattung: Angleichung der Ziele und Entwicklung gemeinsamer Instrumente und Methoden zur Verfolgung „naturfreundlicher“ Investitionen in allen Portfolios und Verbesserung der öffentlichen Berichterstattung über Bemühungen und Initiativen zur Einbeziehung der Natur in Analysen und Maßnahmen.

Zu den MEB, die die Erklärung zusammen mit der IDB unterzeichnet haben, gehören die Afrikanische Entwicklungsbankgruppe, die Asiatische Entwicklungsbank, die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank, die Karibische Entwicklungsbank, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die Europäische Investitionsbank, die Islamische Entwicklungsbank und die Weltbankgruppe. Die Erklärung ist hier verfügbar.

Gestern gab die IDB bekannt dass ihre Darlehen und Projekte bis 2023 vollständig mit dem Pariser Klimaabkommen in Einklang gebracht werden sollen.

Pressekontakt Janaina Goulart janainag@iadb.org 

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