Merck führt neue Innovationen ein und erweitert Kapazitäten für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate der nächsten Generation

28.10.2021 |  Von  |  Presseportal

Darmstadt (ots/PRNewswire) –

  • Einzigartige ChetoSensar(TM)-Technologie von Merck verbessert Löslichkeit und eröffnet so neue Möglichkeiten für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC)
  • Neue DOLCORE(TM)-Plattform verkürzt Zeit bis zur Markteinführung um bis zu ein Jahr
  • Erweiterter Herstellbetrieb für klinische ADC-Prüfpräparate leistet nächster ADC-Generation Vorschub; Unternehmen baut dabei auf 15 Jahre Erfahrung als Auftragsentwickler- und -hersteller (CDMO) für ADCs
  • Unterstreicht Ambition des Unternehmens, Wachstum in „Big 3“-Geschäften beschleunigt voranzutreiben, einschließlich CDMO-Services von Process Solutions für etablierte und neuartige Modalitäten

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute bekannt gegeben, dass sein Unternehmensbereich Life Science zur Weiterentwicklung von Therapien auf Basis von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADC) neue Technologien eingeführt hat sowie seine Herstellkapazitäten erweitert. Mit diesen Initiativen bekräftigt das Unternehmen seine kontinuierlichen Investitionen in neuartige Modalitäten und treibt die angestrebte Verdopplung der Herstellkapazitäten für ADCs und hochaktive Wirkstoffe (HPAPI) voran.

„Der Bereich der ADCs verzeichnet ein bemerkenswertes Wachstum. So hat sich die Zahl der kommerziell zugelassenen ADCs in den vergangenen drei Jahren verdreifacht“, sagte Andrew Bulpin, Leiter der Geschäftseinheit Process Solutions im Unternehmensbereich Life Science von Merck. „Wir sind ein Vorreiter auf diesem Gebiet und an 50 Prozent der aktuell auf dem Markt zugelassenen ADCs beteiligt. Die jüngsten Innovationen und zusätzlichen Kapazitäten tragen dazu bei, Krebspatienten auf der ganzen Welt neue Behandlungsoptionen zur Verfügung zu stellen, und bekräftigen unser Engagement, die Zukunft dieser neuartigen Modalitäten maßgeblich zu gestalten.“

Mit der Einführung seiner ChetoSensar(TM)-Technologie, in Verbindung mit seinen CDMO-Services, ist Merck einer der Vorreiter bei der Lösung des Problems der Hydrophobie von ADCs. Angesichts der schlechten Wasserlöslichkeit vieler ADC-Kandidaten schätzt das Unternehmen, dass sich 20 % der vorzeitig beendeten klinischen ADC-Entwicklungsprojekte auf diese Problematik zurückführen lassen. Die neue ChetoSensar(TM)-Technologie von Merck verbessert die Löslichkeit von ADCs und eröffnet damit neue Möglichkeiten für ADCs, deren Entwicklung zuvor eingestellt wurde.

Die Payload-Moleküle, die üblicherweise für ADCs eingesetzt werden, sind hochkomplex und erfordern zahlreiche Synthetisierungsschritte. Berechnungen von Merck zufolge ermöglicht seine neue DOLCORE(TM)-Plattform eine signifikante Beschleunigung der Entwicklung und Herstellung, wodurch sich die Zeit bis zur Markteinführung eines neuen Dolostatin-basierten ADC-Payloads um bis zu ein Jahr verkürzt.

Darüber hinaus wird das Unternehmen im Dezember an seinem US-Standort in St. Louis, Missouri, die Kapazitäten seiner Produktionsanlage für klinisches ADC-Material erweitern. Durch den Ausbau wird die großtechnische Herstellung und chromatografische Aufreinigung von ADC-Prüfpräparaten für die Frühphase klinischer Studien ermöglicht. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen bereits die Investition von 59 Mio. EUR in den Ausbau der Herstellkapazitäten an seinem US-amerikanischen Standort in der Nähe von Madison, Wisconsin, bekannt gegeben. Diese Investition wird die Laborkapazität für die HPAPI-Herstellung im Kilogrammmaßstab verdoppeln und es dem Unternehmen ermöglichen, die Produktion von HPAPIs, Linkern/Payloads für ADCs sowie von komplexen Wirkstoffen zu beschleunigen.

Die jüngsten Innovationen sowie die Kapazitätserweiterung stehen in Einklang mit der Ambition des Unternehmens, Wachstum durch Investitionen in seine „Big 3“ zu beschleunigen, zu denen auch die Geschäftseinheit Process Solutions des Unternehmensbereichs Life Science als wichtiger Wachstumstreiber zählt.

Merck verfügt über 15 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Entwicklung und Herstellung von ADCs und bietet dank seiner umfassenden Expertise ein einzigartiges Angebot an Services für die Auftragsentwicklung und -herstellung aus einer Hand. Das Unternehmen ermöglicht durch sein globales Netzwerk und tiefgreifendes Know-how die maßgeschneiderte Entwicklung jedes einzelnen Moleküls und unterhält gleichzeitig die erforderlichen dynamischen und partnerschaftlichen Kundenbeziehungen, auf die Arzneimittelhersteller angewiesen sind, um ihre wichtigsten Meilensteine zu erreichen. Das Unternehmen vereint die Auftragsentwicklung und -herstellung mit dem branchenweit breitesten Produktangebot für verschiedene Modalitäten. Darüber hinaus können Kunden Services aus dem unternehmenseigenen, branchenführenden BioReliance®-Portfolio für Biosicherheitsprüfungen nahtlos integrieren.

Merck gab jüngst eine Reihe von Projekten zur Kapazitätserweiterung an seinen Standorten in Darmstadt, Cork (Irland), Buchs (Schweiz), sowie den US-Standorten in Carlsbad, Kalifornien, Madison, Wisconsin, Jaffrey, New Hampshire und Danvers, Massachusetts, bekannt. Die Erweiterungen sind Teil eines ambitionierten, auf mehrere Jahre angelegten Programms zur Steigerung der Herstellungskapazitäten und -kompetenzen des Unternehmensbereichs Life Science, mit dem das Unternehmen dem weltweit steigenden Bedarf an lebensrettenden Medikamenten begegnen und somit einen wichtigen Beitrag für die öffentliche Gesundheit leisten will.

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Über Merck

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, ist in den Bereichen Healthcare, Life Science und Electronics tätig. Rund 58.000 Mitarbeiter arbeiten daran, im Leben von Millionen von Menschen täglich einen entscheidenden Unterschied für eine lebenswertere Zukunft zu machen: Von der Entwicklung präziser Technologien zur Genom-Editierung über die Entdeckung einzigartiger Wege zur Behandlung von Krankheiten bis zur Bereitstellung von Anwendungen für intelligente Geräte – Merck ist überall. 2020 erwirtschaftete Merck in 66 Ländern einen Umsatz von 17,5 Milliarden Euro.

Wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum sind für den technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt von Merck entscheidend. Dieser Grundsatz gilt seit der Gründung 1668. Die Gründerfamilie ist bis heute Mehrheitseigentümer des börsennotierten Konzerns. Merck hält die globalen Rechte am Namen und der Marke Merck. Die einzigen Ausnahmen sind die USA und Kanada, wo die Unternehmensbereiche als EMD Serono, MilliporeSigma und EMD Electronics auftreten.

Photo – https://mma.prnewswire.com/media/1671958/Merck_Germany_Next_Gen_ADCs.jpg

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