Ist CBD in Europa legal?

18.10.2021 |  Von  |  Allgemein

Seitdem die ONU Cannabis und somit CBD aus der Liste der gefährlichen Substanzen entfernt und die Weltgesundheitsorganisation die Länder dazu aufgerufen hat, die Wirkungen von CBD weiter zu erforschen, ist die Neugierde sowie das Geschäft in Bezug auf CBD stetig gewachsen.

Doch herrscht es noch viel Unsicherheit darüber, was eigentlich legal ist oder nicht. Um sicherzugehen, keine Straftat zu begehen, sollte man sich immer an zuverlässige Händler wenden. Um diese Sicherheit zu geniessen und beste Sorten von Justbob auszuprobieren, besuchen Sie unsere Webseite.

Falls Sie mehr über die Rechtslage wissen möchten, lesen Sie einfach weiter.

Was ist CBD

CBD ist eine natürliche Substanz, die in Cannabis enthalten ist. Im Gegenteil zu THC ist CBD keine psychoaktive Substanz, also macht sein Konsum nicht high und gilt als unbedenklich. CBD werden entzündungshemmende und entspannende Wirkungen zugeschrieben, die den Menschen guttun. Aus diesem Grund gab es in den letzten Jahren die Tendenz, diese Substanz mehr und mehr zu liberalisieren.

CBD wird aus Cannabis gewonnen. Aus derselben Pflanze wird auch Nutzhanf gemacht, aus dem Fasern für Textilien und andere Anwendungen gewonnen werden. Das bedeutet, dass grundsätzlich der Anbau dieser Pflanze nie verboten war. Der Unterschied macht es eben der THC-Gehalt.

THC ist die Substanz, die für das Rauschgefühl verantwortlich ist und daher ist dessen Konsum Regulierungen unterstellt. Es gibt allerdings Sorten, die sehr arm an THC sind. Sie sind fast in allen europäischen Ländern erlaubt.

Fehlende gemeinsame Politik

Wie es leider bei vielen anderen Angelegenheit der Fall ist, gibt es keine einheitliche Regelung für CBD europaweit. Man arbeitet an gemeinsamen Richtlinien, aber zurzeit ist die Lage noch verwirrt und vieles ist auch einfach den einzelnen Ländern überlassen.

Auf europäischer Ebene wurde CBD in die Liste der neuartigen Lebensmittel hinzugefügt. Darin beinhaltet sind alle Lebensmittel die vor 1997 in Europa nicht regelmässig konsumiert wurden. Die Untersuchungen seitens der europäischen Kommission, die zu einer weiteren Liberalisierung dieser Substanz führen können, laufen noch. Zurzeit heisst es allerdings, dass für die Einführung von CBD als Lebensmittel es noch an speziellen Erlaubnissen bedarf.

Das bedeutet allerdings nicht, dass CBD auf dem Markt nicht präsent ist. Es ist meistens eine Frage der Bezeichnung. Deswegen ist in vielen Ländern CBD unter der Bezeichnung von Aromaprodukt oder ähnlich zu finden. Grundsätzlich dürfen die von autorisierten Shops verkauften Produkten von Kunden sorgenlos gekauft werden.

Ein wichtiger Parameter für die Unterscheidung zwischen legal und illegal ist der maximale THC-Gehalt, der in den jeweiligen Ländern oft anders ist.

THC Gehalt in der Schweiz und in ihren Nachbarländern

Die Schweiz ist im Vergleich zu anderen Ländern relativ liberal. Es gibt keine besonderen Regulierungen, was den CBD-Gehalt angeht. Für THC ist die Grenze bei 1%. Das bedeutet, dass alle Cannabisprodukte, die unter dieser Menge an THC haben, dürfen angebaut und die Produkte und Erzeugnisse dann verkauft werden.

Zum Vergleich ist die Lage in den Nachbarländern ein bisschen konservativer. In Frankreich darf der 0,2% Gehalt an THC und auch an CBD nicht überschritten werden und dies wurde auch nur vor Kurzem erlaubt. Aber das Gesetz ändert sich dort zurzeit relativ schnell, also kann es sein, dass es sich in der nahen Zukunft einige Änderungen ergeben werden.

In Deutschland ist der THC-Gehalt auch bei maximal 0,2% festgesetzt. Dabei unterliegt CBD strikten Regelungen, was die Werbung und die Vermarktung von Produkten angeht. Falls medizinisches CBD gebraucht wird, kann man es sich vom Arzt verschreiben lassen und bei einer autorisierten Apotheke abholen.

In Italien ist der Grenzwert für THC 0,2%, wobei Sorten bis 0,6% toleriert werden. Für CBD gab es bis Ende 2019 keine Grenzen und viele Produkte waren ganz normal erhältlich. Am Ende des Jahres 2019 wurde dann von der oberen Gerichtsinstanz entschlossen, dass viele CBD Produkte illegal seien. Das Gesetz ist diesbezüglich allerdings noch nicht klar und transparent und Änderungen sind in den nächsten Jahren zu erwarten.

CBD Produkte in der Schweiz

Wie im vorigen Absatz schon gesagt, ist die Schweiz beim Thema Cannabis light ziemlich tolerant. Dabei ist es wichtig, sich an den legalen Handelswegen zu halten und sich nur an zuverlässige in Präsenz oder online Shops zu wenden.

Die Vorteile von CBD auf die Gesundheit und als natürliches Mittel gegen Stress und stressbedingte Symptome sind schon bekannt. Man kann CBD Gras oder CBD Öl verwenden, um sich nach einem stressigen Tag zu erholen oder vorübergehende Schlaflosigkeit zu bekämpfen.

Aufgrund dieser sehr positiven Wirkungen wird sich in den nächsten Jahren überall in Europa viel ändern. Falls Sie im Ausland CBD oder Cannabis kaufen und konsumieren möchten, empfiehlt sich daher immer in Echtzeit zu überprüfen, was man alles darf und nicht darf, da die Lage an vielen Orten für eine Weile noch kompliziert bleiben wird.

 

Titelbild: Dmytro Tyshchenko – shutterstock.com

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