Artmarket.com: Die Stellung Frankreichs auf dem globalen Kunstmarkt, 6 Monate nach Brexit

17.06.2021 |  Von  |  Presseportal

Paris (ots/PRNewswire) – Im März dieses Jahres konnte Frankreich dank des Werkes von Vincent Van Gogh, Scène de rue Montmartre (Straßenszene in Montmartre) (1887) wieder mit dem obersten Segment des Kunstmarktes anknüpfen. Das Werk erzielte das beste französische Auktionsergebnis seit der Versteigerung des Gemäldes Der verspottete Christus von Cimabue im Oktober October 2019. Sotheby“s und Mirabaud-Mercier wählten Paris, um dieses sehr französische Leinwandgemälde einer Straßenszene in Paris zu versteigern, das sich mehr als ein Jahrhundert in einer französischen Sammlung befunden hatte.

Frankreich bleibt eine der Hauptquellen für bedeutende Werke. Dies zeigt die Wiederentdeckung eines wunderschönen Gemäldes von Jean-Honoré Fragonard (Lesender Philosoph), das am 26. Juni 2021 in der französischen Stadt Epernay zum Verkauf angeboten wird. Maître Antoine Petit und das Auktionshaus Enchères Champagne schätzen den Wert des Gemämdes auf eine Summe zwischen 1,8 Millionen – 2,4 Millionen Dollar. Allerdings hat der Brexit bisher keine positive Auswirkung auf den Pariser Markt der Bildenden Künste.

Jahresauktionsumsatz im Bereich der Bildenden Künste (1. Januar 2000 – 10. Juni 2021)

Vincent Van Gogh, Scène de rue à Montmartre (1887): 15,4 Millionen Dollar am 25. März 2021 bei Sotheby“s & Mirabaud-Mercier

Thierry Ehrmann, Geschäftsführer und Gründer von Artmarket.com und seiner Abteilung Artprice erläutert: „Paris zieht nicht wirklich mehr Meisterwerke aus dem Ausland an als vorher, anders als London, für das dies seit vielen Jahren gilt. Trotz Brexit zieht die englische Hauptstadt weiterhin bedeutende Werke an, die eigentlich auch in Frankreich verkauft werden könnten. Am 23. März 2021 zum Beispiel versteigerte Christie“s drei Hauptwerke aus der Pariser Sammlung von Claude Hersaint (darunter Miro, Magritte und Ernst) in London für insgesamt 31 Millionen Dollar.“

Es scheint also, dass der Brexit Frankreich bisher nicht begünstigt hat.

Sotheby“s und Christie“s sind immer noch die führenden Auktionshäuser Frankreichs im Bereich der Bildenden Künste mit Marktanteilen von jeweils 34 % und 17 %.

Es sieht so aus, als ob die angelsächsischen Riesen auch 2021 den französischen Auktionsmarkt der Bildenden Künste beherrschen werden. Sotheby“s ist derzeit doppelt so produktiv wie sein Rivale; Christie“s aber schließt sein erstes Halbjahr mit einer Prestige-Auktion zum Thema Kunst aus dem 20. und 21. Jahrhundert (am 30. Juni 2021) ab. Ein Blick auf die Marktanteile zeigt, dass die französischen Auktionsbetreiber immer noch einen beachtlichen Rückstand aufzuholen haben. Artcurial (mit einem Anteil von 5%) und Cornette de Saint-Cyr (mit nur 3%) sind einem hohem Konkurrenzdruck ausgesetzt.

Dabei haben die angelsächsischen Auktionshäuser in Paris im obersten Marktsegment des Kunstmarktes kein Monopol. Cornette de Saint Cyr erzielte bei der Versteigerung des Werks Hong Kong Night (1987) von Wu Guanzhong um 7 Millionen Dollar im 1. Halbjahr 2021 das zweitbeste Ergebnis in Frankreich. Außerdem befinden sich zwei Werke von Zao-Wou-ki unter den Top-5 Ergebnissen des Jahres (in Frankreich). Leider werden viele seiner Werke anschließend nach Asien mitgenommen.

Gegenwärtig (2021) befinden sich drei Arbeiten von chinesischen Künstlern unter den Top 5 der französischen Auktionsergebnisse.

1. Vincent VAN GOGH (1853-1890), Straßenszene in Montmartre (1887)

15 414 600 Dollar – Sotheby“s & Mirabaud-Mercier, Paris – 25/03/2021

2. WU Guanzhong (1919-2010), Hong Kong Night (1987)

6 866 900 Dollar – Cornette de Saint Cyr, Paris – 14/04/2021

3. ZAO Wou-Ki (1921-2013), Ville arabe (1953)

5 352 400 Dollar – Sotheby“s , Paris – 03/06/2021

4. ZAO Wou-Ki (1921-2013), Zitterlein (1956)

4 725 800 Dollar – Sotheby“s, Paris – 03/06/2021

5. Gustave CAILLEBOTTE (1848-1894), Le Petit bras de Seine Argenteuil (c.1890)

4 242 300 – Christie“s, Paris – 30/03/2021

Die symbolische Grenze von 10 Millionen Dollar wurde 2021 in Paris nur einmal überschritten, in London hingegen 11 Mal.

Phillips, das Büros in Paris hat, beschloss, ohne Auktionssaal zu arbeiten. Es zieht weiterhin New York, London und (bei den Bildenden Künsten) seit 2016 Hong Kong vor.

Bilder:

[https://imgpublic.artprice.com/img/wp/sites/11/2021/06/image1-UK-vs-France.png]

[https://imgpublic.artprice.com/img/wp/sites/11/2021/06/image2-Vincent-Van-Gogh-Montmartre.jpg]

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Artmarket und seine Abteilung Artprice wurden im Jahr 1997 von ihrem Geschäftsführer Thierry Ehrmann gegründet. Artmarket und seine Abteilung Artprice werden von Groupe Serveur (Gründung im Jahr 1987) kontrolliert.

Siehe beglaubigte Biografie in Who“s who ©:

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Artmarket ist ein globaler Akteur auf dem Kunstmarkt; das Unternehmen verfügt neben anderen Strukturen über die Abteilung Artprice, eine weltweit führende Struktur in Erfassung, Management und Nutzung historischer und zeitgenössischer Informationen über den Kunstmarkt in Datenbanken, die über 30 Millionen Indizes und Auktionsergebnisse über mehr als 770 000 Künstler enthalten.

Artprice Images® verschafft Zugang zur größten Bilder-Datenbank der Welt. Sie enthält nicht weniger als 180 Millionen digitale Bilder und Photographien oder radierte Reproduktionen von Kunstwerken vom Jahr 1700 bis heute, die von unseren Historikern kommentiert wurden.

Artmarket sammelt durch seine Abteilung Artprice fortwährend Daten von 6300 Auktionshäusern und erzeugt Schlüsselinformationen über den Markt für die wichtigsten Presse- und Medienagenturen (7200 Veröffentlichungen). Seine 4,5 Millionen „Mitglieder mit Zugangsdaten“ haben Zugriff zu Anzeigen die von anderen Mitgliedern in das Internet gestellt werden, und Zugang zu einem Netzwerk (Global Standardized Marketplace®), das heute ein weltweit führender, standardisierter Marktplatz für den Kauf und Verkauf von Kunstwerken (fester Preis oder Bieterpreis) ist; die Auktionen unterliegen Absatz 2 und 3 des Artikels L 321.3 des französischen Handelsgesetzbuches.

Artmarket (und seine Abteilung Artprice) wurden im November 2018 zum zweiten Mal für weitere 3 Jahre mit dem Qualitätszeichen „Innovative Company“ ausgezeichnet, das von der französischen Banque Publique d“Investissement (BPI) verliehen wird; die BPI unterstützt das Unternehmen und sein Projekt, seine Position als globaler Akteur auf dem Kunstmarkt zu stärken.

Der Jahresbericht 2020 über den globalen Kunstmarkt von Artprice by Artmarket, veröffentlicht im März 2021:

https://www.artprice.com/artprice-reports/the-art-market-in-2020

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