Von „Big Government“ bis hin zur Telearbeit: Die Pandemie zieht grundlegende Veränderungen für Versicherungen nach sich, sagt The Geneva Association

10.06.2021 |  Von  |  Presseportal

Zürich, Schweiz (ots/PRNewswire) – – In Ihrem neuen Bericht bietet The Geneva Association eine umfassende Vorschau auf die Risikolandschaft in der Welt nach der Pandemie, oder der „Neuen Normalität“, und legt die vier folgenreichsten Veränderungen für Versicherer dar: beschleunigte Digitalisierung, „Big Government“, Schwenk zu Resilienz und Nachhaltigkeit und mehr Telearbeit.

– Die Studie stützt sich auf 25 Interviews mit Experten und Führungskräften der Branche sowie auf eine Kundenbefragung aus dem Jahr 2021 unter 8.000 Versicherungskunden – sowohl Privat- als auch Geschäftskunden – in acht Ländern (Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und den USA).

– In ihren Antworten auf die Umfrage teilen Versicherungskunden ihre Erfahrungen mit Versicherern während der Pandemie, ihre aktualisierten Wahrnehmungen von Risiken und ihre zukünftigen Erwartungen an die Versicherer.

– Dies ist der dritte Bericht in der Forschungsreihe der Geneva Association über Pandemien und Versicherungen nach Studien zur Versicherbarkeit von Pandemien und Lösungen für Pandemierisiken.

COVID-19 hat in den Jahren 2020 und 2021 wesentliche Veränderungen eingeleitet oder beschleunigt – soziale, wirtschaftliche, politische und technologische. Der neue Bericht der Geneva Association The Global Risk Landscape after COVID-19:What role for insurance? (Die weltweite Risikolandschaft nach COVID-19: Welche Rolle spielen die Versicherer?) gibt Aufschluss darüber, welche Trends sich durchsetzen werden und wie sich dies auf die Versicherungen auswirken wird.

Die wichtigsten Ergebnisse einer im Auftrag der Geneva Association im Jahr 2021 weltweit durchgeführten Umfrage unter Kunden ergab folgendes:

- Unter den Kunden, die während der Pandemie mit ihrem Versicherer interagierten, haben 88 % der Privatkunden und 86 % der kleinen Unternehmen eine positive Erfahrung gemacht.  - "Fernarbeit" wurde am häufigsten vom Einzelhandel (64 %) und von kleinen Unternehmen (62 %) als der Pandemie-Trend genannt, der sich am ehesten fortsetzen wird.  - Auf die Frage nach ihren größten Sorgen für die Zukunft nannten Kunden aus dem Einzelhandel (64 %) am häufigsten "längere Krankenhausaufenthalte" und kleine Unternehmen "Mitarbeiter entlassen oder freistellen zu müssen" (69 %).  - Die von Privatkunden und kleinen Unternehmen am häufigsten genannte Erwartung an Versicherer für die Zeit nach der Pandemie ist "umfassendere Policen zur Berücksichtigung zukünftiger Krisen" (39% / 39%). 

Der Bericht basiert auf den Umfrageergebnissen, detaillierten Befragungen und Untersuchungen der Geneva Association und spricht Empfehlungen für eine erweiterte Rolle der Versicherung in der Risikolandschaft nach einer Pandemie aus.

Jad Ariss, Geschäftsführer der Geneva Association, erklärte: „Unsere große Umfrage unter Versicherungskunden liefert viele neue Erkenntnisse. Es ist lobenswert, dass die Versicherer während der Pandemie für ihre Kunden erreichbar waren und auf sie eingingen, obwohl sie ihre eigenen Geschäftsabläufe schnell umstellen mussten. Darüber hinaus sind sich die Versicherungskunden des Umfelds und der Risiken bewusst, die sich um sie herum entwickeln. Dies führt jedoch nicht notwendigerweise zum Kauf eines zusätzlichen Versicherungsschutzes; ein erhöhtes Cyber-Risiko ist ein typisches Beispiel. Hier gäbe es Handlungsbedarf für Versicherer, Kunden über den Wert ihrer Angebote aufzuklären.“

Der Autor des Berichts, Kai-Uwe Schanz, Head of Research & Foresight bei The Geneva Association, sagte: „In der Welt nach der Pandemie sind die Chancen für Versicherer groß. Das individuelle und unternehmerische Bewusstsein für Risiken für Leben, Gesundheit, Einkommen und Vermögen hat neue Höhen erreicht. Auf gesellschaftlicher Ebene wird es den Versicherern durch die Hinwendung zur Nachhaltigkeit leichter fallen, ihren sozialen Zweck zu vermitteln: den Aufbau von Widerstandsfähigkeit und die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Gleichzeitig sind die Erwartungen der Beteiligten gestiegen. Nach der Pandemie müssen die Versicherer ihre Anstrengungen verstärken, um die vielen Schutzlücken zu schließen, die durch COVID-19 aufgedeckt wurden.“

Informationen zur Geneva Association

Die Geneva Association ist der einzige globale Verband von Versicherungsunternehmen. Ihre Mitglieder sind CEOs von Versicherungen und Rückversicherungen. Auf der Grundlage aufwändiger Forschungsarbeiten, die in Zusammenarbeit mit Mitgliedern, akademischen Institutionen und multilateralen Organisationen durchgeführt werden, hat es sich die Geneva Association zur Aufgabe gemacht, wichtige Trends und Risikobereiche zu erkennen und zu untersuchen, die die Versicherungsbranche beeinflussen können, und entsprechende Empfehlungen für die Branche und die politischen Entscheidungsträger herauszugeben.

Insgesamt haben die Unternehmen der Mitglieder der Geneva Association ihren Hauptsitz in 25 verschiedenen Ländern weltweit, verwalten Vermögenswerte in Höhe von 17,1 Billionen USD, beschäftigen 2,4 Millionen Menschen und schützen 1,8 Milliarden Menschen.

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Original-Content von: The Geneva Association, Zurich übermittelt durch news aktuell

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