„Automotive Disruption Radar“: Neue Technologien in der globalen Automobilindustrie sind trotz Corona auf dem Vormarsch

26.05.2021 |  Von  |  Presseportal

München (ots) –

-  Anteil der Elektromobilität wächst deutlich  -  Anstieg der Patente zeigt stetige Entwicklung des autonomen Fahrens  -  Neue Website www.automotive-disruption-radar.com stellt umfangreiche Datenbasis für die Trends in der Automobilindustrie zur Verfügung  

München (ots) – Der Corona-Pandemie zum Trotz sind die disruptiven Trends in der Automobilbranche in Bezug auf Technologie und Kundenverhalten nicht aufzuhalten. Dies zeigt die aktuelle „Automotive Disruption Radar (ADR)“ Studie von Roland Berger. Die Studie erscheint halbjährlich und untersucht 26 Automobilindikatoren in 18 Ländern. Die neunte Ausgabe der Studie verzeichnet die bisher höchste durchschnittliche Länderbewertung und unterstreicht damit die positive Stimmung für Innovationen, fortschreitende Digitalisierung und Elektrifizierung in der Automobilindustrie. Der ADR erscheint auf der Website www.automotive-disruption-radar.com, die Roland Berger gemeinsam mit den Kooperationspartnern Automotive World, Charging Radar, CoMotion, fka GmbH und Springer Fachmedien betreibt. Die Plattform ist mit ihrer Datengrundlage als eine Entscheidungshilfe für Führungskräfte im Mobilitätssektor konzipiert und zeigt den Wandel in der Automobilbranche in allen Bereichen.

„Auch wenn die wirtschaftliche Lage aufgrund der Pandemie nach wie vor angespannt ist, zeigt sich: Die Automobilindustrie setzt weiter auf Innovationen“, so Wolfgang Bernhart, Partner bei Roland Berger. „Die vier großen Trends – neue Mobilitätskonzepte, autonomes Fahren, digitale Technologien und Elektrifizierung – sind weiterhin bestimmend.“ Dabei zeigt die aktuelle Studie, dass die Verbraucher immer mehr Gefallen an E-Autos finden und die regulatorischen Rahmenbedingungen in vielen Ländern umfassendere Tests für autonomes Fahren ermöglichen. „Auf unserer neuen Website ziehen wir die historischen Daten seit Anfang 2017 zusammen und können so auf zukünftige Entwicklungen schließen“, sagt Bernhart. „Mit dem zusätzlichen Input unserer Kooperationspartner haben wir eine umfassende Datenquelle für alle geschaffen, die sich professionell mit der Zukunft der Automobilindustrie auseinandersetzen.“

Wandel zur Elektromobilität steht erst am Anfang

Die neue Studie weist einen deutlichen Anstieg des Absatzes von Elektrofahrzeugen in den meisten Ländern aus: Der Anteil von vollelektrischen Fahrzeugen (EV), Plug-in-Hybriden (PHEV) und Brennstoffzellen-Elektrofahrzeugen (FCEV) am Gesamtfahrzeugabsatz betrug 2020 im Durchschnitt 4,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von fast zwei Prozent (2019: 2,9 Prozent). 2017, als die erste ADR-Publikation erschien, lag der Anteil der Elektroautos noch bei niedrigen 1,5 Prozent. Mit Blick auf die einzelnen Länder sticht vor allem Schweden hervor: Das skandinavische Land verdreifachte im vergangenen Jahr den Absatz von E-Autos im Vergleich zu 2019 auf fast 30 Prozent. Damit steht es in dieser Statistik mit weitem Vorsprung an erster Stelle, gefolgt von den Niederlanden und Deutschland.

Vorteilhaft für die Elektromobilität wirkt sich auch aus, dass viele Städte in den untersuchten ADR-Ländern die Nutzung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren zunehmend erschweren. So gibt es mittlerweile fast in jeder zweiten Stadt (44 %) zumindest geringfügige Einschränkungen, Verbote für Fahrzeuge, die nicht die neuesten Emissionsstandards erfüllen (z. B. grüne Plakette) oder gezielte Maßnahmen wie etwa autofreie Tage.

Regulatorische Bedingungen fördern Entwicklung des autonomen Fahrens

Die Anzahl der Patente in Bezug auf autonomes Fahren steigt kontinuierlich an: Lag der Anteil an allen Fahrtechnik-Patenten 2015 noch bei 1,3 Prozent, betrug dieser im vergangenen Jahr bereits 4,7 Prozent. „Der technologische Fortschritt im Bereich autonomes Fahren ist bemerkenswert, wie der stete Anstieg der Patente zeigt. Die Idee, dass autonome Fahrzeuge über die Straßen stromern, nimmt langsam, aber sicher Gestalt an“, sagt Stefan Riederle, Automobilexperte bei Roland Berger und Mitinitiator der ADR-Plattform.

Förderlich ist, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen mittlerweile mehr Spielraum für autonomes Fahren zulassen. Im Vergleich zu 2017, als nur drei Länder (USA, Singapur, Niederlande) Regelungen für Typgenehmigungsverfahren in Arbeit hatten, zeigt sich 2020 ein anderes Bild: Mittlerweile lassen acht Länder – zusätzlich Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan und Russland – diese Prüfung für autonome Fahrzeuge zu. Deutliche Fortschritte zeigen sich auch bei den vorhandenen Teststrecken: Während 2017 nur die USA und Südkorea mehr als zehn öffentliche Strecken aufwiesen, gab es 2020 bereits zehn Länder mit über zehn Strecken. In den USA und Südkorea steht, mit entsprechenden Genehmigungen, überdies das gesamte Straßennetz für Tests offen.

Online-Plattform automotive-disruption-radar.com präsentiert Analysen und Datenmaterial zu Trends in der Automobilbranche

Die Online Plattform – automotive-disruption-radar.com – stellt neben dem halbjährlich erscheinenden ADR kontinuierlich neues Material zu disruptiven Trends in der Autoindustrie zur Verfügung. So veröffentlichen alle Kooperationspartner, die die Plattform mitinitiiert haben, dort regelmäßig Studien, Analysen und kuratierte Artikel von Meinungsführern der Branche. Nutzer erhalten (nach Registrierung) kostenlosen Zugang zu aktuellen Statistiken sowie länger zurückreichenden Daten, die individuell angepasst und heruntergeladen werden können.

„Die neue Studie ist eine Momentaufnahme. Mit den historischen Daten auf unserer ADR-Website gibt sie jedoch Antworten auf folgende Schlüsselfragen: Welche Faktoren treiben den Wandel in automobilen Ökosystemen voran? Wie entwickeln sich diese Faktoren im Laufe der Zeit? Was können Entscheidungsträger tun, um Disruptionen ideal zu begegnen und sie in strategische Entscheidungen einzubeziehen?“, sagt Riederle.

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen: https://bit.ly/3bS7OzA

Unternehmen hinter der ADR-Plattform:

Automotive World ist eine führende B2B-Publikation für den Mobilitätssektor. Sie stützt sich auf ein globales Netzwerk aus Experten, die Thought-Leadership-Artikel, Berichte, Datensätze und Prognosen erstellen sowie Webinare und Konferenzen anbieten. Derzeit legt Automotive World einen Fokus auf vernetzte und autonome Fahrzeugtechnologie, Mobilität in der Stadt und Shared Mobility, fortschrittliche Antriebe sowie die Zukunft des Lkw-Transports.

CHARGING RADAR ist die führende Datenanalyseplattform für öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Sie schafft Transparenz in einem komplexen Markt und bietet Zugang zu einzigartigen Erkenntnissen wie der Marktentwicklung von CPO- und EMP-Netzwerken sowie der Identifizierung typischer Ladeverhaltensmuster. CHARGING RADAR unterstützt Branchenführer und neue Marktteilnehmer bei der strategischen Planung sowie im Tagesgeschäft und ermöglicht es diesen, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen.

CHARGING RADAR ist ein Service der THEON Data Solutions GmbH betrieben durch die CIRRANTiC GmbH.

CoMotion ist eine globale Plattform, auf der sich Führungskräfte der innovativsten Tansport- und Technologieunternehmen aus der ganzen Welt mit städtischen Entscheidungsträgern treffen, um Ideen auszutauschen, Geschäftsbeziehungen einzugehen und die Zukunft der neuen Mobilität zu planen. CoMotion organisiert exklusive Weltklasse-Veranstaltungen wie CoMotion LIVE, CoMotion LA und CoMotion MIAMI und ist die erste Anlaufstelle der neuen Mobilitätsbranche für Nachrichten, Einblicke und Analysen.

fka GmbH Aachen bietet als Partner der Automobilindustrie innovative fahrzeugtechnische Lösungen und strategische Beratung. Ausgehend vom Gesamtfahrzeug entwickelt fka dabei Konzepte und Strategien zu den Leitthemen Nachhaltigkeit, Sicherheit und Mobilitätserlebnis.

Roland Berger ist die einzige Strategieberatung europäischer Herkunft mit einer starken internationalen Präsenz. Als unabhängige Firma, im alleinigen Besitz unserer Partnerinnen und Partner, sind wir mit 50 Büros in allen wichtigen Märkten präsent. Unsere 2400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnet eine einzigartige Kombination aus analytischem Denken und empathischer Einstellung aus. Angetrieben von unseren Werten Unternehmergeist, Exzellenz und Empathie sind wir überzeugt davon, dass Wirtschaft und Gesellschaft ein neues, nachhaltiges Paradigma benötigen, das den gesamten Wertschöpfungskreislauf im Blick hat. Durch die Arbeit in kompetenzübergreifenden Teams über alle relevanten Branchen und Geschäftsfunktionen hinweg bietet Roland Berger weltweit die beste Expertise, um die tiefgreifenden Herausforderungen unserer Zeit heute und morgen erfolgreich zu meistern.

Springer Fachmedien (www.springerfachmedien-wiesbaden.de) ist Teil der Professional Group innerhalb von Springer Nature – einem der weltweit führenden Wissenschafts- und Fachverlage. Vom Standort Wiesbaden aus produziert Springer Fachmedien Zeitschriften und bietet Veranstaltungen sowie Online-Services, die auf Ingenieure und Führungskräfte, insbesondere in der Automobil- und Finanzindustrie, zugeschnitten sind.

Pressekontakt:

Roland Berger:
Maximilian Mittereder
Head of Corporate Communications & PR
Tel.: +49 160 744 8180
E-Mail: Maximilian.Mittereder@rolandberger.com
www.rolandberger.com

Original-Content von: Roland Berger übermittelt durch news aktuell

About news aktuell

news aktuell (Schweiz) AG ist ein Unternehmen der dpa-Gruppe mit Sitz in Zürich.

Mit den beiden starken Marken ots und renteria liefert news aktuell die entscheidenden Impulse für den Kommunikationserfolg von Unternehmen, Agenturen und Organisationen.

Alle Inhalte von news aktuell werden auch auf www.presseportal.ch veröffentlicht. Das Portal der dpa-Tochter gilt als zentrale Anlaufstelle für alle Menschen, die im Internet auf der Suche nach originären Informationen von Unternehmen und Organisationen sind.


Ihr Kommentar zu:

„Automotive Disruption Radar“: Neue Technologien in der globalen Automobilindustrie sind trotz Corona auf dem Vormarsch

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.