Artmarket.com: Ein so starkes 1. Quartal wie vor der Covid-Krise, aber Artprice erkennt fünf große Änderungen

22.04.2021 |  Von  |  Presseportal

Paris (ots/PRNewswire) – Mit 1,6 Milliarden US-Dollar, die im 1. Quartal 2021 bei Fine Art-Auktionen rund um den Erdball erzielt wurden, sieht es so aus, als hätte der Kunstmarkt bereits zu einem „normalen“ Rhythmus zurückgefunden. Zwar entspricht das Gesamtergebnis des 1. Quartals exakt dem durchschnittlichen Q1-Gesamtergebnis in den zehn Q1-Zeiträumen vor der Gesundheitskrise (2010 – 2019). Aber hinter diesem Eindruck, der nur auf dem Auktionsumsatz basiert, verbirgt sich eine gänzlich andere Situation als noch vor zwei Jahren.

Q1 Fine Art-Auktionsumsatz seit 2000

Verkaufte und nicht verkaufte Fine Art-Lose bei Q1-Auktionen seit 2000

Thierry Ehrmann, Geschäftsführer und Gründer von Artmarket.com und der Abteilung Artprice räumt ein, dass „es noch ein bisschen früh ist, um die Auswirkungen der einzelnen einflussreichen Faktoren auseinanderzuhalten, die den Kunstmarkt derzeit erschüttern: Covid, Brexit, NFTs, usw. Aber ihre Folgen sind bereits sichtbar.“

Artprice verstärkt also seine Bemühungen, um eine kontinuierliche Überwachung der empfindlichsten Indikatoren des Marktes sicherzustellen und ein wachsames Auge auf seine allgemeine Gesundheit zu haben. Artprice möchte die Schlussfolgerungen seiner Ökonometrie-Abteilung teilen, um zur Transparenz des Marktes beizutragen.

1. Eine Rekordanzahl an Transaktionen

Trotz der logistischen Komplikationen im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise gab es noch nie so viele Transaktionen bei Fine Art-Auktionen wie im 1. Quartal 2021. Insgesamt wurden 112.000 Lose rund um den Erdball verkauft, d.h. 6% mehr als im 1. Quartal 2019 (105.600 verkaufte Lose). Der digitale Wandel der großen Auktionshäuser hat das Aufkommen eines Online-Marktes ermöglicht, der sich besonders für das mittlere Marktsegment eignet.

2. Ein sinkender Anteil an unverkauften Werken

Als Schlüsselindikator des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Markt hat der Anteil an unverkauften Werken im Zeitraum 2010-2019 mit einer Schwankung zwischen 31% und 34% nur geringfügig variiert. Mit anderen Worten: Der Kunstmarkt hat sich daran gewöhnt, dass ein Drittel der zur Versteigerung angebotenen Lose ihre Mindestpreise nicht erreichen. Aber im 1.Quartal 2021 kam nur jeder vierte Verkauf (25%) nicht zustande: Die Nachfrage steigt also etwas schneller als das Angebot!

3. Eine schrittweise geografische Neuausrichtung

Die Q1-Umsatzzahlen werden in der Regel von London dominiert, wo der erste Prestige-Verkauf des Jahres stattfindet. 2021 mussten die Termine um ein paar Wochen verschoben werden, es ging aber trotzdem voran. Jedoch erschien die Dominanz der britischen Hauptstadt geschwächt: London verzeichnete im 1. Quartal 2021 37% des weltweiten Umsatzes gegenüber 48% im 1. Quartal 2019. New York schaffte es, 27% des globalen Umsatzes in den ersten drei Monaten des Jahres zu generieren und scheint der Hauptnutznießer zu sein.

4. Die NFT-Revolution

Der Verkauf des NFT-Kunstwerks Everydays von Beeple war der Beginn einer möglichen Revolution auf dem Kunstmarkt. Das Werk wurde auf einer Online-Auktion von Christie“s um 69 Millionen US-Dollar mit der Kryptowährung Ethereum gekauft. So scheint dieser neue Markt noch „ungreifbarer“ geworden zu sein, seit Sotheby“s mit dem Verkauf von „The Fungible Collection“, einem online in unbegrenzten Mengen angebotenen digitalen Werk des anonymen und mysteriösen Pak, 16,8 Millionen US-Dollar generierte.

5. Red-Chips entthronen Blue-Chips

Seit Ende 2020 haben Kunstauktionen rund um den Erdball ein paar überraschende Ergebnisse für sehr neue Werke erzielt. Der Journalist Scott Reyburn zitiert (in The Art Newspaper) als Beispiel den Verkauf durch Christie“s von „20th Century: Hong Kong to New York“ am 2. Dezember 2020 und zeigt sich überrascht, dass Dana Schutz“s Bild Elevator (2017) 6,5 Millionen US-Dollar einbrachte, während Andy Warhols „Klassiker“ Campbell“s Soup Can (1962) um nur 6,1 Millionen US-Dollar verkauft wurde (vor allem, da letzterer 2014 noch 7,4 Millionen US-Dollar erreicht hatte). Reyburn schlussfolgert, dass die Ankunft neuer Sammler, die auf der Suche nach den neuesten Neuheiten („Red-Chips“) sind, stärker ist, als der Wunsch, „Blue-Chip“-Kunstwerke zu besitzen.

www.theartnewspaper.com/analysis/the-rush-for-red-chip-art

Bilder:

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Über Artmarket:

Artmarket.com ist Eurolist by Euronext Paris, SRD Long Only und Euroclear notiert: 7478 – Bloomberg: PRC – Reuters: ARTF.

Unter dem nachstehenden Link finden Sie eine Videopräsentation über Artmarket und seine Abteilung Artprice: www.artprice.com/video

Artmarket und seine Abteilung Artprice wurden im Jahr 1997 von ihrem Geschäftsführer Thierry Ehrmann gegründet. Artmarket und seine Abteilung Artprice werden von Groupe Serveur (Gründung im Jahr 1987) kontrolliert.

Siehe beglaubigte Biografie in Who“s who ©:

imgpublic.artprice.com/img/wp/sites/11/2019/10/biographie_oct2019_WhosWho_thierryEhrmann.pdf

Artmarket ist ein globaler Akteur auf dem Kunstmarkt; das Unternehmen verfügt neben anderen Strukturen über die Abteilung Artprice, eine weltweit führende Struktur in Erfassung, Management und Nutzung historischer und zeitgenössischer Informationen über den Kunstmarkt in Datenbanken, die über 30 Millionen Indizes und Auktionsergebnisse über mehr als 770.000 Künstler enthalten.

Artprice Images® verschafft Zugang zur größten Bilder-Datenbank der Welt. Sie enthält nicht weniger als 180 Millionen digitale Bilder und Photographien oder radierte Reproduktionen von Kunstwerken vom Jahr 1700 bis heute, die von unseren Historikern kommentiert wurden.

Artmarket sammelt durch seine Abteilung Artprice fortwährend Daten von 6300 Auktionshäusern und erzeugt Schlüsselinformationen über den Markt für die wichtigsten Presse- und Medienagenturen (7200 Veröffentlichungen). Seine 4,5 Millionen „Mitglieder mit Zugangsdaten“ haben Zugriff zu Anzeigen die von anderen Mitgliedern in das Internet gestellt werden, und Zugang zu einem Netzwerk (Global Standardized Marketplace®), das heute ein weltweit führender, standardisierter Marktplatz für den Kauf und Verkauf von Kunstwerken (fester Preis oder Bieterpreis) ist; die Auktionen unterliegen Absatz 2 und 3 des Artikels L 321.3 des französischen Handelsgesetzbuches.

Artmarket (und seine Abteilung Artprice) wurden im November 2018 zum zweiten Mal für weitere 3 Jahre mit dem Qualitätszeichen „Innovative Company“ ausgezeichnet, das von der französischen Banque Publique d“Investissement (BPI) verliehen wird; die BPI unterstützt das Unternehmen und sein Projekt, seine Position als globaler Akteur auf dem Kunstmarkt zu stärken.

Der Jahresbericht 2020 über den globalen Kunstmarkt von Artprice by Artmarket, veröffentlicht im März 2021:

https://www.artprice.com/artprice-reports/the-art-market-in-2020

Index der Pressemitteilungen, die von Artmarket und seiner Abteilung Artprice ins Internet gestellt wurden:

serveur.serveur.com/press_release/pressreleaseen.htm

Verfolgen Sie mit Artmarket und seiner Abteilung Artprice die Entwicklung des Kunstmarkts in Echtzeit auf Facebook und Twitter:

www.facebook.com/artpricedotcom/ (über 5 Millionen Follower)

twitter.com/artmarketdotcom

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Entdecken Sie die zauberhafte Welt von Artmarket und seiner Abteilung Artprice https://www.artprice.com/video mit Firmensitz im berühmten Organe Contemporary Art Museum „The Abode of Chaos“ (dixit The New York Times): https://issuu.com/demeureduchaos/docs/demeureduchaos-abodeofchaos-opus-ix-1999-2013

L“Obs – Das Museum der Zukunft: https://youtu.be/29LXBPJrs-o

www.facebook.com/la.demeure.du.chaos.theabodeofchaos999

(4,5 Millionen Follower)

https://vimeo.com/124643720

Kontakt Artmarket.com und seine Abteilung Artprice – Kontakt: thierry Ehrmann, ir@artmarket.com

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