RMI, Energy Transitions Commission, We Mean Business und Weltwirtschaftsforum gründen Mission Possible Partnership zur Transformation von Schwerindustrie und Verkehr

27.01.2021 |  Von  |  Presseportal

Genf (ots/PRNewswire) – Die Mission Possible Partnership (MPP), die heute auf der Agenda von Davos ins Leben gerufen wurde, ist eine neue Koalition aus der Energy Transitions Commission, dem Rocky Mountain Institute, der We Mean Business Coalition und dem Weltwirtschaftsforum. MPP wird von Mitteln aus dem Bezos Earth Fund, von Bloomberg Philanthropies und von Breakthrough Energy unterstützt und soll die Dekarbonisierung von Industrien beschleunigen, die für 30 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich sind.

Die MPP baut auf dem Erfolg der Mission Possible-Plattform auf, die beim Klimagipfel des Generalsekretärs der Vereinten Nationen 2019 ins Leben gerufen wurde und bereits von 30 Unternehmen im Jahr 2019 auf 400 angewachsen ist. All diese Unternehmen haben sich dazu verpflichtet, an konkreten Maßnahmen für eine Netto-Null-Zukunft zu arbeiten.

Im Zentrum der MPP steht die Annahme, dass das Pariser Abkommen allein nicht die notwendigen Lösungen zur Transformation der globalen Lieferketten und der industriellen Verfahren hervorbringt. Länderspezifische Strategien müssen durch Maßnahmen der weltweiten Industrie ergänzt werden. Die MPP wird dazu beitragen, Ressourcen zu mobilisieren, sich über eine größere Anzahl von Organisationen hinweg auszurichten und den Kampf gegen den Klimawandel zu beschleunigen.

„Die Zahl der Länder, die sich bis 2050 zu Netto-Null-Emissionszielen verpflichtet haben, ist im Jahr 2020 gestiegen und zwar deutlich“, erklärte Christoph Wolff, Leiter Mobilität des Weltwirtschaftsforums. „Die öffentliche und private Zusammenarbeit im Verkehrs- und Schwerindustriebereich ist für die nächste Aktionsphase von entscheidender Bedeutung. Die Gründung der Mission Possible Partnership auf der Davoser Agenda wird diese Bemühungen im Vorfeld der UN-Klimakonferenz 2021 (COP26) im November beschleunigen.“

Die MPP wird vom Center for Climate-Aligned Finance, Ceres, den Climate Champions des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen, dem Global Maritime Forum, SYSTEMIQ, der Finanz-Initiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen und dem World Business Council for Sustainable Development unterstützt. Die Internationale Energieagentur wird Leitlinien und Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Arbeit der MPP bereitstellen, einschließlich der Zusammenarbeit mit Regierungen und Energiemodellierung.

Bis Ende 2021 soll die Partnerschaft die Durchbrüche bei Netto-Null-Vereinbarungen in den Bereichen Schifffahrt, Luftfahrt und Stahl bringen. Innerhalb von drei Jahren sollen Unternehmen dabei unterstützt werden, Klimaschutzabkommen in diesen Sektoren sowie in den Bereichen Spedition, Chemie, Zement und Aluminium abzuschließen. Innerhalb von fünf Jahren strebt die Partnerschaft eine deutliche Verschiebung der Investitionsmuster in diesen Sektoren an und wird Netto-Null-Klimaschutzabkommen in weiteren Sektoren verfolgen.

Mehr erfahren: https://missionpossiblepartnership.org/

Pressekontakt:

Alexandra Chin +1 9732620002 media@rmi.org

Original-Content von: Rocky Mountain Institute übermittelt durch news aktuell

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