Selecta: Streit zwischen Eigentümer KKR und Fondsgesellschaften

05.08.2020 |  Von  |  Presseportal

Zürich (ots) – Die Lage bei der Chamer Automatenfirma Selecta spitzt sich zu. Während laufend Kaderleute die Firma verlassen, finden gemäss „Handelszeitung“ hinter den Kulissen brisante Verhandlungen statt. Die Selecta-Eigentümerin aus den USA, die Investmentfirma KKR, verhandelt mit Fondsgesellschaften über einen Sanierungsplan. Offenbar wäre KKR bereit, weitere 200 Millionen Franken ins Unternehmen zu stecken, falls die Fondsgesellschaften auf einen Teil ihrer Finanzforderungen verzichten. Die Fondsgesellschaften haben einen anderen Plan: Sie wollen die Firma in Einzelteile zerlegen und an Dritte verkaufen. Namentlich für Selecta Italia gibt es Interessenten.

Der Traditionskonzern Selecta mit Sitz in Cham beschäftigt in Europa 9000 Mitarbeitende und ist mit 1,7 Milliarden Franken hoch verschuldet. Zudem sind mit der Corona-Krise Umsatz und Betriebsgewinn massiv eingebrochen. Vor wenigen Tagen hat Moody’s einen kritischen Bericht über den Automatenbetreiber publiziert und das Rating nach unten korrigiert. Dies reflektiere die negative Kreditqualität und Liquidität, was die Firma verletzlich mache und nach einer baldigen Restrukturierung rufe.

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