Postfinance zwingt Händler nicht mehr, ein Postkonto zu führen

05.08.2020 |  Von  |  Presseportal

Zürich (ots) – Die Postfinance kommt Händlern entgegen, die die Debitkarte der Post als Zahlungsmittel akzeptieren. Aufs kommende Jahr hin hebt sie eine umstrittene Klausel auf: den Kontozwang. Das kündigt Sprecher Johannes Möri gegenüber der „Handelszeitung“ an. Bis heute muss jeder Händler, der am Zahlungssystem der Post teilnehmen will, ein Konto bei der Postfinance führen, auf welches die Einnahmen ausbezahlt werden. Andere Zahlkarten-Organisationen wie Visa, Mastercard oder American Express kennen keine solchen Klauseln. „Wir haben uns bereits im vergangenen Jahr mit der Wettbewerbskommission (Weko) darauf geeinigt, die Kontoverknüpfung ab dem 1. Januar 2021 aufzuheben“, sagt Möri. „Wir haben festgestellt, dass die Verknüpfung unsere Geschäftskunden teilweise davon abhält, die Postfinance Card als Zahlungsmittel anzubieten.“ Die Einigung mit der Weko beziehe sich zwar nur auf stationäre Bezahlterminals, sagt Möri. Man hebe den Kontozwang aber auch für Zahlungen im E-Commerce auf.

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