Gute Bewerbungsfotos: Darauf kommt es beim Businessfoto an

11.02.2020 |  Von  |  Arbeitsmarkt, Selbstmanagement
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Ein Bewerbungsfoto gehört mittlerweile zum guten Ton einer Bewerbung. Doch nicht nur in der klassischen Bewerbungsmappe sollte das Bild überzeugen, sondern auch in Business-Netzwerken oder auf der Webseite des bisherigen Arbeitgebers. Ein gutes Businessfoto ist seriös, hochwertig und hinterlässt einen positiven Eindruck. 

Arbeitgeber machen sich heute immer häufiger auch online ein Bild von ihren Bewerbern. Deswegen reicht es nicht mehr aus, nur in einer Bewerbungsmappe mit einem guten Bewerbungsfoto aufzutrumpfen. Auch bei den Profilen in Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn sollte immer auf ein professionelles Businessfoto gesetzt werden, mit dem der Bewerber auf dem Arbeitsmarkt überzeugen kann.

Rückschlüsse zur Qualifizierung sind unumgänglich

Bewerbungsfotos sind vor allem im deutschsprachigen Raum fester Bestandteile in jeder Bewerbung. Die Digitalisierung hinterlässt aber auch ihre Spuren. Immer häufiger akzeptieren Unternehmen auch anonyme Online-Bewerbungen, in denen auf das Bild verzichtet werden kann und das nicht zu Unrecht. Wissenschaftler konnten in Studien nachweisen, dass über das äussere Erscheinungsbild eines Menschen prinzipiell Qualifizierungsrückschlüsse gezogen werden. Häufig verlassen sich die Personalabteilungen dabei nicht mehr nur auf die Fotos, die in den Bewerbungsmappen zu finden sind, sondern gehen einen Schritt weiter. Gerade deswegen ist es so wichtig, auch online auf professionell erstellte Businessfotos zu setzen.

Businessfotograf mit Erfahrung auswählen

Die Grundlage für ein gutes Business- oder Bewerbungsfoto ist ein guter Fotograf, der den Umgang mit der Spiegelreflexkamera beherrscht. Es gibt Fotografen, die sich auf die Erstellung von Businessfotos spezialisiert haben und hier tatsächlich den einen oder anderen Trick auf Lager haben, um exzellente Bilder zu erstellen. Ein gutes Bewerbungsfoto lebt zum einen von dem eingesetzten Hintergrund und der getragenen Kleidung und zum anderen natürlich von Seriosität. Die meisten Bewerbungsfotos werden von den Fotografen zudem zum Schluss noch einmal retuschiert, sodass vermeintliche Falten aus dem Hemd endgültig entfernt werden können.

Farbe macht den Unterschied

Durch die Auswahl der Kleidung und Farben, die getragen werden, entstehen auf einem guten Bewerbungsfoto unterschiedliche Eindrücke. Wer sich für einen Beruf bewirbt, in dem es auf Kommunikationsstärke, Durchsetzungsvermögen und eine offene Ausstrahlung ankommt, sollte auf helle Kleidung und dezenten Schmuck setzen. Wichtig ist ein freundliches Lächeln und eine aufrechte Kopfhaltung, durch die eine gewisse Autorität ausgestrahlt wird. Auch die Farbe des gewählten Hintergrundes hat Einfluss darauf, wie ein Bewerber auf seinem eigenen Foto wirkt. Helle Hintergründe lassen Bewerber dynamischer wirken als Jüngere.

Das richtige Portrait für die Bewerbung

Als Bewerbungsfoto wird immer ein Halbporträt gewählt. Dieses zeigt den Kopf und etwa die Hälfte des Oberkörpers. Von Ganzkörperaufnahmen sollte prinzipiell abgesehen werden. Wichtig ist, dass die auf dem Bild sichtbare Kleidung sowohl knitter- als auch fleckenfrei ist. Am besten wird ein Businessfoto im “goldenen Schnitt” verwendet. Dieses hat ein Format von 6×4 cm. Ein wenig grösser ist die Ausführung mit 9×6 cm, die ebenso sehr gut geeignet ist.

In Farbe oder doch Schwarz-Weiss?

Bewerbungsfotos werden immer im Hochformat aufgenommen. Ob diese in Schwarz-Weiss oder Farbe sind, ist dem Bewerber im Grunde selbst überlassen. Schwarz-Weiss Fotos bieten den Vorteil, dass sie sehr elegant wirken. Hier spielt die Farbe der Kleidung eine untergeordnete Rolle. Trotzdem ist darauf zu achten, dass die Bilder eine gewisse Stärke ausstrahlen. Farbfotos lassen ein wenig mehr Gestaltungsspielraum zu. So kann beispielsweise bewusst mit den Farben des jeweiligen Unternehmens gearbeitet werden.


Bewerbungsfoto auf einer physischen Bewerbung

Bei Farbbildern kommen z.B. strahlend blaue Augen sehr gut zur Geltung. (Bild: Lisa-S – shutterstock.com)


Dezentes Make-Up und zurückhaltender Schmuck

Bei Bewerbungsfotos von Frauen ist es wichtig, darauf zu achten, dass ein natürliches Bild entsteht. Make-Up ist prinzipiell erlaubt, aber nur dezent. Auch beim Schmuck sollte immer beachtet werden, dass weniger meistens ganz einfach mehr ist. Dezent eingesetzt, können sowohl Make-Up als auch Schmuck den Gesamteindruck verstärken. Das Make-Up sollte weiterhin immer zum eigenen Hauttyp passen.

Hohe Auflösung und gute Ausleuchtung

Professionelle Bewerbungsfotos sind immer sehr gut ausgeleuchtet, sind aber auch daran zu erkennen, dass die Haut einen natürlichen Ton zeigt und nicht übertrieben braun oder rosa wirkt. Wichtig ist, dass durch die Ausleuchtung das Gesicht gut erkennbar ist. Weiterhin muss die Position so gewählt werden, dass auf dem Bild Blickkontakt zum Betrachter hergestellt wird. Ein gepflegtes Äusseres mit einer gut sitzenden Frisur ist ebenso unumgänglich wie ein dem Betrachter zugeneigter Körper. Es ist immer ratsam, den Kopf leicht zu neigen, sodass ein dynamischer Eindruck entsteht.

Die richtige Frisur

Für den Eindruck, den ein Bewerber auf die Personalabteilung hinterlässt, ist auch die Frisur entscheidend. Frauen mit langen Haaren kämmen diese am besten zurück und platzieren die einzelnen Strähnen in einer Hochsteckfrisur. Alternativ kann auf einen sauber gebundenen Pferdeschwanz gesetzt werden. Um den professionellen Eindruck zu untermauern, sind aufwendige Haaraccessoires nicht gern gesehen. Doch auch Männer sollten für die perfekte Bewerbung darauf achten, dass sie eine seriöse und gepflegte Frisur tragen.

Fazit

Gute Bewerbungsfotos strahlen Stärke, Dynamik, Offenheit und Professionalität aus. Sie sollten immer von einem Businessfotografen aufgenommen werden. Die Profis haben einige praktische Tipps im Petto, mit denen sich auch die Details optimieren lassen. So kann gerade durch die Körpersprache Einfluss darauf genommen werden, wie der Bewerber auf den Betrachter wirkt.

 

Titelbild: Andrey_Popov – shutterstock.com


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