Media Service: Libra: Null Spielraum für die Finma

30.10.2019 |  Von  |  Presseportal

Zürich (ots) – Der von Facebook mitgegründete Verein Libra in Genf hofft in der Schweiz auf eine rasche Zulassung der geplanten Internetwährung Libra. Der Plan war, einen Test bis Ende Jahr zu lancieren und eine Betriebsbewilligung im kommenden Jahr zu erlangen. Diese Erwartungen dürften sich aber zerschlagen. Dies zeigt eine Recherche der «Handelszeitung». «Libra wird in der Schweiz nie im Alleingang zu einem Lizenz kommen», wird ein Kenner der Bundesverwaltung zitiert. Der Grund: Die Finanzmarktaufsicht (Finma) darf eine Zulassungsverfügung nur mit dem Einverständnis der Schweizer Nationalbank SNB ausstellen, denn diese wacht über die Systemstabilität. Die SNB wiederum macht ihren Entscheid von der Haltung des internationalen Notenbankengremiums Financial Stability Board (FSB) mit Sitz in Basel abhängig. Dieses hat eine Beurteilung bis kommenden April in Aussicht gestellt. Den definitiven Entscheid über Libra fällen schliesslich die Finanzminister der Gruppe G-20, der mächtigsten Industrie- und Entwicklungsländer, in einem Jahr. Erst danach wird die Finma über einen Zulassungsantrag der Libra befinden können, schreibt die «Handelszeitung».

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