Selbständig machen mit Affiliate Marketing

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Selbständig machen mit Affiliate Marketing
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Für viele Menschen bietet das Internet inzwischen interessante Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Durch Homepages und Blogs entstehen viele Optionen für ein hauptberufliches Einkommen oder Nebenverdienste im World Wide Web.

Affiliate Marketing eröffnet immer mehr Nutzern die Möglichkeit, mit einer eigenen Webseite und dem richtigen Partner die Grundlage für ein eigenes Unternehmen im Web zu schaffen.

Affiliate Marketing – passives Einkommen mit Partnern

Beim Affiliate Marketing wird die Webseite des Partners (Affiliate) durch Texte, Anzeigen oder Werbebanner verlinkt. Hat man zum Beispiel einen Blog über Angeln, so ist ein Partnerlink zu einem Onlineshop für Angelbedarf eine logische Option für eine Partnerschaft. Der Betreiber des Blogs (Publisher) erhält eine Provision für Besucher, die von seiner Homepage zum Shop gehen und dort etwas kaufen.

Auf diese Weise kann man auch ohne eigenen Shop von der immer grösseren Bedeutung des Online-Shoppings profitieren – und sich sogar eine Selbstständigkeit auf diesem Prinzip aufbauen.

Der Weg zur Selbstständigkeit mit Affiliate-Marketing

Zuvor muss jedoch zunächst die eigene Webseite aufgebaut werden. Kenntnisse im Programmieren braucht man dazu nicht zwangsläufig. Durch Content Management Systeme wie WordPress und ein kostenloses Design-Template entsteht die Homepage geht es auch ohne. Für individuelle Anpassungen muss man sich dann aber jemanden ins Boot holen, der Ahnung davon hat.

Bei der Website ist es wichtig, dass man sich die Themen aussucht, über die man am liebsten schreiben möchte (beispielsweise das eigene Hobby), die aber gleichzeitig auch einen Verdienst bringen. Sogenannte Nischen, also Themen abseits der grossen Themen wie Finanzen, Versicherungen oder Sport, haben noch immer einen hohen Bedarf an informativen Blogs und Webseiten.

Steht die Website, muss die Zahl der Besucher beispielsweise durch Werbung stetig erhöht werden, denn so steigt auch die Chance auf einen möglichen Verdienst. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Mit Google Adwords können (kostenpflichtige) Anzeigen in den Suchmaschinenergebnissen geschaltet werden. Facebook Ads oder generell eine Facebook-Seite sind ebenfalls Optionen, mit denen sich die Bekanntheit der Homepage steigern lassen. Kooperationen mit anderen Webseiten oder ein Artikel in einem viel gelesenen Online-Magazin können auch neue Besucher auf die Seite bringen. Denen muss man dann natürlich auch etwas bieten.

Wer hier mehr lernen möchte für den kann vielleicht ein Online Praktikum im Bereich Online Marketing sehr interessant sein.

Provision durch Klicks, Sales und Leads

Je mehr Content – also Inhalt auf der Seite – vorhanden ist, desto mehr Spielraum gibt es für den Einbau der Partnerlinks. Denn ein Link allein generiert keinen nennenswerten Umsatz. Links können übrigens Banner sein, aber auch thematisch passende Textlinks, die auf die Angebote der Affiliates führen. Dabei unterscheiden die Programme in der Regel zwischen drei Verdienstmöglichkeiten: Klicks, Sales und Leads. Für den Klick gibt es meist nur Cent-Beträge. Schliesslich bringt es der Partnerwebseite erst mal nur einen Besucher, aber noch keinen Umsatz. Der Sale ist hingegen mit einer festen Provision verbunden und wird dann fällig, wenn ein Besucher tatsächlich etwas kauft. Ähnlich ist es beim Lead, bei dem ein Interessent zum Beispiel seine Daten bei einem Versicherungsmakler hinterlässt.



Einen guten Einstieg in das Affiliate Marketing bietet das Amazon Partnernet. Dafür gibt es einige Gründe. Zum einen kennt fast jeder Amazon und viele Internetnutzer haben dort ein Konto. Daher ist die Hürde, dort etwas zu kaufen, wesentlich geringer als bei einem unbekannten Onlineshop, auf den man verlinkt. Darüber hinaus bietet Amazon seinen Affiliate-Partnern verschiedene Möglichkeiten der Einbindung und Produkte zu unzähligen Themen.

Die richtigen Partner finden

Am Ende zählt eine gute Mischung. Je besser die Partner zum eigenen Inhalt passen, desto mehr Besucher werden kommen. Gleichzeitig möchte man natürlich möglichst lukrative Affiliates für das eigene Vorhaben. Der Link zu einer Casino-Seite beispielsweise kann sich durchaus lohnen. 100 Euro pro Sale sind möglich. Dafür muss sich der Neukunde beim Anbieter registrieren und Geld einsetzen. Oftmals wird man sogar lebenslang an den Umsätzen der Kunden im Online-Casino beteiligt. Mit ein wenig Erfahrung und Einarbeitung in das Thema ist es also durchaus möglich, mit einer Webseite auf der Basis von Affiliate Marketing eine profitable Selbstständigkeit aufzubauen. Auch Anbieter von Cloud-Software zahlen in der Regel ausgesprochen attraktive Provisionen.


Um mit Affiliate Marketing erfolgreich zu sein, ist es wichtig die richtigen Partner für das eigene Projekt zu finden.
Bild: ASDF_MEDIA – shutterstock.com


Bei der Auswahl eines geeigneten Partnerprogramms sollte man allerdings nicht nur auf die Höhe der Provision schauen. Nicht jeder Partner ist so attraktiv wie ein anderer. Stichwort Conversion Rate. Damit ist die Abschlussquote gemeint. Bleiben wir beim Thema Online Casino: Anbieter A zahlt 80 Euro für einen Sale, Anbieter B nur 50 Euro. Bei Anbieter A erhalten Neukunden für eine Anmeldung aber einen Bonus von 70 Euro, bei Anbieter B hingegen 150 Euro. Somit ist B für Kunden interessanter und damit die Wahrscheinlichkeit für einen Sale höher, der dann mit 50 Euro Provision vergütet wird.

Anbieter miteinander vergleichen

Vielleicht ist die Conversion Rate bei B wegen der attraktiven Neukundenprämie doppelt so hoch wie bei A – dann bekommt man als Partner am Ende mehr Provision. Auch die Stornoquote ist entscheidend, denn die beeinflusst den Affiliate-Umsatz ebenfalls. Conversion Rate und Stornoquote werden bei einigen Affiliate-Netzwerken ausgewiesen. Auf diesen Seiten kann man Partnerprogramme recherchieren und miteinander vergleichen. Das ist einfacher, als direkt auf den Partnerwebseiten danach zu suchen, ob ein Affiliate-Programm angeboten wird.

Eine Selbständigkeit mit Affiliate-Marketing lässt sich gut nebenher starten. So kann man in seinem eigentlichen Job noch Geld verdienen und minimiert das Risiko. Schliesslich wird es eine ganze Weile dauern vom Launch der Webseite bis zu einem Einkommen, von dem es sich leben lässt. Je nachdem, wie viel Zeit zur Verfügung steht, vergehen sicher einige Monate, oft auch Jahre. Wer sich hingegen Vollzeit um das neue Online-Business kümmern kann, wird schneller erste Erfolge feiern können.

Welche Investitionen sind nötig?

Die Kosten für eine Affiliate-Webseite variieren stark. Wer selbst programmieren kann, spart viel Geld. Ansonsten müssen mehrere hundert Euro für eine einfache Homepage eingeplant werden. Hinzu kommen die Gebühren für die Domain, also die Adresse, unter welcher die Webseite im Internet zu finden ist, und den Webspace – etwa zehn Euro im Monat sind dafür einzuplanen. Wer sein Business gleich gross aufziehen will, sollte den Einsatz eines Content Management Systems in Erwägung ziehen. Zum einen erleichtert es das Einpflegen neuer Texte, zum anderen existieren Plugins (also Erweiterungen) für das Affiliate Marketing.

Immer wichtiger wird auch der Inhalt auf der Webseite. Google & Co. betonen stets, dass er dem Leser einen Mehrwert bieten soll. 200 Wörter über eine Angelrute erfüllen diese Anforderungen kaum, aber wer auf seiner Webseite 100 verschiedene Angelruten vorstellt, bietet seinen Besuchern interessanten Content. Natürlich bedeuten 100 Texte viel Aufwand, doch Fleiss wird auch von Google belohnt – mit besseren Rankings in den Suchmaschinenergebnissen.

Dort klicken 90 Prozent der Nutzer auf die ersten drei Ergebnisse. Werden sie dort nicht fündig, probieren sie es oft mit einer neuen Suche. Wer also auf Seite zwei, drei oder vier steht, wird nicht beachtet. Und dann nützt auch die schönste Affiliate-Webseite nichts – die Kasse wird nicht klingeln.

 

Titelbild: Michail Petrov – shutterstock.com


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