Das „stille Örtchen“ im Betrieb sauber halten – mit diesen Hygienetipps

11.02.2015 |  Von  |  Organisation
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Das „stille Örtchen“ im Betrieb sauber halten – mit diesen Hygienetipps
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Das WC ist eines der wichtigsten Räume in einem Betrieb. Aber wenn sie von vielen Personen genutzt wird, ist ihr stets einwandfrei hygienischer Zustand besonders wichtig.

Neben dem Ort für die dringenden Bedürfnisse ist die Toilette auch ein Raum, in dem ein Mitarbeiter sich kurz sammeln und neu sortieren kann. Sitzt die Krawatte noch richtig? Habe ich einen Fleck auf dem Hemd? Wurde bei der schnellen Rasur heute früh vielleicht eine Stelle übersehen?

Das geht nur an Orten, welche über jegliche Zweifel an ihrem hygienischen Zustand erhaben sind. Die Toilette wird nicht umsonst auch „Waschraum“ genannt. Dass zum Waschen eine möglichst saubere Umgebung gehört, ist deshalb selbstverständlich. Ein ausreichender Vorrat an Toilettenpapier ist hierbei die Grundvoraussetzung.

Doch genau hier fangen bereits die Probleme an. Viele Menschen neigen beim Benutzen einer Toilette ausserhalb ihrer Wohnung zum „Nestbau“. Das bedeutet, dass sie die Brille der Toilette mit Papier auslegen, da sie den Hautkontakt beim Setzen fürchten. Dabei fallen grosse Mengen an benutztem Toilettenpapier an, die regelmässig für Verstopfungen sorgen.

Die Sanitärtechnik bietet für einen stets sauberen Toilettensitz heute umfangreiche Lösungen an. Einige arbeiten mit Cellophanhüllen, welche sich automatisch um die Brille wickeln. Andere haben integrierte Reinigungsstationen, welche den Sitz nach Betätigen der Spülung automatisch reinigen. Diese Hightech-Lösungen sind allerdings recht teuer, weswegen sie nicht für jedes Unternehmen infrage kommen.

Mit einfachen Lösungen kann man aber ebenfalls gute Ergebnisse erzielen. Es gibt heute im Handel Sprühstationen, welche auf Knopfdruck einen Spritzer hochwirksames Desinfektionsmittel bereitstellen. Mit einem benetzten Blatt Papier einmal die Brille vor der Benutzung der Toilette abwischen, schon hat man einen keimfreien Sitz für die unbedenkliche Verwendung. Selbst die Bereitstellung einer Spülmittelflasche auf jeder Toilette kann hier bereits dem Nestbautrieb mancher Zeitgenossen entgegenwirken.

Die regelmässige und gründliche Reinigung der Sanitärräume ist für den Betriebsfrieden ein besonders neuralgischer Punkt. Dieser darf keinesfalls vernachlässigt werden. Das „Stille Örtchen“ ist TÄGLICH zu reinigen, was auch das Entfernen etwaiger Schmierereien an den Wänden einschliesst. Manche unzufriedene Mitarbeiter lassen so ihre Frustration an ihrem Unternehmen aus. Doch Beleidigungen, Zeichnungen und andere Schmierereien führen schnell zu einem Kaskadeneffekt. Wenn es einmal begonnen hat, machen andere weiter, und die einladende Atmosphäre für das gewisse Geschäft ist schnell verloren.

Die einzig wirkungsvolle Massnahme ist das konsequente Entfernen jedes Graffitos, sobald es bemerkt wird. Wo Lösungsmittel und Scheuerlappen nicht helfen, muss eben mit Farbe und Pinsel nachgeholfen werden. Ist dies als Firmenkultur bekannt, geben die Schmierfinken erfahrungsgemäss schnell wieder auf.

 

Oberstes Bild: © Andrey_Popov – shutterstock.com

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