Trojaner und Viren auch unter MacOS ein Thema

07.01.2015 |  Von  |  Apps, Neue Medien, Web
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Trojaner und Viren auch unter MacOS ein Thema
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Erst seit der rasanten Verbreitung von iPhones und iPads auf dem weltweiten Markt, sind Viren und Trojaner auch für Geräte, die unter dem Betriebssystem MacOs laufen, zum Thema geworden. Noch vor wenigen Jahren beschränkte sich die Bedrohung für Computer beinahe ausschliesslich auf Geräte, die mit dem Betriebssystem Windows laufen.

Die PCs waren einfach wesentlich mehr verbreitet als die Rechner von Apple. Das Interesse der Hacker war entsprechend geringer. Der weltweite Siegeszug von iPhones und iPads hat die Situation geändert. Schadsoftware ist auch für die Rechner und mobilen Geräte unter MacOs zur Gefahr geworden.



Die Informationen zu Sicherheitslücken von Apple mehren sich. Die Gefährdungen für das mobile Betriebssystem iOS steigen, je weiter die Geräte verbreitet sind.

Apple-Computer und iPhones infiziert über Plug-ins

Ob Windowsrechner oder Applecomputer, die Angriffe auf die Geräte erfolgen mit ähnlicher Vorgehensweise und vergleichbaren Methoden. Im Ergebnis wird der Rechner gesperrt, Daten wurden ausspioniert. Bei Besitzern von Applecomputern nutzen die Hacker jedoch stärker die Gewohnheiten der Endanwender und schleusen ihre trojanischen Pferde und Viren mit Vorliebe über Apps und Plug-ins ein. Kleine Erweiterungen werden inseriert und bieten für iBook und iPad scheinbar nützliche Funktionen an. Beim Download eines solchen Zusatzprogramms werden aber unbemerkt Backdoor-Programme im System installiert. Dem Hacker sind dann sensible Daten wie Passwörter und persönliche Informationen zugänglich, die dann an entfernte Computer versendet werden.

Erweiterungen nicht nur für Apple-User eine Bedrohung



Schadsoftware, die über Zusatzprogramme oder Plug-ins auf dem Computer landet, ist nicht nur für Apple-Nutzer eine Gefahr. Überall auf der Welt ist der Bedarf zur Individualisierung des Computers oder mobilen Gerätes groß. Auch die Angebote an solchen Erweiterungen haben sich rasant entwickelt. Unabhängig davon, mit welchem Betriebssystem ein Computer oder Smartphone ausgestattet ist, bei jedem Download ist die Gefahr, den Rechner zu infizieren vorhanden.

Seit der Einführung von Windows 8 von Microsoft und den regelmässigen Updates, die auch neue Features von Microsoft enthalten, erhielt der User einen komfortablen individuellen Service. Das Downloaden von Schadsoftware wird umso gefährlicher, wenn Plug-ins und Apps nicht vorher genau auf ihre Funktionen hin geprüft werden. Anbieter sollten ebenfalls einer Kontrolle hinsichtlich ihrer Seriosität unterzogen werden. Letztlich stellen zeitweise auch Neuanschaffungen von Geräten und Betriebssystem ein Sicherheitsrisiko dar.

Virensoftware für Apple-Nutzer längst eine Selbstverständlichkeit. (Bild: venimo - Shutterstock.com)

Virensoftware für Apple-Nutzer längst eine Selbstverständlichkeit. (Bild: venimo – Shutterstock.com)

Bekannte Bedrohungen für Apple-Geräte

Anbieter von Anti-Viren-Software haben in den letzten Monaten konkrete Programmnamen publik gemacht, über die die Trojaner in die Backdoor-Software der Computer eindringen. Anwendungen wie der Video Player MPlayerX, Media Center XMBC oder Downlite zielen nicht nur auf die Geräte der privaten Nutzer. Im Visier der Datenspione sind auch Arbeitsplatzcomputer. Anfällig für Trojaner sind insbesondere Präsentationsprogramme und Mediensoftware, die sowohl im privaten wie im beruflichen Alltag angewendet werden. Auch um Ausspionieren von Firmendaten und anderen sensiblen Wirtschaftsdaten sind sie geeignet, so dass auch im beruflichen Bereich verstärkt auf seriöse Softwareanbieter geachtet werden muss.

Nur vertrauenswürdige Softwareanbieter nutzen



So mancher Trojaner konnte sich nicht nur in der Vergangenheit weit verbreiten. Auch hier in der Schweiz war der sogenannte Bundespolizei-Trojaner zur flächendeckenden Gefahr geworden. Einige Varianten treten immer wider auf. Solche Lösegeldtrojaner werden den Endanwender immer wieder bedrohen. Mit einigen wenigen Sicherungsmassnahmen, kann er seinen Applecomputer oder PC von Microsoft jedoch weitgehend schützen. Neben Firewall und Anti-Viren-Software ist die Vertrauenswürdigkeit des Softwareanbieters, das regelmässige Aktualisieren der Apps und Plug-ins unbedingte Vorrausetzung für sicheres Surfen. Im Internet gibt es zu vielen auftretenden Gefahren bei der Installation von Software sichere Informationen, die man unbedingt vorher auswerten sollte.

Apple-Anwender installieren erforderliche Virensoftware



Trojaner und Viren waren bis vor wenigen Jahren für MacBook- oder iMac-Besitzer fremd. Eine Sicherheitssoftware erübrigte sich, weil es für diese Anwender das Problem nicht gab. Mittlerweile ist es auch für Apple-Anhänger ein absolutes Muss die Geräte mit Schutzprogrammen auszustatten. Die Gefahr, dass auch von iOS-Geräten sensible Daten ausspioniert werden, ist ähnlich hoch wie für andere Betriebssysteme. Da für die mobilen Geräte unter iOS, zum Beispiel Apps fürs Autofahren, Banking und Spiele angeboten werden und diese sowohl privat als auch beruflich eingesetzt werden, sind die Schäden durch eine Malware entsprechend gross.

Alternative Betriebssysteme schützen vor Viren und Trojanern

Es gibt Puristen, die sich alternativen Betriebssysteme wie Linux/Unix zuwenden. Schadprogramme sind dann eine geringe Gefahr. Der Umstieg bedeutet jedoch auch einen Verzicht auf viele Leistungen, das Angebot an Apps ist geringer als bei Microsoft und Apple. Mit einer Schutzsoftware sind diese Anwender relativ gut vor Hackerangriffen geschützt und  gute Anti-Viren-Programme können kostenlos installiert werden. Für die berufliche Nutzung oder bei Apple-Geräten ist ein kommerzieller Anbieter vorzuziehen.




 

Oberstes Bild: © bloomua – Shutterstock.com

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