Twitter-Hashtags – wer die Regeln beherrscht, ist weit vorne!

13.01.2015 |  Von  |  Web
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Twitter-Hashtags – wer die Regeln beherrscht, ist weit vorne!
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Sie tauchen in den Social-Media-Plattformen immer häufiger auf, etabliert haben sie sich dem Microbloggerdienst Twitter, populär sind sie auch mit Facebook, Pinterest, Instagram und anderen geworden. Auch dort weniger aktiven Menschen ist das Wort Hashtag inzwischen ein vertrauter Begriff. Die kleinen Doppelkreuze oder Rautezeichen markieren zum Beispiel bestimmte Themen, Formulierungen und Beiträge werden zu Links, die von anderen schnell gefunden werden sollen.

Diese Funktion in den sozialen Netzwerken ist schon an der Bedeutung des aus dem Englischen kommenden Begriffes zu erkennen, „hash“ für das Zeichen Doppelkreuz und „tag“ übersetzt für Markierung. Beim E-Commerce können inzwischen weder Werbung, Musikvideos und Fernsehsendungen auf eigene Hashtags verzichten.



Die Auswahl des richtigen Hashtags ist manches Mal schon die halbe Miete für einen Erfolg. Geschickt und klug gewählte Hashtags haben ein hohes Werbepotential und sparen manch organisatorischen Umweg ein. Genauso schnell wird die falsche Wahl zur Falle. Doch auch für das richtige Hashtaggen gibt es Regeln und einige formale Prinzipien, die beherzigt sein wollen. Nachfolgend haben wir einige dieser Tipps zusammengestellt, damit das Doppelkreuz immer vor dem richtigen Begriff sitzt.

Originell oder doch besser informativ?

Im letzten Jahr beherrschte die #IceBucketChallenge die Medien. Der Erfolg des Events war nicht nur dem überzeugenden Zweck, sondern auch dem informativen Hashtag zu verdanken. Events brauchen packende und eindeutige Hashtags. Jeder muss sofort verstehen, worum es geht. Eine Initiative von Burger Kind mit dem Hashtag #WTFF (What The French Fry) kam nicht an, weil niemand darauf ansprang. Ungewöhnlich, auch lustig, und attraktiv, zugleich informativ und treffend, das sind die wichtigsten Eigenschaften für einen neuen Hashtag.

Es passieren schon manchmal Fehlinterpretationen, allein weil Hashtags ohne Leerzeichen geschrieben werden. Die entstehenden Zeichenfolgen schreien dann geradezu nach Missverständnissen. Buchstaben und Zahlen sind möglich. Trotzdem lieber zweimal lesen, was einmal ein richtiger Hashtag werden soll. Als 2012 die Sängerin Susan Boyle ihr neues Album mit #SUSANALBUMPARTY via Twitter promoten wollte, entstand solch ein mehrdeutiges Schlagwort. Eine andere Frage, die man sich vorher stellen sollte, ist: Wen will ich mit meinem Hashtag ansprechen?



Nicht jeden Werdegang eines Hashtags kann man vorausahnen. Zum falschen Zeitpunkt erschienen, kann er nach Hinten losgehen. Daher sollte man immer eine Alternative vorbereiten, wenn eine Marketingkampagne nicht den gewünschten Erfolg hat. Ein vorheriger Test kann schnell zeigen, wie ein Hashtag funktioniert. Auch Urheberrechte zählen hier nicht.

Vom Erfolg der Hashtags möchten viele profitieren. Seinen eigenen Hashtag kann man auch innerhalb einer anderen gelungenen Kampagne platzieren. Als Vermarktungsinstrument funktionieren sie ausgezeichnet, egal welche Ware gepusht werden soll. Und natürlich gibt es bereits die topgelisteten Hashtags und das sogenannte Tag-Dropping wird immer beliebter.





Den Begriff Hashtag haben viele schon gehört, aber wie wird ein Hashtag gebildet und wo sind sie richtig platziert? (Bild: D. Hammonds / Shutterstock.com)

Den Begriff Hashtag haben viele schon gehört, aber wie wird ein Hashtag gebildet und wo sind sie richtig platziert? (Bild: D. Hammonds / Shutterstock.com)

Glaubwürdigkeit überzeugt!

In den sozialen Medien, bzw. Twitter zu agieren, bedeutet immer auch furchtlos zu sein und das naheliegende umzusetzen. Hinter den meisten erfolgreichen Hashtags steckte ursprünglich keine grossartige Planung. Spontan gefundene Hashtags entsprechen oft dem gerade Angesagten, kreieren Zeitstil und klettern in den Top-Listen schnell nach oben. Originelle oder neue pfiffige Ideen sind sympathischer als schwerfälliges Marketing. Manchmal kommt beides zusammen und es trifft Marketing auf Spass wie bei der Kassensymphonie unter #edeka, so hat man Twitter und Co. verstanden. Unternehmen greifen gern soziale Aspekte auf, die bei Naturkatastrophen, Kriegen und ähnlich dramatische Ereignissen das soziale Image eines Unternehmens betonen. Die Präsenz in den sozialen Medien ist für Unternehmen selbstverständlich geworden.



Unternehmen reagieren in den traditionellen Medien auf jährliche Events in Bereichen wie Sport, Fashion und Charity oder Wahlen, passen ihr Marketing den jahreszeitlichen Aktivitäten an und nutzen mediale Ereignisse für ihre Kampagnen. Auch via Twitter werden Top-Events mit eigenem Hashtag promotet. Über den Firmenaccount gelangt man in die Live-Coverage der jeweiligen Events. Die damit erzielte Aufmerksamkeit spricht für Marketing mit Social Media.

Soll ein bestimmter Inhalt innerhalb einer Twitter-Nachricht besonders kenntlich gemacht werden, ist ein kurzer Hashtag angesagt. Je länger, desto eher gibt es fehlerhafte Eingaben und der Hashtag läuft ins Leere. Griffige Schlagwörter sind einfacher, nur wenige Events sind für Hashtags mit mehreren Elementen geeignet. Ein Beispiel dafür war die Fussballweltmeisterschaft, bei der nur die Abkürzung des Namens und das Jahr verknüpft wurden: #WM2014. So einfach ist es manchmal.

Je weniger Hashtags, desto besser die Wirkung!

Doch auch beim Twittern gibt es so manchen Unfug. Gerade verbreiten sich sogenannte Hashtags-Tsunamis. Ein an sich kurzer Tweet hat dann mehrere Hashtags, die nerven, aber keine Aussage mehr haben. Der Leser bleibt ratlos. Mit solch inflationärem Gebrauch von Hashtags werden auch interessante Tweets verwässert. Höchstens drei Hashtags je Tweet sind gerade noch erträglich, die möglichst klug in den Fliesstext eingefügt sein sollen. Dann klapp es auch mit den Hashtags!

Ein grundlegender Hinweis ist es, der Hashtag ist nicht die Botschaft, er dient der Vernetzung. Hashtags, die zu den Tranding-Topics zählen, werden dann auf der Twitter-Startseite angezeigt.



 

Oberstes Bild: © nopporn – Shutterstock.com

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