Warum ein Job, wenn mehrere drin sind: Die Portfolio-Karriere, Teil II

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]So gestalten Sie Ihre Portfolio-Karriere Im ersten Teil dieses Beitrags haben wir den Portfolio-Ansatz und mögliche Gründe näher beleuchtet, aus denen Sie Ihren jetzigen Job gegen mehrere, parallele Projekte würden tauschen wollen. Natürlich lässt sich eine derartige Umstellung der eigenen Lebensplanung nicht von heute auf morgen realisieren. Je langfristiger und nachhaltiger der Einstieg in die Portfolio-Karriere geplant wird, desto grösser die Chancen auf Erfolg. Übrigens: Der Multi-Job-Ansatz kann ebenso eine sinnvolle Antwort auf Ihre Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Vollzeitanstellung in einer Branche sein, die Sie zwar immer noch interessiert, aber eben nicht zur Gänze ausfüllt. Auch in diesem Fall können Sie die folgende Checkliste Punkt für Punkt durchspielen und so herausfinden, ob eine Portfolio-Karriere Sie von Ihrer momentanen Unzufriedenheit ohne finanzielle Einschränkungen befreien könnte. Hierfür stellen wir Ihnen im zweiten Teil dieses Beitrags die einzelnen Meilensteine einer diesbezüglichen Roadmap vor.

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Warum ein Job, wenn mehrere drin sind: Die Portfolio-Karriere, Teil I

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Mehrere Jobs gleichzeitig: Meist ist das ein unerwünschtes Szenario, oft aus der Notwendigkeit geboren und häufig in Ländern ohne Mindestlohn anzutreffen. Unter Karriere hingegen verstehen die meisten Menschen die Konzentration auf ein Spezialgebiet und eine Position, die man linear über die Jahre aufbaut. Wer würde einem Berufseinsteiger schon raten, drei parallele Berufsziele anzustreben? Klingt das nicht eher nach Unentschiedenheit und fataler Orientierungslosigkeit? Tatsache ist, diese Perspektive auf die Erwerbstätigkeit gehört langsam, aber sicher der Vergangenheit an. Ein neues Konzept breitet sich aus: die Portfolio-Karriere. Eine erfolgreiche Berufslaufbahn muss nicht länger von der Einschränkung auf ein einziges Arbeitsfeld oder eine Branche gekennzeichnet sein. Stattdessen können sich auch unterschiedliche Teilzeit-Projekte zu einer sehr erfolgreichen Karriere addieren, die sich durch Flexibilität und vor allem Begeisterung auszeichnet – nicht viel anders als die sehr unterschiedlichen Anlagen innerhalb eines Investment-Portfolios, deren Risiken einander ausgleichen und die gerade in der Summe den finanziellen Erfolg ausmachen.

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Zwischenergebnisse zum Thema bezahlter Vaterschaftsurlaub

Mütter dürfen in der Schweiz seit 2005 vierzehn Wochen lang nach einer Geburt zu Hause beim Kind bleiben. Im Gegensatz zu den meisten Nachbarländern in Europa gibt es hier jedoch bis dato keinen gesetzlich reglementierten Vaterschaftsurlaub. Üblich ist stattdessen der eine Tag "Kulanzauszeit", um seinen Familienzuwachs zu begrüssen, dann geht der Arbeitsalltag wieder ganz normal weiter. Allerdings – eine Vielzahl von Unternehmen bietet den Mitarbeitern sogar längeren Urlaub bei voller Gehaltszahlung. Auffällig dabei ist, dass Firmen mit generell ausgeprägterem sozialen Engagement, mit christlichem Hintergrund oder einer guten Einstellung zur gesunden Work-Life-Balance auch in Bezug auf die Abwesenheitsdauer grosszügiger sind.

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Wie Sie auch verhasste Jobs wieder lieben lernen – Teil 2: Gestaltungsräume selbst schaffen

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Im zweiten Teil unserer Mini-Serie zur Job-Energetisierung geht es um den Raum, den Sie sich durch Ihre neu gewonnene proaktive Perspektive aufgemacht haben. Am wichtigsten ist die Selbstmotivation – die natürlich ohne "Treibstoff" schwer aufrechtzuerhalten ist. Wenn Sie diesen in Ihrem regulären Arbeitsumfeld nicht mehr finden, heisst die Alternative allerdings nicht zwangsläufig Resignation. Stattdessen sollten Sie Ihre Kreativität aktivieren: Schaffen Sie sich regelmässige, planbare Inseln im Arbeitsalltag, auf denen Sie einer kreativen Beschäftigung nachgehen, die Ihr persönliches und professionelles Wachstum befördert. Die folgenden fünf Wochenpläne helfen Ihnen dabei, diese Reise zu neuen Zielen zu planen und ganz praktisch umzusetzen.

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Fachkräftemangel: Frauen sollen die Lösung bringen

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Seit dem Votum zur Masseneinwanderung befürchten viele Unternehmen noch grössere Schwierigkeiten bei der Mitarbeitersuche. Aus dem Wirtschaftsministerium kommen jetzt konkrete Pläne, das zu ändern. Die Realisierung eines Massnahmenkatalogs im Hinblick auf Steuerreformen, mehr qualifizierte Teilzeitjobs sowie Ganztagesbetreuung für Kinder soll dafür sorgen, dass mehr Frauen in die Firmen kommen. Dass es der Schweizer Wirtschaft an Fach- und Führungskräften mangelt, ist an sich nichts Neues. Die Fachkräfteinitiative des Bundes und der Kantone gibt es bereits seit dem vergangenen Jahr. Ihre Zielstellung besteht darin, angesichts der demografischen Entwicklung in Europa das Schweizer Potenzial an Fachkräften so optimal wie möglich auszuschöpfen.

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Fachkräftemangel: Frauen als Lösung?

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Fachkräftemangel gehört in der Schweiz inzwischen zu den Schlagwörtern, die man so oft gehört hat, dass man das Problem kaum noch wahrnimmt. Der Mangel ist dabei jedoch eigentlich schlimmer als jemals zuvor: Laut einer Studie der UBS fehlen eine halbe Million Personen mit einer hochqualifizierten Ausbildung. Dies bestätigt auch Clelia Bieler, die für die Nachwuchs-Ausbildung an der Hochschule für Technik FHNW zuständig ist, im Gespräch mit "Bilanz.ch". Insbesondere in den IT- Berufen sowie bei den technischen Jobs herrsche Mangel. Bieler präsentiert einen neuartigen Lösungsansatz: Frauen. Frauen studieren falsch Frauen würden falsch studieren, erklärt Bieler. Es greife für die Hochschulen und das Erwerbsleben die Formel: Je höher die Ausbildung, desto weniger Frauen. In den klassischen Männerdomänen würden diese nach wie vor regieren. In den Master-Studiengängen für Maschinenbau oder Elektrotechnik seien beispielsweise nur fünf % der Studierenden weiblich. Zudem gebe es ein weiteres Problem: In ihrem Haus, schildert Bieler, würden sich die weiblichen Studenten, die sich für die Informatik entscheiden, mit Vorliebe für Studiengänge wie "iCompetence" einschreiben, in denen Design und Management eine wichtige Rolle spielen. Diese Ausbildungsentscheidungen würden dann ihren Niederschlag auf dem Arbeitsmarkt finden. Der Fachkräftemangel wäre kleiner, wenn sich mehr Frauen für tatsächlich technische Berufe entscheiden würden, erklärt die Expertin.

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Lohndiskriminierung von Frauen – noch lange nicht vom Tisch

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Beseitigung von Diskriminierung ist in allen Industriegesellschaften ein Thema. Das Credo unserer Zeit lautet: Gleiches Chancen und gleiches Recht für alle. Auf dem Papier stimmt diese These in der Regel auch. In der Praxis sieht es leider nicht selten anders aus. Auch bei der Lohndiskriminierung von Frauen wird dieses Faktum deutlich. In der Schweizer Privatwirtschaft ist das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen in den letzten 20 Jahren zwar geschrumpft, sein Ausmass ist jedoch nach wie vor gravierend.

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Jobsharing - Karrierechance für engagierte Frauen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Pavla Huber und Nicole Hollinger teilen sich eine Führungsposition beim Züricher Reisebüro Manta, die eigens für die beiden Frauen geschaffen wurden. Pavla arbeitet heute zu 80 Prozent, Nicole auf einer echten Halbtagsstelle. Der Auslöser für das Jobsharing-Modell waren Umstrukturierungen im Unternehmen sowie Nicole Hollingers Schwangerschaft. Die Geschäftsleitung wollte ihre Expertise in der Firma halten und hat sich deshalb für die geteilte Leitungsstelle entschieden. Ganz einfach war der gemeinsame Weg der beiden ehemaligen Abteilungsleiterinnen in die Manta-Chefetage trotzdem nicht. Die Geschäftsleitung hegte anfangs Zweifel, ob das Modell auch in der Praxis funktionieren könne. Dem Schweizer Magazin "Beobachter" erzählte Pavla Huber in einem Interview, dass auch die Kolleginnen - beide ihrer Selbsteinschätzung nach ausgesprochene Führungsnaturen - eine Anlauf- und Vorbereitungsphase brauchten. Wichtig war für beide vor allem eine gute Vorbereitungsphase, in der nicht nur Fragen der allgemeinen Kooperation, sondern auch kritische Punkte wie der Umgang mit Konflikten zur Sprache kamen. Heute haben sie einen gemeinsamen Entscheidungs- und Kommunikationsrhythmus gefunden und agieren in ihrem Unternehmen erfolgreich als Zweier-Team. Positive "Chemie" und gegenseitiges Vertrauen seien dafür allerdings unerlässlich.

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