Kanton Bern: Steuervorlage 17 des Bundes grundsätzlich ausgewogen

Der Regierungsrat stimmt der Steuervorlage 17 des Bundes (SV17) im Grundsatz zu. Er beantragt jedoch, dass der Kantonsanteil an der direkten Bundessteuer von heute 17 Prozent auf 21,2 Prozent (statt 20,5 Prozent) erhöht wird. Dies entspricht dem Satz, der bei der Unternehmenssteuerreform III (USR III) vorgesehen war. Die Massnahmen der SV17 werden dem Kanton sowohl Mehr- als auch Mindereinnahmen bringen, wobei die Mehreinnahmen die Mindereinnahmen übersteigen. Diese Mehreinnahmen leisten einen Beitrag an die geplanten Gewinnsteuersenkungen der kantonalen „Steuerstrategie 2019–2022“.

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Kreisschreiben Nr. 40 ist verfassungswidrig

Mit diesem Bericht möchten wir Sie über die Rechtsprechung im Bereich der Rückerstattung der Quellensteuer auf Kapitalerträge (Verrechnungssteuer) informieren. Es betrifft die Einkommenssteuer natürlicher Personen. Bisher war es so, dass in der Steuerdeklaration deklarierte Wertschriftenerträge durch die Wertschriftenabteilung der Steuerverwaltung geprüft wurden und allfällige Differenzen mit dem Steuerpflichtigen besprochen wurden. Dazu gab es Anfragen von der Steuerverwaltung und Ergänzungen vom Steuerpflichtigen. Das Ziel war eine gerechte Besteuerung unter Mitwirkung des Steuerpflichtigen und der Mitwirkung der Steuerverwaltung.

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Herausforderungen in der 50. Legislatur

Sowohl in wirtschaftlicher als auch in finanz- und sozialpolitischer Hinsicht birgt die kommende fünfzigste politische Legislatur einige für die Schweiz zentrale Herausforderungen. Zu erwarten ist, dass das Parlament in den kommenden vier Jahren konservativer entscheiden und sich noch mehr an Einzelinteressen orientieren wird: Landwirtschaft, Militär und Strassenbau werden wohl mehr Geld erhalten. Bei Entwicklungshilfe, Bildung, Umwelt und Sozialwerken wird dagegen deutlich gespart.

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Ausländische Steuersünder verlangen Geld von Schweizer Banken zurück

Schweizer Banken drohen in den kommenden Monaten Hunderte Selbstanzeigen von ehemaligen Steuersündern aus dem Ausland. Wie Schweizer Anwälte berichten, melden sich bei ihnen zunehmend Selbstanzeiger, welche von ihren Banken die Herausgabe von Retrozessionen verlangen. Statt wie bisher nur zivilrechtlich, können Kunden die «Retros», wie sie im Jargon auch genannt werdem, nun auch über eine Strafanzeige zurückfordern. Grund ist ein Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich von Ende November. Es hat die Staatsanwaltschaft angewiesen, eine Strafuntersuchung gegen die Zürcher Bank Coutts zu führen. «Den Bankkunden könnte es nunmehr mit weniger Gegenwehr möglich sein, die ihnen zustehenden Gelder nicht nur zurückzufordern, sondern auch zu erhalten», sagt Dieter Söhner, dessen Kanzlei die Strafanzeige gegen die Bank Coutts eingereicht hatte.

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EU-Umsatzsteuer – eine Einführung für Schweizer Unternehmen

Sobald grenzüberschreitende Geschäfte getätigt werden, sind neben den schweizerischen Gesetzen auch die Regeln im Zweitland zu beachten. Im Fall von Geschäften mit EU-Ländern ist dabei regelmässig die Umsatzsteuer der entsprechenden Länder ein Thema. Im folgenden Beitrag erhalten Sie einen Überblick über das komplexe Thema. Wer als (auch ausländischer) Unternehmer seine Waren oder Dienstleistungen auch innerhalb der EU anbietet, hat sich stets darüber Klarheit zu verschaffen, ob und wo sein Umsatz zu versteuern ist, wie die Rechnung auszusehen hat und wer die Steuer an das jeweilige Finanzamt zu zahlen hat. Da sich in diesem Bereich die Spielregeln regelmässig ändern, gilt es, auch bei laufenden Geschäftsbeziehungen, diese Punkte immer wieder zu überprüfen.

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Säule 3a - profitieren Sie doppelt

Das Schweizer Vorsorgesystem ist auf den sogenannten „3 Säulen“ aufgebaut. Neben der AHV und der beruflichen Säule ist auch die private Vorsorge in der Verfassung verankert. Das Gesetz fördert dieses individuelle Sparen, weshalb Beiträge an die Säule 3a bis zu einem gewissen Betrag steuerfrei sind. Zur besseren Lesbarkeit wird im Folgenden teilweise der generelle Begriff „3. Säule“ verwendet. Gemeint ist aber immer die Säule 3a.

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Privatanteil Geschäftsfahrzeug - korrekt abrechnen

In diesem Bericht widmen wir uns dem Thema Geschäftsfahrzeug. Was wird offiziell als Geschäftsfahrzeug betrachtet? Für welchen Zweck wird ein Privatanteil erhoben und wie wird dieser korrekt abgerechnet, damit allfällige Probleme mit Behörden gar nicht erst entstehen? Da die artax Fide Consult AG in Basel domiziliert ist und das Thema EU aufgrund der geografischen Lage und den zahlreichen Grenzgängern zentral ist, wagen wir einen kleinen Exkurs und zeigen auf, welche Risiken in der EU lauern.

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Schweizer Konto: Streng geheim?!

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wie jedes Land besitzt die Schweiz eine Reihe von Insignien, an denen sie zweifelsfrei von anderen Nationen zu unterscheiden ist. Neben den sprichwörtlich präzisen Uhrwerken, dem rührenden Naturkind Heidi und dem weltberühmten Offiziersmesser sowie einigen kulinarischen Spezialitäten gehört dazu auch das mythenumwobene Schweizer Konto. Doch was macht dieses so besonders? Auf den ersten Blick unterscheiden sich Schweizer Konten durch nichts von gleichartigen Einrichtungen anderer Banken. Sie erfüllen bei Geldgeschäften einen ebensolchen Zweck wie ihre Pendants in England, Deutschland oder den USA und sind im internationalen Bankverkehr genauso kompatibel wie ähnliche Spar- und Girokonten. Und doch löst die Erwähnung der Tatsache, ein Konto in der Schweiz zu besitzen, vor allem im Ausland immer wieder die gleichen Reaktionen aus. Diese reichen von "Ach?" bis "Aaah!" und lassen erahnen, dass eine Bankverbindung zur Schweiz etwas Besonderes birgt.

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Die Mehrwertsteuer in der Schweiz

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Am 1. Januar 1995 löste die Mehrwertsteuer, die in der Schweiz als indirekte Steuer vom Bund erhoben wird, die bis dahin geltende Warenumsatzsteuer ab. Tatsächlich hat es der zwischen Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Liechtenstein eingebettete Alpenstaat geschafft, die Mehrwertsteuersätze auf einem niedrigen Niveau zu halten. In anderen europäischen Staaten ist dies nicht unbedingt gelungen. Schweiz punktet mit niedrigen Mehrwertsteuersätzen Die Schweiz zählt zu den am dichtesten besiedelten Ländern in Europa. Trotz seiner zentralen Lage und seiner wirtschaftlichen Stärke ist die Schweiz nicht Mitglied in der Europäischen Union (EU). Diese neutrale Haltung geht zurück auf das Jahr 1815, in dem sich die Schweiz für eine aussenpolitische Neutralität entschied. Der breit angelegte Industriesektor, der Dienstleistungsbereich einschliesslich des Tourismus sowie landwirtschaftliche Betriebe haben die Schweiz zu einem der wohlhabendsten Nationen weltweit gemacht. Diesem Umstand ist es unter anderem zu verdanken, dass die Mehrwertsteuersätze zu den niedrigsten in Europa zählen.

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Internationales Steuerrecht – eine Auslegeordnung

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Seit längerer Zeit wird die Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug, welche in der Schweiz vorgenommen wird, vom Ausland kritisiert und im Zuge der Steuerabkommen aktuell vermehrt in den Medien darüber berichtet. Es zeigt sich immer mehr, dass diese Unterscheidung, die in ausländischen Rechtssystemen nicht existiert, im Ausland nicht verstanden wird. Aus diesem Anlass möchten wir an dieser Stelle kurz das Schweizer System im Bezug auf Steuerhinterziehung und Steuerbetrug erläutern.

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Der lange Arm der US-Steuerbehörden – Es kann jeden treffen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Haben Sie gewusst, dass US-Personen alle Konten, bei denen sie zeichnungsberechtigt sind, den amerikanischen Behörden melden müssen? Wenn also Ihr Buchhaltungsmitarbeiter Amerikaner oder amerikanisch-schweizerischer Doppelbürger ist und über Verfügungs- oder Zeichnungsberechtigungen an Ihren Firmenkonten verfügt, muss er diese dem amerikanischen Staat inklusive Saldoangabe melden! Wird das Formular nicht eingereicht, drohen ihm steuer- sowie strafrechtliche Folgen.

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Geschenke in der Geschäftswelt: Darauf sollten Sie achten

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Viele Arbeitnehmer bekommen kleine und vielleicht auch mal grössere Aufmerksamkeiten. Darüber sollte man sich zuerst einmal freuen – und dann in der rechten Weise damit umgehen, denn auch Korruptionsbeauftragte und das Finanzamt interessieren sich heute viel mehr für nicht-monetäre Zuwendungen als noch vor zehn Jahren. Wir geben Ihnen Tipps und einige rechtliche Aspekte zum Thema Geschenke in der Geschäftswelt. Wer Präsente von einem Geschäftspartner annimmt, sollte sich dabei möglichst transparent verhalten und die entsprechenden Regeln seines Arbeitgebers genau befolgen.  Bei firmeninternen Geschenken oder Zuschüssen zu Fortbildungen gibt es gesetzliche Vorschriften, die sowohl für den Schenkenden als auch für den Beschenkten wichtig sind.

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