Neue Berufslehre: Hörsystemakustiker/in EFZ

Ab 2016 wird in der Schweiz erstmals die Ausbildung zum Hörsystemakustiker EFZ angeboten. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hat eine Bildungsverordnung erlassen, welche die berufliche Grundausbildung im Bereich der Hörsystemakustik regelt und am 1. Januar 2016 in Kraft tritt. Amplifon, der grösste Qualitätsanbieter von Hörlösungen in der Schweiz, begrüsst den neuen Bildungsgang und schafft an verschiedenen Standorten im ganzen Land Ausbildungsplätze. Die Lehre spricht Absolventen ab der Sekundarstufe an.

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Der Business24 Wochenrückblick – Durchbruch im Atomstreit mit Iran

Die wichtigste Nachricht der vergangenen Woche war zweifellos die Einigung im Atomstreit im Iran, durch die das Land in der internationalen Gemeinschaft und der globalen Wirtschaft perspektivisch wieder eine grössere Rolle spielen kann. Die Verhandlungen wurden in Lausanne geführt. Die Initiative dazu ging seit 2006 massgeblich von Schweizer Diplomaten aus.  Die Tessiner Privatbank BSI hat sich mit der US-Justiz auf eine Millionenbusse geeinigt. Weitere Vereinbarungen zwischen Schweizer Banken und den US-Behörden könnten bereits in den nächsten Tagen folgen. Der Swiss Market Index (SMI) schloss zum Quartalsende mit einem leichten Plus, was angesichts des Franken-Hochs ursprünglich kaum jemand erwartet hatte. Die Schaffung neuer Stellen hat sich abgeschwächt – möglicherweise wird sich die Fed deshalb dafür entscheiden, die Zinswende vorerst aufzuschieben.

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Willkommen: Neue Millionäre braucht die Welt ...

Das Wirtschaftskarussell dreht sich immer schneller und intensiver: Das globale Business generiert weltweit jeden Tag 130 neue Millionäre. Dabei häufen die Reichen dieser Welt immer grössere Vermögen an; fast jeden zweiten Tag kann die Welt einen frisch gebackenen Milliardär begrüssen. Gerade in der Schweiz gibt es auffallend viele neue Superreiche. Ein Land holt allerdings mit Riesenschritten auf. Während Nordamerika und Europa schon traditionell eine Vormachtstellung im Hinblick auf die angehäuften Privatvermögen geniessen, hat sich jetzt die Region Asien-Ozeanien in den Vordergrund "verdient". Innerhalb kürzester Zeit sind dort die Vermögen deutlich um 18 % auf insgesamt 14.200 Milliarden Dollar gewachsen. Setzt sich diese Entwicklung fort, gehen Experten davon aus, dass der Spitzenreiter Nordamerika bereits 2015 bei den Vermögen von der Region Asien-Ozeanien überholt wird.

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Nestlé: Vom Food-Konzern zum Pharmaunternehmen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Nestlé – der weltgrösste Lebensmittelkonzern und der grösste Industriebetrieb der Schweiz – geht neue Wege. Durch Zukäufe will sich das Unternehmen als Pharmakonzern von Weltrang positionieren. Nach Ansicht von Experten hat der neue Geschäftsbereich Nestlé Skin Health das Potenzial, die Erfolgsgeschichte von Nespresso im Dermatologie- und Pharma-Markt zu wiederholen. Im April 2014 hat Nestlé den Pharmahersteller Galderma für 2,6 Milliarden Euro übernommen. Das Unternehmen mit 5000 Mitarbeitern und dem Firmensitz Lausanne war zuvor 33 Jahre lang als Joint Venture von Nestlé und L'Oréal betrieben worden. Mit dem Erwerb der weltweiten Vertriebsrechte für verschiedene Anti-Falten-Wirkstoffe steigt der Konzern nun endgültig in ein boomendes Segment des globalen Beauty-Marktes ein.

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"Beschäftigungswunder" in der Schweiz? – Teil 2

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der Schweizer Arbeitsmarkt gilt im internationalen Vergleich als ein Sonderfall. Die hohe Lohnquote der Schweiz ist weltweit einzigartig. Derzeit entfallen 65 % des Schweizer Gesamtproduktes auf Löhne und Gehälter. Eine Studie der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) weist zudem nach, dass die Lohnquote in der Schweiz in den vergangenen 30 Jahren im Gegensatz zu allen anderen OECD-Ländern kontinuierlich angestiegen ist. Die treibenden Kräfte hinter diesem Trend sind unter anderem der spezifische Schweizer Branchen-Mix, das hohe Qualifikationsniveau der Arbeitnehmer und ein sehr dynamischer Arbeitsmarkt, der auf permanenten Nachschub an qualifizierten Arbeitskräften angewiesen ist. Hinzu kommt, dass die Automatisierung und Digitalisierung der Schweizer Wirtschaft seit den 1980er-Jahren in relativ langsamem Tempo vorangeschritten ist und viele Schweizer Unternehmen ihren Fokus auf Beschäftigung nie aufgegeben haben.

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