BLW sorgt mit Bemerkungen zum Cashflow für Verwirrung

Die Einkommenssituation in der Landwirtschaft, die Agroscope anhand einer neuen, objektiven Methode ermittelte, ist schlechter als gemeinhin angenommen. Das Einkommen nahm innerhalb des Zeitraumes 2014-2015 um 6,1 Prozent ab, und lediglich die Auf-Null-Setzung der Zinsen für das Eigenkapital sorgte für die Beibehaltung des Arbeitsverdienstes. Die Studie, die auf einer Stichprobe von rund 2.000 zufällig ausgewählten Betrieben beruht, wurde am 15. September 2016 veröffentlicht.

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Suisse Garantie – Siegel für eine Landwirtschaft mit Swissness

International gelten Schweizer Lebensmittel als besonders hochwertig. Geschätzt werden vor allem ihre Frische, Natürlichkeit, strenge Qualitätskontrollen sowie Nachhaltigkeit. Für die Schweizer Landwirtschaft ist ein Herkunftszeichen von zentraler Bedeutung. Offenere Märkte, ein geringerer Grenzschutz und mehr Konkurrenz durch ausländische Produkte werden die Zukunft prägen. Umso wichtiger ist es, Schweizer Produkte deutlich zu kennzeichnen und durch Kontrollen vertrauenswürdig zu erhalten.

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Chur – moderne Unternehmen in der ältesten Schweizer Stadt (Teil 2)

Wie im ersten Teil unseres Berichtes bereits beschrieben, verfügt Chur über eine beeindruckende Historie. Dies gilt nicht zuletzt für die ökonomische Entwicklung der Stadt, die traditionell landwirtschaftlich geprägt war und diese Prägung bis heute beibehalten hat. Viehzucht und Milchwirtschaft werden in Chur noch immer in einem vergleichsweise grossen Umfang betrieben. Eine Modernisierung der städtischen Wirtschaftsstrukturen ist dennoch nicht ausgeblieben.

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Chur – die älteste Stadt der Schweiz und ihre wirtschaftliche Entwicklung (Teil 1)

Chur gilt mit seiner Siedlungsgeschichte, die nachweislich bis in die Jungsteinzeit zurückreicht, als die älteste Stadt der Schweiz. Dennoch wissen nur wenige Einwohner der Schweiz und Europas etwas über die grosse Historie der Stadt, die über Jahrtausende hinweg einen wilden Wandel erfahren hat. Unser zweiteiliger Bericht soll die historischen Facetten von Chur beleuchten und hierbei auch die jüngsten Entwicklungen des Hauptortes im Kanton Graubünden nicht vernachlässigen. Wirtschaftliche Stärke und ein besonderer touristischer Reiz zeichneten die Stadt im Alprheintal seit jeher aus.

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Ist in „Bio“-Ware wirklich Bio drin? – Neue Tests sollen den Nachweis bringen

Bio-Lebensmittel haben bei Schweizer Verbrauchern den absoluten Vorrang. Doch nicht alles, was als „Bio“ deklariert ist, kommt aus rein biologischem Anbau. Leider gibt es auch in diesem Bereich zahlreiche „schwarze Schafe“. Bio-Produkte sind im Vergleich teurer, und deshalb werden Produkte aus konventioneller Herstellung nicht selten als „Bio“ angeboten. In Zukunft soll sich das ändern, wenn durch Einsatz neuer wissenschaftlicher Methoden die Herkunft der einzelnen Produkte genau nachgewiesen werden kann.

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Die Lebensmittelproduktion muss transparenter werden

Schweizer Verbraucher zahlen für Produkte, die direkt aus der Schweiz kommen und nicht erst importiert werden mussten, gern etwas mehr. Sie verlassen sich auf die hohe Qualität der Waren, die nachweislich in der Schweiz hergestellt wurden. Doch können sie sich sicher sein? Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Stichwort bei der Lebensmittelproduktion, auf das die Konsumenten grossen Wert legen. In der Schweizer Bundesverfassung wird die nachhaltige Entwicklung zum Staatsziel erklärt und als „ein auf Dauer ausgewogenes Verhältnis zwischen der Natur und ihrer Erneuerungsfähigkeit einerseits und ihrer Beanspruchung durch den Menschen anderseits“ definiert.

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Gute Zahlen belegen: Landwirtschaft trotzt dem verregneten Sommer

Allgemein ein eher verregneter Sommer, Rückgang der Kauflust bei Konsumenten, durchwachsene Konjunkturprognosen oder auch abnehmendes Wirtschaftswachstum: Die Landwirtschaft in der Schweiz trotzt allen aufgetretenen oder auch zu erwartenden Problemen und Schwierigkeiten. Im Vergleich zum Vorjahr wird das Einkommen der eidgenössischen Landwirtschaft um schätzungsweise rund 12 % steigen. Dabei fungieren die guten Ernten sowie die höhere Milchproduktion als treibende Kräfte für die Einkommenssteigerung. Insgesamt erscheint es nach expliziten Erhebungen und Berechnungen möglich, dass das Einkommen des Landwirtschaftssektors, das in erster Linie das eingesetzte Kapital und die Arbeit der Bauernfamilien entschädigen soll, auf 3,3 Milliarden Franken anwachsen wird.

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Klein, aber oho: der Wirtschaftsstandort Schweiz

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Schweiz gilt als Land, in dem ein überdurchschnittlich hoher materieller Wohlstand herrscht. Im weltweiten Vergleich rangiert sie mit dem Bruttoinlandsprodukt regelmässig unter den ersten 20; gemessen am pro-Kopf-Einkommen belegt sie derzeit sogar einen Spitzenplatz in der Bestenliste. Worauf aber gründet die vorbildhafte Wirtschaft dieses kleinen Staates? Zunächst einmal auf einem erstaunlich wirkenden Missverhältnis: In der Schweiz stehen rund 27 % produzierendes Gewerbe einem ungleich grösseren Dienstleistungssektor gegenüber. Das bedeutet, dass mehr als zwei Drittel aller Schweizer Erwerbstätigen in diesem Bereich arbeiten. Damit scheint der Wirtschaft des Landes auf den ersten Blick jegliche Grundlage zu fehlen. Doch betrachtet man die Verteilung innerhalb der jeweiligen Sektoren etwas genauer, erschliesst sich das Geheimnis hinter der florierenden Wirtschaft der Schweiz schon eher.

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