Differieren von Krankenkasse zu Krankenkasse: Behandlungstarife als Zankapfel der Verbände

Die Kosten einer ambulanten Behandlung in einer klassischen Arztpraxis oder einem Spital sind ein wesentlicher Faktor für Schweizer Patienten mit Grundversicherung, bestimmte Zusatzleistungen überhaupt in Anspruch zu nehmen. Die Verhandlung über die Behandlungstarife der Ärzte und Krankenhäuser führt traditionell zu regionalen Abweichungen, ausserdem ist das Risiko eines generellen Preisanstiegs zur Deckung sämtlicher Kosten des Behandelnden relevant.

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Volksinitiative: Krankenkasse soll künftig Fitnessabo übernehmen

Der regelmässige Besuch im Fitnessstudio oder ein geregeltes Lauftraining gehören für viele Schweizer zu einer aktiven Lebensweise dazu und leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit. Leider ist neben Licht auch Schatten zu finden: Unzählige Eidgenossen leiden unter Übergewicht und leisten durch Sport und Fitness keine Massnahmen hiergegen. Eine Volksinitiative möchte hiergegen vorgehen und Fitnesstraining auf das gleiche Niveau wie ein Medikament oder andere Behandlungsformen heben. Ziel der Ende März vorgestellten Initiative ist es, dass der Besuch eines Fitnessstudios in den Leistungskatalog der gesetzlichen Grundversicherung aufgenommen würde und so vom behandelnden Arzt als Therapieleistung verschrieben werden könnte.

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Öffentliche Krankenkasse: Abstimmungsbeschwerde gegen sieben Kassen

Der Abstimmungstag am 28. September nähert sich, an diesem stimmen die Schweizer über die öffentliche Krankenkasse ab. Die Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern der SP-Initiative gewinnt in der Schlussphase der Kampagne an Brisanz: Nun werfen einzelne Bürger sieben Krankenkassen politische Propaganda vor und haben deswegen Abstimmungsbeschwerde eingereicht.

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2015: Anstieg der Prämien für die Krankenkasse erwartet

Santésuisse, der Dachverband der schweizerischen Krankenkassen, machte unlängst darauf aufmerksam, dass die Prämien für die Krankenkassen im Jahr 2015 voraussichtlich um bis zu 4,5 % steigen werden. Diese Verlautbarung rief auch die Befürworter der einheitlichen Krankenkasse und der obligatorischen Pflegeversicherung erneut auf den Plan. Doch Experten bezweifeln, dass solche Massnahmen dazu beitragen können, die Gebühren zu senken.

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Immer mehr Beitrag für die Krankenkasse

Weil die Kosten für die Krankenkassen immer höher werden, soll Ende September darüber abgestimmt werden, ob es in der Schweiz als Krankenkasse eine Einheitskasse geben soll. Die Befürworter der Einheitskasse behaupten, dass sich mit dieser die Kosten für die Bürger senken liessen. Doch es gibt erbitterten Widerstand, vor allen Dingen im bürgerlichen Lager, berichtet der Tagesanzeiger.

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Krankenkasse: Santésuisse rechnet mit drastischer Prämienerhöhung für 2015

In Sachen Beitragserhöhungen sind Schweizer Krankenversicherte bereits einigen Kummer gewohnt. Doch die jüngst veröffentlichte Prognose der Santésuisse, dem Dachverband der Krankenkassen, war selbst für eingefleischte Pessimisten ein echter Schreck: Für das kommende Jahr rechnen die Experten mit einer durchschnittlichen Prämienanhebung um 4,5 % – im Vergleich zu den Vorjahren ist dies eine mehr als deutliche Steigerung der Krankenversicherungsbeiträge.

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Heftige Drohung: Pharmaindustrie geht auf Konfrontationskurs zur Politik

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Vorschläge von Gesundheitsminister Alain Berset haben eine heftige Reaktion der Pharmaindustrie hervorgerufen. Würde Realität, was der SP-Politiker vorschlage, so wäre die Konsequenz, dass neue Medikamente nur noch mit starker Verzögerung oder überhaupt nicht mehr in der Schweiz auf den Markt kämen, zitiert der "Tagesspiegel" den Pharmaverband "Vips". In Deutschland sei dies bereits jetzt teilweise der Fall. Die Kollegen des Lobbyverbandes "Interpharma" stimmen zu. Die Vorschläge stünden in "einem fundamentalen Widerspruch" dazu, dass offiziell der Forschungs- und Pharmastandort Schweiz gestärkt werden solle. Die Verfasser der Vorschläge wüssten entweder nicht, "was sie [...] schrieben", oder das Vorgehen sei "echt maliziös". Die Vorschläge von Berset Berset möchte die ausufernden Kosten im Gesundheitswesen stoppen. Laut "SRF" betragen diese inzwischen jährlich 60 Milliarden Franken. Ein Drittel der verschriebenen Therapien sei zudem unnötig. Berset hat deshalb vorgeschlagen, die Preise für Medikamente zu senken. Auf diese Weise sollen 150 Millionen Franken eingespart werden. Diese gingen komplett zu Lasten der Unternehmen, befürchten die Branchenverbände.

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Telemedizin und eHealth: Weites Betätigungsfeld für Gesundheits-Dienstleister

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Telemedizin und eHealth sind Geschäftsfelder, die in weiten Teilen der Bevölkerung auf steigende Aufmerksamkeit stossen. Doch wie ist das geregelt mit Diagnosen über telekommunikative Kanäle, Verschreibungsregeln, Durchführung und Kontrolle von verordneten Massnahmen? Wer darf was und wer nicht? Wer stellt die ethischen Regeln auf? Und dann wäre da noch die Honorarfrage zu ventilieren: Welche Leistungen werden von wem an wen unter welchen Voraussetzungen zu welchem Zeitpunkt berechnet und vergütet? Ein spannendes Szenarium mit einiger Sprengkraft, aber zugleich chancenreichen Business-Prognosen!

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