Drogeriekönig Erwin Müller erzielt Etappensieg gegen Privatbank Sarasin

Wie die Handelszeitung berichtet, hat es für die Basler Privatbank J. Safra Sarasin schlechte Nachrichten gegeben: Die vom deutschen Drogeriekönig Erwin Müller eingereichte Klage wird nicht in der Schweiz, sondern an dessen Wohnort Ulm verhandelt. Der deutsche Bundesgerichtshof hat dies abschliessend entschieden. Die Information wurde gegenüber der Handelszeitung bestätigt. Der 84-jährige Selfmadeunternehmer Erwin Müller verklagt die heute zum Imperium der brasilianischen Unternehmerfamilie Safra gehörende Privatbank im Zusammenhang mit Anlagegeschäften rund um den Dividendenstichtag, sogenannten Cum/Ex-Geschäften, auf 50 Millionen Euro.

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Oligarchen-Affäre: Credit Suisse verklagt

Der mutmassliche Millionenbetrug eines Credit-Suisse-Kundenberaters erhält eine neue Dimension. Nun wird auch die CS verklagt. Im Auftrag seiner geschädigten Mandanten, zweier russischer Unternehmer, hat der Anwalt Giorgio Campá Anfang Woche in Genf eine Strafklage eingereicht. Dies schreibt die „Handelszeitung“. „Die Klage meiner Klienten richtet sich sowohl gegen den mutmasslich fehlbaren Kundenberater als auch gegen die Bank Credit Suisse“, sagt Anwalt Giorgio Campá. Die Klage umfasse unter anderem folgende Tatbestände: Ungetreue Geschäftsbesorgung, Urkundenfälschung, Veruntreuung sowie Geldwäscherei. Bei der Klage seiner zwei russischen Mandanten gegen die Grossbank Credit Suisse beruft sich Campá auf die „subsidiäre Haftung des Unternehmens“ nach Strafgesetzbuch.

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Agrarhändler Ameropa klagt gegen Russland

Der Handelskonzern Ameropa geht gegen den russischen Staat vor. Der Agrarhändler in Binningen BL mit weltweit 3000 Mitarbeitenden macht einen Bruch des Investitionsschutzabkommens zwischen Russland und der Schweiz geltend und reichte letzte Woche in Moskau Klage ein. Das Schreiben, ein sogenanntes schriftliches Begehren, das der "Handelszeitung" vorliegt, ist direkt auch an Präsident Vladimir Putin adressiert. Ameropa kritisiert die Behandlung des Unternehmens durch russische Untersuchungsbehörden, die Arrestierung von Aktien und den internationalen Haftbefehl gegen den Schweizer Ameropa-Chef Andreas Zivy.

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Novartis droht in Japan ein Gerichtsverfahren

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In Japan ist der Schweizer Pharmakonzern Novartis mit einer juristischen Klage konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen früheren Mitarbeiter der japanischen Novartis-Niederlassung – Novartis Pharma KK – erhoben. Dieser soll die Daten einer klinischen Studie für das blutdrucksenkende Medikament Diovan gefälscht und damit missbräuchlich geworben haben. Nach japanischem Recht werden für Vergehen einzelner Mitarbeiter oft auch die Unternehmen selbst belangt. Novartis Japan hat die Klage zwar noch nicht offiziell erhalten, weiss jedoch von ihrer Existenz. Vorgeworfen wird dem Unternehmen die Verletzung seiner Aufsichtspflichten. Die aktuelle Situation wirft ein weiteres Licht auf Probleme bei Novartis Japan, die seit Langem schwelen. Auch um die Kommunikation mit dem Hauptquartier in Basel stand es wohl nicht besonders gut. Erst Anfang April 2014 hatte sich das globale Management des Unternehmens dazu entschlossen, bei Novartis Japan drastisch durchzugreifen. Die bisherige japanische Führungsspitze wurde komplett ausgetauscht, das Ruder hat ein internationales Trio mit langjährigen Erfahrungen im Konzern übernommen. Für die Vorstellung des neuen Teams war David Epstein, der Chef der globalen Novartis-Pharmadivision, persönlich nach Tokio gereist. Er wollte damit unter anderem deutlich machen, dass das Unternehmen bereit ist, einen Neuanfang zu wagen. Im Rahmen einer Medienkonferenz entschuldigte er sich mit einer Verbeugung für begangene Fehler, was Japan als wichtiges kulturelles Zeichen deuten dürfte.

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