Unabhängigkeit von China vorantreiben

Konzentration auf Innovationen und Know-how aus Deutschland legen Laut einer Studie der Außenwirtschaftsförderungsagentur des Bundes GTAI (German Trade and Invest) hat der Exportanteil der deutschen Wirtschaft seit 2000 um 0,7 Prozent eingebüßt. Besonders betroffen ist der deutsche Maschinenbau, der seine Weltmarktführerschaft bereits 2020 an China abtreten musste. Dieser Abstand wird sich weiter vergrößern, glaubt die GTAI.

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Kein gutes Jahr für MEM-Industrie

In der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) kam es 2015 durch die erneute massive Überbewertung des Schweizer Frankens zu einem deutlichen Rückgang des Auftragseinganges (-14%) und der Umsätze (-7%). Noch dramatischer war der Rückgang der Margen, der viele Unternehmen in die Verlustzone führte. Die Unternehmen sahen sich daher nach Aufhebung des Euro-Mindestkurses zu schnellem Handeln gezwungen. Dies löste einen beschleunigten Strukturwandel aus, welcher auch 2016 Spuren hinterlassen wird. Falls sich die Wechselkurse und der Konjunkturverlauf nicht wieder verschlechtern, ist aber mittelfristig eine Erholung der MEM-Industrie zu erwarten.

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So kann die Industrie fit bleiben

Die Schweizer Industrie befindet sich seit Jahren auf einem Marathonlauf, der an die Substanz geht – und nicht jeder gelangt dabei ins Ziel: In den letzten 15 Jahren gingen rund 150'000 Stellen verloren – dennoch trägt die Industrie immer noch rund einen Fünftel zum BIP bei. Ob das Ziel erreicht wird, hängt indes nicht von der Härte des Laufs ab, sondern von der erarbeiteten Fitness ab. Unternehmen, die sich in der Vergangenheit nicht beweglich genug gehalten haben und fahrlässig mit dem erwirtschafteten Gewinn umgegangen sind, bleiben auf der Strecke. Kämpfen und durchhalten aber lohnt sich. Am Ziel winkt eine „fette“ Prämie in Form der Industrie 4.0, die für gut aufgestellte und fitte Läufer grosse Chancen bietet.

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Franken-Freigabe macht Schweizer Industrie zu schaffen

Ein Jahr, nachdem der Franken-Mindestkurs aufgehoben wurde, kämpft die Schweizer Industrie weiterhin massiv mit den Folgen der Wechselkurs-Freigabe. 26 Prozent der Unternehmen schätzen ihre aktuelle Lage infolge der Frankenstärke als schlecht ein. Besonders negativ bewertet der Maschinen- und Anlagenbau seine Situation. Dies zeigen Ergebnisse einer Studie der Unternehmensberatung Staufen AG, für die im Januar mehr als 100 Industriebetriebe in der Schweiz befragt wurden.

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Industrie 4.0 – vom Mittelstand als Chance unterschätzt?

Die Chancen des digitalen Wandels wird von einer Mehrheit der mittelständischen Wirtschaft 2015 noch unterschätzt. So sehen sich nur 31 Prozent der befragten Unternehmen einem zunehmenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Daher haben Unternehmen, die die Entwicklung der Digitalisierung jetzt erkennen, gezielt vorantreiben und Investitionen in die vernetzte Produktion tätigen, grosse Chancen, in ihrer jeweiligen Branche eine digitale Vorreiterrolle einzunehmen.

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"Angestellte Schweiz" befürchten Welle von Entlassungen

Die Angestellten Schweiz sehen sich in ihrer Befürchtung bestätigt, dass es nach den Wahlen in der Industrie zu einer Welle von Entlassungen kommen könnte. So kündigte Rieter zwei Tage nach dem Wahlsonntag eine Massenentlassung an: 150 feste und 59 temporäre Stellen sollen in Winterthur abgebaut werden - trotz beachtlichem Unternehmensgewinn 2014. Gewisse Tätigkeiten werden aus der Schweiz ins Ausland verlagert. "Seit der Aufhebung der Franken-Untergrenze sind bisher weniger Restrukturierungsmassnahmen verkündet worden als befürchtet", sagt Christof Burkard, Stellvertretender Geschäftsführer der Angestellten Schweiz. "Doch jetzt verdichten sich die Zeichen, dass es zu einem weiteren Stellenabbau kommen wird. Die Frankenkrise ist in der Industrie noch nicht ausgestanden."

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PFAFF Nähmaschinen (Teil 2): Von der Nachkriegszeit ins 21. Jahrhundert

Die Erfolgsgeschichte von PFAFF Nähmaschinen war einem schnellen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg zu verdanken, wie der erste Teil unseres Berichts über das renommierte Unternehmen aus Kaiserslautern aufzeigte. Die Firma sollte im Jahr 1951 mit der ersten tragbaren Haushalts-Nähmaschine im Koffer mit variablem Arm eine echte Revolution auf den Markt bringen, während parallel der Ausbau industriell genutzter Nähmaschinen erfolgte.

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PFAFF Nähmaschinen (Teil 1): Firmengründung und Historie

Im Millionen Haushalten in der Schweiz, Deutschland und anderen Nationen ist eine Nähmaschine von PFAFF fester Bestandteil. Die deutsche Traditionsmarke aus dem pfälzischen Kaiserslautern steht seit mehr als 150 Jahren für höchste Qualität in Haushaltsmaschinen und weiteren Anlagen, die für private und gewerbliche Kunden gefertigt werden. Das Unternehmen kann auf eine spannende Historie zurückblicken. Im Folgenden soll ein Blick auf die Gründungsjahre und die ersten Jahrzehnte von PFAFF geworfen werden.

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Welche Folgen hat das Franken-Hoch?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ökonomen rechnen inzwischen nicht mehr mit einer Rezession wegen des starken Franken – trotzdem bleibt die Währungsbelastung für die Schweizer Wirtschaft hoch. Der Züricher Sozial- und Wirtschaftshistoriker Jakob Tanner betrachtet die Aufwertung des Franken als ein langfristiges Phänomen, das sich in der Schweizer Wirtschaft seit über 100 Jahren auswirkt. Am vergangenen Montag hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Anleihenkaufprogramm gestartet, was – durch die europäischen Notenbanker durchaus intendiert – eine weitere Schwächung des Euro zur Folge hatte. Der Euro-Wechselkurs zum Franken ist im Lauf der Woche von 1.10 auf 1.05 CHF gefallen. Auch der US-Dollar und der Euro haben mit einem Wechselkurs von knapp 1,05 USD pro Euro derzeit nahezu Parität erreicht. Ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar – die Exportwirtschaft der Euro-Zone dürfte davon in hohem Masse profitieren.

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Mitsubishi geht in die Lüfte - mit dem Regionaljet MRJ

Im Oktober 2014 zeigte die japanische Firma Mitsubishi Aircraft ihr neuestes Produkt auf dem Flughafen in Nagoya - den Prototypen des Regionaljets MRJ. Mit einigen Verzögerungen zog sich die Entwicklung des Flugzeugs mit Platz für 70 bis 90 Personen bis zuletzt hin und wurde jetzt abgeschlossen. Für das Jahr 2015 sind erste Testflüge geplant, und 2017 sollen die ersten Maschinen an weltweite Fluggesellschaften ausgeliefert werden. Angaben von Mitsubishi zufolge liegen schon 400 Bestellungen aus Japan und dem Ausland für den MRJ vor.

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