Schweizer Privatvermögen wachsen weiter

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Dass die Schweiz zu den wohlhabendsten Ländern der Welt gehört und ihre Bürger in hohem Masse am gesellschaftlichen Wohlstand partizipieren, hat im vergangenen Frühjahr die OECD-Studie "Gesellschaft auf einen Blick 2014" eindrucksvoll belegt. Eine Publikation der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zeigt jetzt, in welchem Umfang die Privatvermögen der Schweizer im Jahr 2013 wuchsen. Die SNB-Erhebung beruht auf Datenmaterial vom Jahresende 2013. Demnach verfügte der Durchschnittsschweizer im letzten Jahr über ein Privatvermögen von 391’000 Franken – 15’000 Franken mehr als im Jahr zuvor. Die Gründe für den Zuwachs finden sich vor allem in steigenden Aktienkursen und höheren Immobilienpreisen.

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SNB: Das wirtschaftliche Umfeld für die Schweiz wird schlechter

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht das wirtschaftliche Umfeld deutlich pessimistischer als noch in der Jahresmitte. Ihre Wirtschaftsprognosen für die Schweiz wird sie möglicherweise nach unten korrigieren. In einem ausführlichen Interview mit der "NZZ am Sonntag" sprach SNB-Präsident Thomas Jordan über die Ursachen für diesen Perspektivwechsel. Jordan war gerade von einer Reise in die USA zurückgekommen. In Jackson Hole im US-Bundestaat Wyoming treffen sich traditionell die wichtigsten internationalen Notenbanker. Auch die Debatten und Analysen des hochkarätig besetzten "Wirtschaftsorakels" dürften sich in Jordans Ausblick auf die wirtschaftliche Zukunft niederschlagen. Der SNB-Präsident betont, dass sein Haus alles unternehmen werde, um für monetäre Stabilität in der Schweiz zu sorgen. Als problematisch erweisen sich vor allem das Niedrigzinsumfeld, die Dynamik des Immobilien- und Hypothekenmarktes sowie die Deflationsgefahr.

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Schweizer Immobilien – derzeit fair bewertet?

Über eine Immobilienblase in der Schweiz wird immer wieder spekuliert – mit gegenläufigen Tendenzen. Fakt ist: Die Schweiz hat die Finanz- und Wirtschaftskrise ohne grössere Blessuren überwunden. Für Investoren galt sie vor allem in der Hochphase der Krise als ein idealer Fluchtort für ihr Kapital. Über die Gefahr einer neuen Immobilienblase wird vor diesem Hintergrund bereits seit Längerem spekuliert. Für die Schweiz geben die meisten Ökonomen derzeit zwar temporär Entwarnung, trotzdem gilt: Im Hinblick auf spekulative Blasen sind die Immobilienmärkte derzeit alles andere als krisenfest. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) warnt trotz der aktuell entspannten Situation vor einer neuen Blase.

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BVG-Vorbezug: Neue Einschränkungen für Hauskäufer

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Für Häuserbauer und Wohnungskäufer in der Schweiz ist der Juni 2014 ein schwarzer Monat. Erst vor wenigen Tagen haben die Banken ihre Selbstverpflichtung in Bezug auf Hypotheken revidiert, für Immobiliendarlehen werden in sehr absehbarer Zeit strengere Vergabekriterien gelten. Jetzt will der Bundesrat auch die vorzeitige Entnahme von BVG-Geldern zum Erwerb von Wohneigentum verbieten. Bei der Entscheidung der Banken ging es vor allem darum, eine Überhitzung des Immobilienmarktes zu vermeiden. Der Bundesrat will mit seinem Schritt dagegen das System für Ergänzungsleistungen respektive die sozialen Sicherungssysteme entlasten. Durch die Umsetzung der Bundesrats-Direktive würden vor allem jüngere Hauskäufer und Menschen mit kleineren und mittleren Einkommen auf der Verliererseite stehen.

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Hypotheken: Künftig knapper und stärker reguliert

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Schweizer Banken nehmen Bauherren und Immobilienkäufer stärker in die Pflicht. Im Rahmen der Selbstverpflichtung der Banken werden die Vergabekriterien für Hypotheken strenger. Unter anderem müssen die Darlehensnehmer ihre Schulden bereits innerhalb von 15 statt bisher 20 Jahren auf maximal zwei Drittel reduzieren. Die Banken wollen damit den Immobilienmarkt beruhigen, nachdem bereits seit längerer Zeit immer wieder Befürchtungen im Hinblick auf eine neue Immobilienblase aufgekommen waren. Auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) liess in der vergangenen Woche wissen, dass ihre Experten die Entwicklungen am Hypothekar- und Immobilienmarkt sehr genau verfolgten. SNB-Vizepräsident Jean-Pierre Danthine konstatierte zwar, dass sich bestehende Ungleichgewichte in letzter Zeit verlangsamt hätten – eine echte Entwarnung könne jedoch noch nicht gegeben werden.

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