Gesundheitswesen durch Cyber-Angriffe zunehmend gefährdet

Von einer erhöhten Gefährdung durch Cyberangriffe sind auch Unternehmen im Gesundheitswesen betroffen. So nehmen Cyber-Angreifer verstärkt unzureichend geschützte Endgeräte von Mitarbeitern in der Gesundheitsbranche ins Visier. Ohne eine adäquate Endpunktsicherheitslösung, die Benutzerrechteverwaltung und Applikationskontrolle bietet, sind die Unternehmen Angreifern schutzlos ausgeliefert, meint IT-Sicherheitsexperte CyberArk.

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Gesundheitswesen: Starkes Kostenwachstum im 1. Quartal

Das Kostenwachstum im schweizerischen Gesundheitswesen ist ungebremst. So steigen die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung in den ersten Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,8% auf fast 8 Milliarden Franken. Ein besonders starkes Wachstum weisen die Kosten ambulanter Behandlungen im Spital und die Kosten niedergelassener Ärzte auf. Die Gesundheitskosten wachsen weiterhin überproportional – das zeigt die Kostenentwicklung im ersten Quartal des laufenden Jahres. Die Höhe der Prämien folgt den jährlichen Gesundheitskosten, welche für jedes Jahr neu als Basis erhoben werden. Zwar verursachen auch saisonale Schwankungen höhere Kosten, welche im Jahresverlauf mitunter geglättet werden.

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Trotz rasantem Anstieg des Ausbildungsniveaus droht der Schweiz ein Fachkräftemangel

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Obwohl in der Schweiz ein rasanter Anstieg des Bildungsniveaus festgestellt werden kann, droht schon bald ein Mangel an Fachkräften. Dies betrifft vor allem die Branche der Manager und Juristen sowie die Finanzbranche. Mensch als wichtigste Ressource Wer sich die Schweiz genauer ansieht, wird feststellen, dass es kaum natürliche Rohstoffe gibt. Die wichtigste Ressource für eine funktionierende Wirtschaft ist der Mensch, der in der Ökonomie als Humankapital bezeichnet wird. Darunter versteht man Fachkräfte wie Hochschulabsolventen oder Personen mit langjähriger Berufserfahrung. Und genau dieses Humankapital hat in letzter Zeit an Wert gewonnen. Denn das Ausbildungsniveau ist in der vergangenen Dekade enorm gestiegen, was dadurch belegt wird, dass sich die Zahl der Uni-Absolventen mehr als verdoppelt hat. Jeder vierte Einwohner besitzt mittlerweile einen Uni-Abschluss, vor einem Jahrzehnt waren es 11 %.

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Heftige Drohung: Pharmaindustrie geht auf Konfrontationskurs zur Politik

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Vorschläge von Gesundheitsminister Alain Berset haben eine heftige Reaktion der Pharmaindustrie hervorgerufen. Würde Realität, was der SP-Politiker vorschlage, so wäre die Konsequenz, dass neue Medikamente nur noch mit starker Verzögerung oder überhaupt nicht mehr in der Schweiz auf den Markt kämen, zitiert der "Tagesspiegel" den Pharmaverband "Vips". In Deutschland sei dies bereits jetzt teilweise der Fall. Die Kollegen des Lobbyverbandes "Interpharma" stimmen zu. Die Vorschläge stünden in "einem fundamentalen Widerspruch" dazu, dass offiziell der Forschungs- und Pharmastandort Schweiz gestärkt werden solle. Die Verfasser der Vorschläge wüssten entweder nicht, "was sie [...] schrieben", oder das Vorgehen sei "echt maliziös". Die Vorschläge von Berset Berset möchte die ausufernden Kosten im Gesundheitswesen stoppen. Laut "SRF" betragen diese inzwischen jährlich 60 Milliarden Franken. Ein Drittel der verschriebenen Therapien sei zudem unnötig. Berset hat deshalb vorgeschlagen, die Preise für Medikamente zu senken. Auf diese Weise sollen 150 Millionen Franken eingespart werden. Diese gingen komplett zu Lasten der Unternehmen, befürchten die Branchenverbände.

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Demografischer Wandel: Kostenexplosion im Gesundheitswesen?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der demografische Wandel macht nicht nur den Unternehmen Sorgen. Die steigende Lebenserwartung stellt auch die Kranken- und Pflegeversicherung vor wachsende Probleme. Zwar beträgt der Anteil der über 79-Jährigen in der Schweiz derzeit nur knapp 5 %, bis 2050 wird er allerdings auf rund 12 % gestiegen sein. Angesichts dieser Perspektiven schlagen einige Experten bereits jetzt Alarm. Aufgrund der "Überalterung der Gesellschaft" prognostizieren sie eine nicht mehr tragbare Kostenexplosion im Gesundheitswesen oder auch den Pflegenotstand. In einem Artikel für die "NZZ" geht der Züricher Wirtschaftswissenschaftler Peter Zweifel der Frage nach, ob derart düstere Prognosen wirklich realistisch sind und wie die Politik sowie die Versicherungsbranche gegensteuern können. Als Lösungsansatz hat er eine Kombination aus Kranken-, Pflege- und Pensionsversicherung im Visier.

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