b24-Wochenrückblick: Kritik an der Geldpolitik der SNB

Der starke Franken und damit auch die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bleiben Dauerthemen. In einem Interview kritisierte der Baseler Wirtschaftswissenschafter Peter Bernholz die aktuelle Geldpolitik der SNB. Ein Währungskorb mit fixen Wechselkursen für Euro und US-Dollar würde aus seiner Perspektive die Schweizer Interessen besser wahren.

Bei der geplanten Übernahme der Baseler Firma Syngenta durch den US-Konzern Monsanto wird es kartellrechtliche Probleme geben. Ein nächstes Gebot hängt davon ab, ob Monsanto Kaufinteressenten für diverse Unternehmensbereiche von Syngenta finden kann. Die grossen Schweizer Internet-Provider Swisscom und UPC Cablecom sind wegen mangelnder Netzneutralität in die Kritik und ins Visier der Wettbewerbskommission geraten. Eine Studie des Staatssekretariats für Migration bescheinigt einem grösseren Teil der Flüchtlinge in der Schweiz gute Arbeitsmarktfähigkeiten. In Las Vegas starb mit B. B. King am vergangenen Donnerstag eine Blues-Legende.

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Der b24-Wochenrückblick: Hohe Quartalsverluste bei der SNB

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) gilt bisher als Hort der Stabilität – im ersten Quartal 2015 hat sie jedoch Rekordverluste eingefahren. Die Ursachen dafür liegen vor allem in der Euro-Krise, seit der Aufgabe des Mindestwechselkurses ist die Aufwertung der Schweizer Währung nicht zu stoppen.  Inzwischen haben sich die Schweizer Währungshüter auch mit Planspielen beschäftigt, bei denen es um Notmassnahmen geht, falls der Kursverfall des Euro anhält. Um eine Medizin aus dem „Giftschrank“ handelt es sich bei allen Szenarien, die dafür in Frage kommen. Unter der lockeren Geldpolitik der Europäischen Union und vieler anderer Länder haben inzwischen jedoch nicht nur die Schweiz, sondern auch die USA zu leiden.

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Der b24-Wochenrückblick: Neues Flüchtlingsdrama im Mittelmeer

Die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen dieser Woche wurden von einem neuen Flüchtlingsdrama überschattet. Am Sonntagmorgen sind vor der lybischen Küste mehr als 900 Flüchtlinge ertrunken, die auf einem Schlepperboot unterwegs nach Italien waren.  Damit steht auch zur Debatte, wie sinnvoll die europäische Flüchtlingspolitik tatsächlich ist – kurzfristige Lösungen für die Flüchtlingskrise dürften allerdings eher unwahrscheinlich sein. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie privilegiert die Schweiz und ihre Bürger im Hinblick auf ihre Reisefreiheit ist – sein Gegenstück findet er in einer pragmatischen Flüchtlingspolitik und umfangreichen Wirtschaftshilfen für die „Dritte Welt“.

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Flüchtlinge und der Schweizer Arbeitsmarkt – ein gespanntes Verhältnis

Flüchtlinge spielen in der Arbeitsmarktpolitik der Schweiz spielen bisher nur eine Nebenrolle. Zu viele Hindernisse verhindern eine grössere Beschäftigungsquote. Nun versuchen Bund und Kantone, Hürden für die Beschäftigung von Migranten abzubauen. Die Erwerbstätigkeit von Flüchtlingen in der Schweiz ist unbefriedigend und wurde im vergangenen Jahr auch durch die OECD bemängelt. In seinen quartalsweisen Bestandsmessungen meldet das Bundesamt für Migration mehr oder weniger konstante Erwerbsquoten von 20 Prozent bei anerkannten Flüchtlingen und 30 Prozent bei den vorläufig Aufgenommenen (jeweils in den ersten fünf respektive sieben Jahren nach dem Entscheid über ihren Flüchtlingsstatus). Eine vom Bundesamt für Migration beauftragte Studie aus dem vergangenen Jahr weist aus, dass knapp 50 Prozent aller anerkannten Flüchtlinge auch zehn Jahre nach ihrer Einreise in die Schweiz keine Beschäftigung gefunden haben, bei den vorläufig Aufgenommenen sind es sogar 75 Prozent.

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