Neue Finanzkrise – ein Problem für europäische Institute

Wenn es zu einer neuen Finanzkrise käme, würden etliche europäische Finanzhäuser wegen zu wenig Eigenkapital in Schwierigkeiten geraten. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Beteiligung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Die Forscher stützten sich dabei auf die jüngsten Resultate der Stresstests bei Banken. Danach würden Fehlbeträge in Milliardenhöhe entstehen, die je nach Krisenszenario und Methode erhebliche Schwankungen aufweisen. Diese sind insbesondere bei Geldhäusern in Frankreich, Grossbritannien, Deutschland, Spanien und Italien am stärksten ausgeprägt. Für ihren Vergleich haben die Wissenschaftler zwei Massstäbe herangezogen: zum einen den Ansatz der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) für den Bankenstresstest 2014, zum anderen die Methode der US-Notenbank Fed für den Stresstest 2016 im Bankensektor der Vereinigten Staaten von Amerika.

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Banker und deren Gehälter unter Druck

Beschäftigten im Schweizer Private Banking bläst derzeit ein kalter Wind entgegen. Zumindest im Vergleich zu früheren Zeiten. Zwar sind ihre Gehälter immer noch überdurchschnittlich hoch, doch von den astronomischen Zahlen der letzten Jahre müssen sich viele verabschieden. Die Beschäftigtenstruktur im Schweizer Private Banking hat sich durch Finanzkrise und Weissgeldstrategie stark verändert. Anwälte und Compliance Officer sind in Zeiten der zunehmenden Regulierung gefragt. Das geht auf Kosten der Kaderleute und Geldmanager mit Kundenkontakt. Sie werden degradiert oder entlassen - vor allem wenn sie älter und verhältnismässig teuer sind. Dies berichtet die „Handelszeitung“.

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Elektronisches Geld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel!

Nicht nur für grosse Anschaffungen, sondern auch für Kleinigkeiten wie Zeitungen, Lebensmittel und im Restaurant benutzt man die EC- oder Kreditkarte, die jede Bank im Angebot hat. Auch im Urlaub in der Schweiz oder im Ausland sind diese Plastikkarten sehr praktisch, wenn man nicht so viel Geldscheine mit sich herumtragen will, eine Hotelbuchung absichern oder ein Auto mieten möchte. Aber im Gegensatz zu richtigen Geldscheinen und Münzen sind diese Karten kein gesetzliches Zahlungsmittel. Auf ihnen befinden sich nur digitale Informationen, mit denen sich der Käufer ausweist und die nachträgliche Bezahlung des Produkts oder der Dienstleistung von der herausgebenden Stelle garantiert wird.

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Credit Suisse und UBS – Bedrohung für die Finanzwelt?

Ein Kollaps grosser und global aktiver Banken dürfte auch in Zukunft schwere Folgen für Wirtschaft und Finanzmarkt haben. Die US-Finanzaufsicht hat sich aus diesem Grund die Notfallpläne von elf Banken ein weiteres Mal genauer angesehen – mit insgesamt negativem Fazit. Auch auf die Credit Suisse und die UBS kommen "Hausaufgaben" zu: Von der US-Notenbank FED und der Einlagensicherung FDIC bekamen beide Schweizer Institute schlechte Noten. Kommentiert haben sie den offiziellen Rüffel bisher nicht. Im Falle einer Insolvenz sollen die sogenannten Testamente (Living Wills) der Banken sicherstellen, dass die Abwicklung möglichst reibungslos verläuft. Aus Sicht der US-Aufsichtsbehörden stecken die Papiere jedoch häufig voller Mängel. Daher wurden die elf aktuell überprüften Institute jetzt zu entsprechenden Überarbeitungen aufgefordert. Die beanstandeten Mängel wurden den Banken in Form von Detailauflistungen mitgeteilt.

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Über den "beispiellosen Aufstieg" der Notenbanken

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Andrew Haldane, der neue Chefökonom der Bank of England, hat seine Position erst vor wenigen Wochen übernommen. Seine Aufgabe besteht in geldpolitischen Analysen, welche unter anderem die Basis für die zinspolitischen Entscheidungen des Hauses bilden. In der Welt der Notenbanken ist Haldanes Karriere beispiellos, zumal er seine akademische Bildung nicht an den Elite-Universitäten Oxford oder Cambridge erworben hat, sondern als 22-Jähriger mit einem Master-Titel der University of Warwick zur Bank of England kam. Heute zählt ihn das "Time"-Magazin zu den 100 weltweit einflussreichsten Menschen. In einem Fachartikel beschäftigte sich Haldane jetzt mit dem "beispiellosen Aufstieg" der internationalen Notenbanken und zwei verschiedenen Szenarien für ihre Zukunftsperspektiven. In seinem Text bescheinigt Haldane den Zentralbanken eine geldpolitische Machtposition, die in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich angewachsen sei. Die entscheidende Zäsur dafür sieht er in den 1970er-Jahren, als die nationalen Währungen und damit auch die Notenbanken gegenüber dem US-Dollar als der bisherigen globalen Ankerwährung Unabhängigkeit gewannen. Durch die letzte grosse Krise wurde ihre Position bis auf Weiteres nochmals immens gestärkt.

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Die Grossbank Citigroup muss 7 Milliarden Dollar Strafe zahlen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die hohen Strafen für Banken, die das US-Justizministerium verteilt, reissen nicht ab. Nun hat es die Citigroup aus New York erwischt. Für das ihr vorgeworfene Fehlverhalten bei Geschäften mit Hauskrediten muss die amerikanische Grossbank 7 Milliarden Dollar auf den Tisch blättern. Dahinter steckt allerdings auch ein stark politisiertes Geschacher. Die Bank und das Ministerium einigten sich auf einen Vergleich, ohne dass es zu einer Anklage gekommen war. Einen ähnlichen Fall gab es im November letzten Jahres, als JP Morgan Chase ebenfalls nach einem Vergleich 13 Milliarden Dollar Strafe zahlte. Im Visier der Behörden stehen noch weitere Grossbanken, mit denen Verhandlungen anstehen. Besonders hart wird es wohl die Bank of America treffen - von ihr verlangt das Justizministerium laut Expertenkreisen 17 Milliarden Dollar.

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Vergeben und vergessen? - Die letzte Finanzkrise und ihre Auswirkungen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Gestern noch war sie durch das Beherrschen der täglichen Schlagzeilen allgegenwärtig; heute dagegen scheint sie bereits wieder vergessen zu sein. Doch die Ruhe um die jüngste zurückliegende Finanzkrise trügt, denn wie jedes traumatische Erlebnis hat auch sie unauslöschliche Spuren hinterlassen: Sicherlich erinnern Sie sich noch an die auslösenden Ereignisse. Zur Auffrischung fassen wir sie trotzdem noch einmal kurz zusammen: Mit Beginn der 1990er Jahre gerieten das US-amerikanische und das europäische Finanzsystem gefährlich ins Wanken, weil einige Banken unverantwortlich hohe Risiken beim Ausreichen von Krediten eingegangen waren. Ein Grossteil der Objekte, die damit finanziert worden waren, brachten statt der erhofften Rendite nur Verluste ein. Als sei das nicht genug des Dramas, kam es rund fünf Jahre später zu einem Konjunkturabsturz, welcher die Situation im ohnehin maroden Finanzsystem weiter verschlechterte. Dank des energischen Durchgreifens von Wirtschaftspolitik und Notenbanken konnte das Schlimmste gerade noch verhindert werden.

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Land Grabbing – ein Trend in der Kritik

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Wer in letzter Zeit die Wirtschaftsnachrichten verfolgt, stösst dabei immer wieder auf den Begriff des Land Grabbing. Dieses greift gerade in Afrika oder Zentralasien rasant um sich, muss jedoch für die betroffenen Länder durchaus als kritische Bedrohung angesehen werden. Ihren Beginn nimmt die Entwicklung während der Agrarkrise im Jahr 2008. Diese führte dazu, dass Reis und Weizen knapp wurden, was zu einer entsprechenden Verteuerung dieser Grundnahrungsmittel führte. Der hohe Preis konnte zwar von den reichen Industriestaaten bezahlt werden, aber nicht mehr von den ärmeren Ländern.

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Sind Ratingagenturen Dienstleister oder böse Mächte?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Spätestens seit Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise vor einigen Jahren sind die Ratingagenturen ein brisantes Thema. Denn kaum eine Woche vergeht, ohne dass neue bedenkliche Meldungen über kriselnde EU-Staaten wie Griechenland, Italien oder Portugal die Runde machen. Denn das Schreckensszenario "insolventer" Staaten ist nach wie vor Thema und bedroht letztendlich die komplette Weltwirtschaft. Fixer Bestandteil diverser Informations- und Nachrichtensendungen sind daher die Analysen und Einschätzungen von Ratingagenturen. Doch wer sind diese Meinungsmacher eigentlich wirklich? Grundsätzlich sind Ratingagenturen einfach Unternehmen, deren Geschäft darin besteht, Risikobewertungen von Wertpapieren abzugeben. Dabei geben die Ratings lediglich die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls der betreffenden Aktie oder Anleihe an. Meist arbeiten die Agenturen im Auftrag des Emittenten, der die Wertpapiere auf den Markt gibt und letztendlich für die Analyse bezahlt.

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Geld - Triebfeder für Entwicklungen

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der schnöde Mammon wird oftmals als Geissel unserer Zeit abgetan. Dabei ist es gerade in unseren konsumdominierten Zeiten das Geld, das viele Entwicklungen anstösst oder letztlich erst möglich macht. Ohne Geld funktioniert keine moderne Marktwirtschaft, ohne Geld bleiben Forschung und Entwicklung auf der Strecke und ohne Geld wird selbst das Überleben für den Einzelnen in einer monetär angetriebenen Gesellschaft schlichtweg unmöglich. Wenn bare Münze für Leistungen zielgerichtet eingesetzt wird, kann es Entwicklungen antreiben, die sonst so kaum denkbar wären. Geld ist ein Grund für Arbeit Die meisten von uns arbeiten für Geld. Damit sichern sie ihren Lebensstandard, sorgen für Nahrung, Kleidung und Wohnung und erfüllen sich und ihren Angehörigen so manchen Wunsch. Ausserdem lässt sich Geld für die Zukunftssicherung einsetzen, und wer genug davon hat, hat eine mehr oder weniger gesicherte Existenz. Wenngleich Geld nicht alles repräsentiert, was uns das Leben an Wohlstand und Zufriedenheit bringen kann, steht es doch für eine gewisse Unabhängigkeit, die wir schon mit dem ersten Taschengeld erlebt haben. Geld ist ein universelles Tauschmittel und das bevorzugte Zahlungsmittel in allen Gesellschaften. Ohne den wahren Wert des Geldes überbewerten zu wollen, ist es doch eine der entscheidenden Triebfedern für viel, was wir tun oder auch nicht tun.

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