"Whatever it takes": Wie Mario Draghi die Wende in der Euro-Krise brachte

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Worte können magisch sein – ob auch in der rationalen Welt der Banken, durfte bis zum 26. Juli 2012 allerdings bezweifelt werden. Auf einer Investorenkonferenz in London leitete ein kurzer Satz von EZB-Präsident Mario Draghi die Wende in der Euro-Krise ein. Die Europäische Zentralbank (EZB) werde alles tun – "whatever it takes" – um die europäische Gemeinschaftswährung zu erhalten. Draghis Befürworter und Kritiker streiten bis heute, ob die Geldpolitik der EZB die Probleme in der Euro-Zone lösen kann. An den Märkten schlug Draghis Rede seinerzeit ein wie ein Blitz. Der Euro stabilisierte sich, die Zinsen für Staatsanleihen aus den Krisenländern fielen, die Börsenkurse befanden sich plötzlich steil im Aufwind. Die Befürworter des Euro waren begeistert. Beispielsweise bescheinigte der deutsche Volkswirt Holger Schmieding Draghi nicht nur die Magie der Worte, sondern auch, dass er die europäische Währung gegen eine "irrationale Marktpolitik" vereidigt habe.

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Konjunktur: ZEW Indikator Schweiz geht leicht zurück

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In der Jahresmitte legen die Wirtschaftsforscher traditionell aktuelle Updates ihrer Konjunkturprognosen vor. Für die Schweiz bedeutet dies in diesem Jahr eine leichte Korrektur nach unten. In seiner aktuellen Einschätzung der wirtschaftlichen Lage ging das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mittelfristig von einem eher gedämpften Wirtschaftswachstum aus. Der ZEW Indikator Schweiz bestätigt diesen Trend. Der Konjunkturindikator wird von der Credit Suisse und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW) herausgegeben. Im Vergleich zum Vormonat ist er im Juni 2014 um 2,6 auf 4,8 Punkte gesunken. Nach dem Höchststand im Dezember letzten Jahres hat sich die Abschwächung der Schweizer Konjunktur damit ein weiteres Mal bestätigt. Der ZEW Indikator wird monatlich erhoben. Für den aktuellen Monat wurden 42 Finanzanalysten zu ihren Konjunkturerwartungen befragt.

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Swiss Economic Forum: Ist der Euro noch zu retten?

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Der Termin des Swiss Economic Forum in Interlaken fällt in diesem Jahr mit einer wichtigen finanzpolitischen Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) zusammen. Dass die EZB die Wirtschaft der Krisenländer in der Euro-Zone durch ihre Anleihen-Politik und vor allem durch minimale Zinsen in Bewegung bringen will, ist keine neue Nachricht; Gleiches gilt für die Warnungen vor einer Deflation in der Europäischen Union. In der vergangenen Woche wurde nun eine lange debattierte Grenze überschritten: Der Einlagenzins der EZB wurde von 0 auf –0,10 % gesenkt. Für das Parken ihrer Gelder bei der EZB bezahlen die Geschäftsbanken damit de facto einen Strafzins. Angesichts der extrem niedrigen Inflationsrate in der Euro-Zone wurden auch die Zinssätze für EZB-Kredite nochmals abgesenkt.

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Spaniens Arbeitslosigkeit und die Folgen für die europäische Wirtschaft

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Gilt die Wirtschaftskrise in Europa bereits als überstanden oder befinden wir uns noch mitten in der durch die Banken initiierten Abwärtsspirale und merken es nur nicht? Die Antwort dürfte je nach gefragtem Staat anders ausfallen. Spanien, eines der Krisenländer in den Jahren nach 2008, sieht derzeit nur wenig Grund für Euphorie und gilt damit als Beispiel für das restliche Europa.

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