Bund will Niederländern CS-Kundendaten liefern

Die Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV gibt einer Gruppenanfrage der Niederlande für Kunden der Credit Suisse statt. Dies schreibt die „Handelszeitung“ in ihrer neusten Ausgabe. Der holländische Fiskus soll damit rückwirkend bis 2013 Zugriff auf Bankdaten von niederländischen CS-Kunden erhalten, die möglicherweise Steuern hinterzogen haben. Den betroffenen Kontoinhabern bleiben 30 Tage Zeit, Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht einzulegen. Hernach fliessen die Daten nach Holland, wo den mutmasslichen Steuersündern happige Bussen drohen.

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Credit Suisse: Lob für Kulturwandel

Ein Kulturwandel in Unternehmen ist machbar, aber er benötigt Zeit. Das betonte der Wirtschaftsprofessor Ernst Fehr aus der Universität Zürich, im Gespräch mit der „Handelszeitung“. Laut dem weltweit bekannten Verhaltensökonomen trägt die Umwälzung der Belegschaft einen wesentlichen Teil dazu bei, wenn sich die Normen und Werte in einem Unternehmen ändern. „Andere Lohnmodelle ziehen andere Leute an“, sagt Fehr.

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Oligarchen-Affäre: Credit Suisse verklagt

Der mutmassliche Millionenbetrug eines Credit-Suisse-Kundenberaters erhält eine neue Dimension. Nun wird auch die CS verklagt. Im Auftrag seiner geschädigten Mandanten, zweier russischer Unternehmer, hat der Anwalt Giorgio Campá Anfang Woche in Genf eine Strafklage eingereicht. Dies schreibt die „Handelszeitung“. „Die Klage meiner Klienten richtet sich sowohl gegen den mutmasslich fehlbaren Kundenberater als auch gegen die Bank Credit Suisse“, sagt Anwalt Giorgio Campá. Die Klage umfasse unter anderem folgende Tatbestände: Ungetreue Geschäftsbesorgung, Urkundenfälschung, Veruntreuung sowie Geldwäscherei. Bei der Klage seiner zwei russischen Mandanten gegen die Grossbank Credit Suisse beruft sich Campá auf die „subsidiäre Haftung des Unternehmens“ nach Strafgesetzbuch.

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Credit Suisse engagiert Clifford Chance im Italien-Fall

Um eine interne Untersuchung im Zusammenhang mit Ermittlungen der italienischen Behörden wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und Steuerbetrug durchzuführen, hat die Grossbank Credit Suisse die Londoner Anwaltskanzlei Clifford Chance engagiert. Das berichtet die „Handelszeitung“. Gegenüber der CS steht der Vorwurf im Raum, sie habe seit 2005 rund 8000 italienische Kunden darin unterstützt, gut 8 Milliarden Euro vor dem Fiskus zu verstecken.

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Ökonomen befürchten lange Stagnation in der Schweiz

Nicht der Frankenschock oder die Deindustrialisierung sind auf lange Sicht eine Gefahr für den Wohlstand in der Schweiz, sondern eine Reihe von anderen Themen: Abschottung, demografischer Wandel, Reformmüdigkeit. Dies geht aus einer Umfrage der „Handelszeitung“ mit achtzehn führenden Schweizer Ökonomen hervor. Zwölf von ihnen bezeichnen die Schädigung der Handelsbeziehungen als grösste Gefahr für die Wohlstandsentwicklung in den kommenden Jahren. Internationale Krisen - wie etwa eine erneute Eurokrise - sowie die Preisgabe von Standortvorteilen werden am zweithäufigsten als grösste Gefahr genannt.

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Gefahren für den Arbeitsmarkt, Grundsatzurteil zum Kündigungsschutz älterer Arbeitnehmer

Die Auswirkungen des starken Frankens auf die Schweizer Wirtschaft sind ein Dauerthema – der Einfluss auf den Arbeitsmarkt wird sich sehr wahrscheinlich erst in der zweiten Jahreshälfte in vollem Ausmass zeigen. Das Bundesgericht hat in der vergangenen Woche ein Grundsatzurteil verabschiedet, das den Kündigungsschutz älterer Arbeitnehmer verbessern soll, ohne deren Arbeitsmarktchancen durch allzu strikte Auflagen für die Unternehmen zu verkleinern. Die Credit Suisse publizierte eine Studie, in der es darum geht, ob Kapitalverkehrskontrollen den Aufwertungsdruck auf den Franken mindern könnten. In Grossbritannien rückt das Referendum über die EU-Mitgliedschaft der Briten näher, die Abstimmung über den „Brexit“ könnte schon 2016 auf der Tagesordnung stehen.

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Der b24 Wochenrückblick – Ärger bei Credit Suisse Nachfolger für Warren Buffett

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Auch in der letzten Februarwoche 2015 ging es wieder um das Franken-Hoch. Die Konjunkturforschungsstelle an der ETH Zürich (KOF) gab für die Schweizer Konjunktur vor diesem Hintergrund eine wenig optimistische Prognose ab. Die Schweizer Tourismusbranche hat angesichts des Frankenhochs die deutschen Nachbarn als Kernzielgruppe offensichtlich aufgegeben. Ärger gab es in dieser Woche im Bankensektor: Die US-Finanzbehörden werfen mehreren internationalen Grossbanken Manipulationen der Preise von Edelmetallen vor – auch die Schweizer Institute Credit Suisse und UBS sind davon betroffen. Die Verlängerung des EU-Hilfspaketes für Griechenland ist zwar nach den parlamentarischen Abstimmungen in verschiedenen Euro-Ländern endlich in „trockenen Tüchern“ – die finanzpolitischen Querelen um das Krisenland sind jedoch noch längst nicht ausgestanden. Am Wochenende gab der US-amerikanische Finanzmagnat Warren Buffett bekannt, dass er – nach über 50 Jahren an der Spitze seines Finanzimperiums – einen Nachfolger benannt hat.

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Schweizer Unternehmen gegen die Ecopop-Initiative

Die Mitarbeiter der Swiss bekamen in dieser Woche direkt von der Führungsspitze der Airline Post: Verwaltungsratspräsident Bruno Gehring warnte von den "massiv negativen Auswirkungen", die aus einer Annahme der Ecopop-Initiative resultieren würden. Mit dieser Meinung steht der Firmenlenker nicht allein - die Schweizer Wirtschaft steht dem Votum überwiegend ablehnend gegenüber.  Vordergründig geht es der Initiatorin der Ecopop-Initiative - der Umweltschutzorganisation gleichen Namens - um die Erhaltung der natürlichen Ressourcen durch Eindämmung der Überbevölkerung. Die jährliche Nettozuwanderung in die Schweiz will sie auf maximal 0,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung begrenzen.

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Ertappt: UBS und Credit Suisse im Preisabsprache-Kartell

Vier grosse Bankhäuser werden jetzt richtig zur Kasse gebeten. Wegen illegaler Preisabsprachen wird eine Geldbusse in Höhe von insgesamt über 94 Millionen Euro fällig. Neben der Royal Bank of Scotland und der Grossbank JPMorgan sind auch die Schweizer Finanzinstitute Credit Suisse und UBS von dieser Strafzahlung betroffen. Die Geldbussen gegen die vier Grossbanken sind von der EU-Kommission im Zusammenhang mit der Manipulation des Schweizer Franken Libors respektive mit entsprechenden Preisabsprachen bei Zinsderivaten verhängt worden. Laut Aussage des Vizepräsidenten der EU-Kommission, Joaquin Almunia, haben die vier Banken der Geldbusse bereits zugestimmt. Was allerdings auch nicht weiter verwundert, ansonsten hätten sie mit weiteren kartellrechtlichen Untersuchungen rechnen müssen.

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Schweizer Banken wollen Kundendepots ausmisten: Keine Chance für Penny Stocks

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Schweizer Finanzsektor arbeitet weiter an seiner Reputation und möchte die frühere Kritik am Bankgeheimnis und der Duldung nicht versteuerter Vermögen auf Schweizer Bankkonten endgültig vergessen machen. Dabei hat sich die Branche zum Beispiel auch explizit auf die Hürden für ausländische Investoren und nachhaltige Geldanlagen fokussiert. Ins Visier der Banker sind nunmehr aber auch niedrigpreisige US-Aktien gerutscht. Die eidgenössischen Banken üben extremen Druck auf entsprechende Kunden aus, wobei neu erworbene Titel erst gar nicht mehr berücksichtigt bzw. eingebucht werden. Allerdings sind die Initiatoren dieser Vorgehensweise wohl die Behörden aus den USA. Offenbar wollen sie den Markt in Bezug auf die oftmals dubiosen Wertschriften gezielt trockenlegen. Was die US-Regulatoren aber genau beanstanden und fordern, liegt noch im Dunkeln verborgen. Vertreter von europäischen Finanzinstituten vermuten, dass sich die Behörden auf die Art von Unternehmen quasi einschiessen, denen am Markt mangelnde oder eine nicht offene Kommunikation vorgeworfen wird.

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