IT-Beschaffung: Outsourcing-Probleme beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation

20.02.2014 |  Von  |  News  | 
IT-Beschaffung: Outsourcing-Probleme beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation
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Die Beschaffung von IT-Experten durch verschiedene Schweizer Bundesämter steht schon länger in der öffentlichen Kritik. Interne Ressourcen sind bei den Ämtern nur in sehr begrenztem Mass vorhanden. Die Lösung besteht meist darin, IT-Projekte outzusourcen.

Schwierigkeiten ergeben sich dabei von mehreren Seiten: Die IT-Branche moniert, dass die Ausschreibungsunterlagen oft so kompliziert sind, dass sie Firmen, die sich als externe Dienstleister bewerben wollen, vor erhebliche Probleme stellen. Oft enthielten sie zudem – unter anderem aufgrund eines profunden Wissensmangels – unflexible technische Vorgaben statt benutzer- und prozessorientierten Anforderungen, die den Entwicklern einen gewissen Spielraum liessen. Der Branchenverband Swico kritisiert zudem, dass der Bund die externen IT-Personalressourcen zum Teil ohne bestehende Projektspezifikationen „auf Vorrat“ kaufe, woraus sich Nachteile für kleine und mittlere Unternehmen ergeben, da letztere meist auf höhere Stundensätze angewiesen seien. Die parlamentarische Gruppe „ePower“, die sich als politische Interessenvertretung der IT-Branche profiliert, will die Problematik nun im Bundesrat zur Sprache bringen.

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Schweizer Wirtschaft durch Plebiszit in Gefahr?

14.02.2014 |  Von  |  News  |  1 Kommentar
Schweizer Wirtschaft durch Plebiszit in Gefahr?
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Ist die Schweiz noch zu retten? Diese Frage stellen sich mittlerweile nicht nur viele Schweizer selbst, sondern auch die europäischen Nachbarländer. Grund für solche Bedenken liefert der Volksentschied zur Masseneinwanderung vom 09.02.2014. Mit knapper Mehrheit haben sich die Schweizer für eine Begrenzung der Zuwanderung und damit auch gegen einen weitgehend liberalisierten Arbeitsmarkt entschieden. Die möglichen Folgen sind ebenso breit gestreut wie die Chancen des Zutreffens negativer Szenarien.

Jetzt gilt es, die Nachteile und Vorteile gut abzuwägen und daraus eine gesetzliche Situation zu schaffen, die den Erhalt des Wirtschaftsstandortes Schweiz mit den boomenden Unternehmenszweigen nicht gefährdet.

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Neuerungen im Sanierungsrecht

12.02.2014 |  Von  |  News  | 
Neuerungen im Sanierungsrecht
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Das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) vom 11. April 1889 hat eine Teilrevision erfahren. Auslöser dafür war der Zusammenbruch der Swissair im Jahr 2001. Die neuen gesetzlichen Bestimmungen, welche Sanierungen von Unternehmen erleichtern sollen, sind am 1. Januar 2014 in Kraft getreten. Gleichzeitig wurden verschiedene Schwachstellen im bis anhin geltenden Recht beseitigt.

Nachfolgend möchten wir für Sie die wesentlichsten Punkte der Neuerungen zusammenfassen:

Tech-Trends 2014: In diesen Technologie-Branchen lohnen Investments und wartet Start-Up-Kapital

17.01.2014 |  Von  |  News  | 
Tech-Trends 2014: In diesen Technologie-Branchen lohnen Investments und wartet Start-Up-Kapital
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Im neuen Jahr werden neue Technologien einerseits einige unerwartete Rollen spielen und Branchen weiter erorbern, die viele Investoren und Unternehmer noch nicht auf dem Radar haben. Andererseits werden vorausgeahnte Entwicklungen schneller und radikaler eintreten als vielleicht gedacht.

In beiden Fällen ist jetzt noch Zeit, über Investitionen und neue Partnerschaften nachzudenken – oder sich sogar für die eigene Gründungsplanung inspirieren zu lassen.

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McKinsey-Studie: Um die Berufsausbildung in Europa ist es nicht besonders gut bestellt

16.01.2014 |  Von  |  News  | 
McKinsey-Studie: Um die Berufsausbildung in Europa ist es nicht besonders gut bestellt
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Am vergangenen Montag hat die Unternehmensberatung McKinsey in Brüssel eine recht brisante europaweite Studie vorgestellt. Allein in Deutschland ist demzufolge jeder vierte Arbeitgeber unzufrieden mit den Fähigkeiten und der Arbeitsleistung von Berufsanfängern. Im Gegenzug würde sich auch jeder dritte Auszubildende nicht noch einmal für dieselbe Ausbildung und/oder das ausbildende Unternehmen entscheiden.

Schüler fühlen sich über die Ausbildungsprogramme nur unzureichend informiert. Das Überraschende daran: Die Arbeitsmarktstudie über Auszubildende und Berufsanfänger weist für Deutschland mit seinem differenzierten dualen Berufsbildungssystem mit weltweit positivem Ruf ähnliche Probleme aus wie für viele andere europäische Länder inklusive einiger südeuropäischer Krisenstaaten.

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Rückblick 2013: Schweizer Startup-Szene boomt

04.01.2014 |  Von  |  News  | 
Rückblick 2013: Schweizer Startup-Szene boomt
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2013 war ein Rekordjahr in der Schweizer Firmengründungs-Geschichte. Erstmals wurden mehr als 40’000 Unternehmen neu gegründet. Die regionale Verteilung ist dabei sehr unterschiedlich, auch die Geschlechter weisen interessante Differenzen auf.

Stabile wirtschaftliche Lage, niedrige Steuern: Die Schweiz zeigte sich 2013 wirtschaftlich noch robuster als in den Vorjahren. Die meisten Neugründungen werden von Schweizern vorgenommen, aber auch Unternehmer aus den Nachbarländern mischen kräftig mit.

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Nationalfonds-Studie: Lohndiskriminierung für Frauen in der Schweiz

31.12.2013 |  Von  |  News  | 
Nationalfonds-Studie: Lohndiskriminierung für Frauen in der Schweiz
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Das Thema ist nicht neu und keineswegs nur auf die Schweiz beschränkt. Frauen verdienen weltweit in der Regel deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Gemessen an den Medianlöhnen für eine Vollzeitstelle beträgt die Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern im OECD-Durchschnitt rund 15 Prozent, die Schweiz liegt mit 18 Prozent leicht über diesem Mittelwert.

Ein Teil dieser Differenzen lassen sich durch Faktoren wie Unterschiede in der Berufswahl, niedrigere hierarchische Positionen von Frauen oder ein geringeres Dienstalter erklären. Der durch solche Einflüsse nicht erklärte Rest lag in der Schweiz bisher bei acht bis zehn Prozent. Dahinter könnten sich statistische Differenzen, aber eben auch Geschlechterdiskriminierung verbergen, die durch die eidgenössische Verfassung ebenso wie das Gleichstellungsgesetz verboten ist.

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Online Marketing Trends 2014 – und was sagt IBM dazu?

26.12.2013 |  Von  |  News  | 
Online Marketing Trends 2014 – und was sagt IBM dazu?
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Am 11. Dezember stellten wir Ihnen vor, welche Online Marketing Trends das amerikanische Wirtschaftsunternehmen Forbes für das Jahr 2014 erwartet. Ein weiterer Riese der Unternehmenswelt hat sich zu diesem Thema geäussert, den wir gerne ergänzend zu Wort kommen lassen möchten.

Das IT- und Beratungsunternehmen IBM hat ebenfalls eine Prognose zu Online Marketing Trends 2014 gewagt, aus der wir zwei Punkte hier aufgegriffen und näher erläutert haben.

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Googles Weihnachts-Überraschung: Das nächste PageRank-Update

09.12.2013 |  Von  |  News  | 
Googles Weihnachts-Überraschung: Das nächste PageRank-Update
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Bis zum Ende letzter Woche sahen sich SEOs zumindest im Hinblick auf Googles PageRank bis auf Weiteres auf der sicheren Seite. Erst im Oktober 2013 hatte Matt Cutts – der Webspam-Papst von Google – via Twitter wissen lassen, dass er ein offizielles PageRank-Update vor dem Jahreswechsel für mehr als unwahrscheinlich halte.

Unternehmensinterne Updates sind eine andere Frage: Bekannt ist, dass der Internet-Gigant den PageRank aller indizierten Seiten öfter auf den neuesten Stand bringt. Publiziert wird dieser Status jedoch nur in unregelmässigen Intervallen.

business24.ch – mit nachweisbarem PageRank-Zuwachs

Für das Ranking einer Seite in der Suchmaschine spielt der PageRank zwar nur eine marginale Rolle, wichtig ist der Wert jedoch für das sogenannte Crawling. Auf eisy.eu schreibt der SEO-Experte Soeren Eisenschmidt, dass der PageRank einer Seite unter anderem Einfluss auf die Verweildauer des Google-Bots besitzt. Unterseiten mit einem niedrigen PageRank werden deutlich seltener besucht.

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Schweizer Hotel- und Restaurantgewerbe: Wie realistisch ist ein Mindestlohn?

05.12.2013 |  Von  |  News  | 
Schweizer Hotel- und Restaurantgewerbe: Wie realistisch ist ein Mindestlohn?
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Nach einer Studie des Schweizer Bundesamtes für Statistik (BfS) aus dem Jahr 2010 waren 10,5 Prozent aller von den Unternehmen angebotenen Arbeitsplätze sogenannte Tieflohnstellen. Als Tieflohn gilt ein Arbeitsentgelt, das bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden geringer ist als zwei Drittel des bundesweit bestimmten Brutto-Medianlohns. 2010 lag diese Schwelle bei 3.986 Schweizer Franken.

Inklusive Teilzeitbeschäftigungen kam das BfS auf eine Zahl von etwa 368.000 Menschen, die lediglich eine Tieflohnstelle hatten – zwei Drittel von ihnen waren Frauen. Der typische Tieflohnbezieher aus der Lohnstrukturerhebung 2010 ist weiblich, jung, gering qualifiziert sowie im Einzelhandel, der Gebäudereinigung oder in Gastronomie und Hotellerie beschäftigt.

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