IBM hat einen Computerchip mit Gehirn-Architektur entwickelt

22.08.2014 |  Von  |  News  | 
IBM hat einen Computerchip mit Gehirn-Architektur entwickelt
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Künstliche Intelligenz bleibt trotz der langen Geschichte des Konzepts in Science-Fiction-Literatur wie Wissenschaft immer noch eine Utopie. Doch nun nähert sich IBM dem Thema aus einer neuen Richtung. Immer auf der Suche nach visionären Entwicklungen, will der Megakonzern einen völlig neuartigen Computer entwickeln, dessen Aufbau gänzlich von der Architektur des menschlichen Gehirns inspiriert sein soll.

Tatsächlich existiert bereits heute der Prototyp eines entsprechenden Computerchips. IBM-Entwickler Dr. Dharmendra S. Modha, zuständig für Cognitive Computing (Rechnerkognition) am IBM Almaden Research Center, berichtet, der Chip habe eine Million Neuronen, 256 Millionen Synapsen und 4096 CPU-Kerne. Im Vergleich: Bis 2005 gab es ausschliesslich Chips mit einem Hauptprozessorkern. Heute gehen Mehrkernprozessoren bis zu etwa acht Kernen, die dann in bis zu 100 und mehr sogenannte Tiles aufgegliedert werden können. Aus dieser Perspektive klingen mehr als 4000 Kerne beeindruckend, wenn sie auch im Vergleich mit dem menschlichen Gehirn immer noch sehr überschaubar sind.

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GastroSuisse: Kampf für die Einheitsmehrwertsteuer

20.08.2014 |  Von  |  News  | 
GastroSuisse: Kampf für die Einheitsmehrwertsteuer
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Auf die Schweizer kommt eine neue wirtschaftsrelevante Volksinitiative zu. Diesmal geht es anders als bei der Masseneinwanderungsinitiative und anderen Volksbegehren zwar nicht um die „ganz grossen Fragen“ – für viele Gastronomiebetriebe, das Steueraufkommen des Bundes sowie die Einnahmen der obligatorischen Versorgungswerke könnte eine Neuregelung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie jedoch immense Folgen haben.

Die Initiative des Gastronomie-Dachverbandes GastroSuisse verlangt eine Angleichung der Mehrwertsteuer für Speisen und alkoholfreie Getränke in Restaurants und Take-aways. Unterstützt wird sie vom Gewerbeverband, der SVP sowie den bürgerlichen Parteien. Zur Abstimmung wird sie am 28. September kommen.

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Geldanlagen: Schweizer Oberschicht vertraut auf Bargeld

13.08.2014 |  Von  |  News  | 
Geldanlagen: Schweizer Oberschicht vertraut auf Bargeld
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Bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage, welche Form der Geldanlage in diesen Zeiten die Richtige ist, vertraut die vermögende Oberschicht der Schweiz offenbar auf das alte Sprichwort, dass „nur Bares Wahres“ sei. So zeigt es der jüngste „World Wealth Report“, der von Capgemini in Zusammenarbeit mit den Vermögensberatern von RBC Wealth erstellt worden ist. Die hiesigen Millionäre und Milliardäre haben demnach etwa 30 % ihres Vermögens als Bargeld – also beispielsweise auf Tages- und Festgeldkonten – deponiert. Offenbar haben die derzeit herrschenden Minizinsen dabei keinen negativen Einfluss auf die Reichen in der Hinsicht gehabt, ob diese Form des Investments noch zeitgemäss ist.

Die Schweiz ist ein Sonderfall

Bemerkenswert daran ist, dass die Schweiz weltweit einen Sonderfall darstellt. Nach dem Crash der Finanzmärkte im Jahr 2008 haben die Reichen und Superreichen rund um den Globus das Vertrauen in die Börsen verloren. Doch in den meisten Ländern sind sie längst in die Aktienmärkte zurückgekehrt, haben die Notenbanken diese doch mit gewaltigen Finanzspritzen unterstützt. Das Ergebnis: Die Aktienindices stiegen um durchschnittlich mehr als 100 % im Vergleich mit dem Krisenjahr 2008 an. Wer sein Geld entsprechend angelegt hatte, konnte seine Investments folglich ebenfalls mehr als verdoppeln. In der Schweiz wurde diese Chance jedoch von den meisten vermögenden Anlegern laut Untersuchung verpasst.

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Commerzbank nach gutem Quartal im Aufwind

12.08.2014 |  Von  |  News  | 
Commerzbank nach gutem Quartal im Aufwind
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Bei der Commerzbank ist Land in Sicht. Ein reduziertes Risikoprofil bei Schiffs-, Immobilien- und Staatsfinanzierungen trug massgeblich dazu bei, dass sich der im zweiten Quartal 2014 erzielte Gewinn vor Steuern gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 74 Millionen Euro auf 257 Millionen Euro vervierfachte, was die Erwartungen der Analysten übertraf.

Für das Jahr 2014 wird eine substanzielle Reduktion der Vorsorge für Kreditausfallsrisiken gegenüber dem Vorjahr angestrebt. 2013 wurden Rücklagen für notleidende Darlehen in Höhe von 1,75 Milliarden Euro ausgewiesen. Bereits jetzt konnte die Bank die Rückstellungen für ausfallgefährdete Kredite von 537 Millionen Euro auf 257 Millionen Euro reduzieren.

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Credit Suisse und UBS – Bedrohung für die Finanzwelt?

11.08.2014 |  Von  |  News  | 
Credit Suisse und UBS – Bedrohung für die Finanzwelt?
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Ein Kollaps grosser und global aktiver Banken dürfte auch in Zukunft schwere Folgen für Wirtschaft und Finanzmarkt haben. Die US-Finanzaufsicht hat sich aus diesem Grund die Notfallpläne von elf Banken ein weiteres Mal genauer angesehen – mit insgesamt negativem Fazit. Auch auf die Credit Suisse und die UBS kommen „Hausaufgaben“ zu: Von der US-Notenbank FED und der Einlagensicherung FDIC bekamen beide Schweizer Institute schlechte Noten. Kommentiert haben sie den offiziellen Rüffel bisher nicht.

Im Falle einer Insolvenz sollen die sogenannten Testamente (Living Wills) der Banken sicherstellen, dass die Abwicklung möglichst reibungslos verläuft. Aus Sicht der US-Aufsichtsbehörden stecken die Papiere jedoch häufig voller Mängel. Daher wurden die elf aktuell überprüften Institute jetzt zu entsprechenden Überarbeitungen aufgefordert. Die beanstandeten Mängel wurden den Banken in Form von Detailauflistungen mitgeteilt.

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Amazon – Opfer der eigenen Strategie?

10.08.2014 |  Von  |  News  | 
Amazon – Opfer der eigenen Strategie?
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Der Chef von Amazon, Jeff Bezos, der mit dem Online-Handelsriesen stets versucht, auf einer breiten Basis möglichst viele Interessenten und Leads anzuziehen, hat mit dieser Strategie den Einzelhandel weltweit auf den Kopf gestellt. Durch entsprechenden Bekanntheitsgrad und Webseitentraffic innerhalb der Branche an Volumen zuzulegen, lastet nicht nur die Infrastruktur aus, sondern bringt durch eine Erhöhung der Conversions auch mehr Umsatz. Eine Schlankheitskur bei den Fixkosten ermöglichte es überdies, den Kunden günstigere Preise zu bieten.

An der Wall Street wird das Entstehen von Preiskämpfen durch Nachahmer von Bezos Strategie bereits als „Amazon-Effekt“ bezeichnet. Allerdings frisst die Revolution auch bei Amazon offenbar ihre Kinder. Angesprochen auf das Cloud-Geschäft, sprach Amazon-Finanzchef Tom Szkutak von einer Belastung des operativen Geschäftes durch den Preisdruck in dieser Sparte, dieser sei auch für den jüngsten Einbruch der Amazon-Aktien verantwortlich.

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Apple-Quartalsbericht: Weniger Umsatz als erwartet

05.08.2014 |  Von  |  News  | 
Apple-Quartalsbericht: Weniger Umsatz als erwartet
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Seit dem Launch des ersten iPhones ist die Erfolgsgeschichte von Apple ungebrochen. Ob der Trend nach dem Tod des Firmengründers und CEO Steve Jobs langfristig weiterhin nach oben zeigt, war in den letzten Jahren in den Medien und bei den Analysten immer wieder Thema.

Grund zur Besorgnis gibt es bei dem Technologiekonzern aus dem kalifornischen Cupertino bis auf Weiteres nicht. Trotz seiner nach wie vor ausgezeichneten Performance zeigen sich schleichende Veränderungen. Nach der Präsentation der Ergebnisse des zweiten Quartals 2014 waren zumindest einige Experten tendenziell ernüchtert. Zwar ist der Umsatz des Konzerns auch im abgelaufenen Quartal gestiegen – die Zuwächse waren jedoch etwas geringer als erwartet.

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Swiss im Aufwind

05.08.2014 |  Von  |  News  | 
Swiss im Aufwind
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Trotz eines leicht rückläufigen Passagieraufkommens ist die Schweizer Fluggesellschaft Swiss weiterhin erfolgreich unterwegs. Das Unternehmen konnte im ersten Halbjahr 2014 einen Gewinn von 118 Millionen Franken einfliegen, was einer Steigerung von 64 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Allerdings ist dieser sprunghafte Anstieg des Gewinns nicht alleine dem operativen Geschäft zuzuschreiben, denn die Lufthansa-Tochter nahm nach eigenen Angaben Anfang des Jahres eine Umstellung ihrer Abschreibungsmethode vor. Ohne diesen buchhalterischen Effekt bewegt sich der Betriebsgewinn laut Swiss etwa auf dem Niveau des Vorjahres, in dem von der Airline für das erste Halbjahr ein Gewinn von 72 Millionen Franken ausgewiesen wurde. Auch der Umsatz blieb praktisch unverändert bei 2,517 Milliarden Franken, während die Zahl der Passagiere um 0,5 % auf 7,74 Millionen sank.

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AXA Winterthur erreicht gutes Halbjahresergebnis

05.08.2014 |  Von  |  News  | 
AXA Winterthur erreicht gutes Halbjahresergebnis
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Das Versicherungsunternehmen AXA Winterthur hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2014 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres deutlich gesteigert, wenn auch die Auswirkungen der Unwetterschäden im Juli noch nicht berücksichtigt sind.

Der Reingewinn von AXA Winterthur belief sich im ersten Halbjahr 2014 auf 556 Millionen Schweizer Franken, was einer Steigerung von 37,6 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Der Betriebsgewinn stieg im selben Zeitraum um 10,7 % auf 455 Millionen Franken an. In einer Aussendung des Unternehmens wurden neben einer allgemeinen Volatilität marktbeeinflussender Faktoren eine Verringerung der Grossschäden, die Veräusserung von Kapitalanlagen sowie Fremdwährungseffekte als Gründe für das gute Ergebnis ins Treffen geführt. Nach Angaben des Versicherers sind allerdings die Unwetter im Juli, die in der Schweiz an mehreren Orten grosse Schäden anrichteten, in diesem Halbjahresbericht noch nicht berücksichtigt.

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Steuerstreit mit Frankreich wird zum Problem für schweizerische Unternehmen

04.08.2014 |  Von  |  News  | 
Steuerstreit mit Frankreich wird zum Problem für schweizerische Unternehmen
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Wie „Tagesanzeiger“ und „Handelszeitung“ übereinstimmend berichten, wird der Steuerstreit mit Frankreich zum Problem für schweizerische Unternehmen. Der Handel zwischen EU und Schweiz wird durch den Konflikt demnach inzwischen spürbar beeinträchtigt. Der Flughafen Basel-Mülhausen ist das jüngste Ziel der französischen Politik und könnte für mehr als 70 Firmen zur Kostenfalle werden.

Der Streit um den Flughafen

Faktisch liegt der Airport in Frankreich. Er ist jedoch in einen schweizerischen und einen französischen Sektor aufgeteilt. Bislang behandelte man diese so, als seien sie Botschaftsgelände. Der zugehörige Staat entschied über die Gesetze, Gebühren, Steuern sowie die sonstigen Vorschriften. Die französische Regierung will dies nicht länger akzeptieren, sondern pocht darauf, dass der Flughafen auf ihrem Gebiet sei und sie deshalb die Zuständigkeit besitze. Es sollen deshalb für den Schweizer Sektor zwei neue Gebühren kommen. Zudem will die Regierung von den dort ansässigen Firmen Mehrwert- und Unternehmenssteuer kassieren.

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