Finanzen

Verwirrende Signale an den Finanzmärkten

An den Finanzmärkten werden deutliche Signale ausgesendet. Die Meinung der Anlegerinnen und Anleger ist gemacht. Nur zeigen die Signale in unterschiedliche Richtungen. Das macht ihre Interpretation nicht einfach. Für die Obligationenmärkte ist die Rezession eine beschlossene Sache. Die Rendite der 10-jährigen Eidgenossen-Anleihe ist seit Anfang Juli von 1.40% auf 0.43% gefallen.

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Gorilix (SILVA) legte um 14 % zu, während Bitcoin (BTC) und Cardano (ADA) Verluste erlitten.

In einer Woche, in der mehr als 90 % der Top-100-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung gefallen sind, gab es einen Hoffnungsschimmer durch den Newcomer Gorilix (SILVA), der Anfang Juni 2022 mit dem Vorverkauf begann und auf positive Kritiken und eine starke Reaktion der Öffentlichkeit stieß, die den Preis um 14.3% ansteigen ließ. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum fiel die Kryptowährung Bitcoin um -30,29 % und Cardano, einer der beliebtesten Coins der letzten Zeit, verlor ebenfalls -27,87 %.

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Baissen sind Teil des Börsenlebens

Die meisten Aktienindizes sind seit Anfang Jahr mit rund 10% im Minus. Der Nasdaq in den USA hat fast 30% eingebüsst. Die Kurse der Aktien bekannter Firmen wie Tesla oder Amazon haben sich halbiert. Andere Titel wie Netflix oder die Kryptobörse Coinbase wurden noch ärger gerupft. Vielerorts wird das Ende der glitzernden Börsenwelt ausgerufen. Die Argumente wie die steigenden Zinsen, die ausufernde Inflation oder die hohen Rohstoffpreise sind hinlänglich bekannt. Dabei wird oft vergessen, dass Perioden mit grösseren Kursverlusten bei den Aktien immer wieder vorkommen und zum Leben als Anleger und Anlegerin dazu gehören.

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Die Finanzmärkte sind auf der Suche nach etwas Ruhe

Die Zeit für die Schreiber von Marktkommentaren war schon einfacher. Klar, es ist angenehmer, Höhenflüge an den Aktienmärkten zu erklären als schmerzhafte Kursverluste. Aber um das geht es nicht. Kursstürze, die durch aussergewöhnliche Ereignisse wie dem Ausgang der Brexit-Abstimmung oder durch eine deutliche Abschwächung der Konjunktur aus- gelöst werden, tun den Anlegerinnen und Anlegern weh, sind aber nachvollziehbar.

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Der Höhenflug des US-Dollars hat seine Grenzen

Der US-Dollar hat in den letzten Wochen einen wahren Höhenflug hingelegt. Ende März kostete ein Dollar noch 0.92 Franken, aktuell sind es 0.99 Franken. Die Parität, die letztmals 2019 bestand, ist nicht mehr weit entfernt. Handelsgewichtet hat der Greenback seit Jahresbeginn 13% zugelegt. Was bei einer entsprechenden Frankenaufwertung für die Schweizer Wirtschaft eine harte Belastung wäre, ist für die US-Wirtschaft kein Thema. Dafür ist der Anteil des Aussenhandels in den USA im Vergleich zur Binnenwirtschaft zu gering. Zudem werden die amerikanischen Exporte und Importe grösstenteils in US-Dollar abgewickelt.

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Krypto im Bankwesen: Commerzbank, Vivid Money & Mushe (XMU)

Die Commerzbank gab kürzlich bekannt, dass sie eine lokale Lizenz für Kryptowährungen beantragt hat. Analysten vermuten, dass der Grund dafür ganz einfach war: "Wenn du sie nicht schlagen kannst, schließ dich ihnen an". Die Verbreitung von Kryptowährungen ist weltweit auf dem Vormarsch. Daher ist es keine Überraschung, dass der Bankenriese einen großen Schritt nach vorne machen wollte und sich um eine Lizenz für Kryptowährungen beworben hat. Natürlich wäre die Commerzbank nicht die erste Bank, die sich mit Kryptowährung befasst. Die beliebte Digitalbank vivid money erlaubt ihren mehr als 500.000 Kunden bereits seit einiger Zeit, Kryptowährung zu kaufen und zu handeln.

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