Schweiz: Zahl der Millionäre peilt die 500’000 an

22.06.2014 |  Von  |  News
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Schweiz: Zahl der Millionäre peilt die 500’000 an
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Weltweit liegt das Vermögen der wohlhabenden Bevölkerungsschicht auf Rekordniveau. Da ist es kein Wunder, dass auch in der Schweiz Jahr für Jahr die Zahl der Millionäre ansteigt. Von 2012 auf 2013 hat die Schweiz sogar einen grossen Sprung gemacht, die Zahl der Millionäre konnte sich um rund ein Sechstel vergrössern – in nur zwölf Monaten. Damit liegt die Schweiz aber voll im Welttrend, denn 2013 stieg das Vermögen der Wohlhabenden auf die Rekordsumme von 52 Billionen US-Dollar an. Woran liegt es, dass sich das Geld und damit das Vermögen so sprunghaft vermehrt?

Wenn sich das weltweite Vermögen auf neue Rekordhöhen schaukelt, gibt es dafür natürlich immer einen Grund. Doch worin liegt dieser? Sind die Wohlhabenden einfach die besseren Business-Menschen? Oder lässt sich das Geld, wenn eine bestimmte Hausnummer vertreten ist, einfach leichter und schneller vermehren? Im Jahr 2013 – und auch zu Beginn des Jahres 2014 – haben die Zentralbanken und Aktienmärkte einen nicht geringen Anteil daran, dass man als Reicher noch schneller reich wird. Auch in der Schweiz. Gerade die überaus expansive Geldpolitik der Zentralbank hat dafür gesorgt, dass die Zahl der Millionäre förmlich explodiert.



Und auch die weltweiten Aktienmärkte, die sich von Rekordhoch zu Rekordhoch schaukeln konnten, liessen die Dichte der Millionäre global ansteigen. 13,73 Millionen Millionäre sind auf der ganzen Welt verzeichnet. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Jahr 2012 um knapp 1,8 Millionen und somit rund 15 % nach oben verändert. Das Vermögen, das von den Reichen und Superreichen gehortet wird, stieg ebenfalls nicht unerheblich an. Mit den genannten 52 Billionen US-Dollar hat es zu 2012 nochmals um 14 % zugelegt. Die Zahlen basieren auf Erhebungen des Finanzinstituts RBC Wealth Management und der Beratungsgesellschaft Cap Gemini, welche die HNWIs (high net worth individuals) festlegen. Grundvoraussetzung ist, dass man über ein Investitionsvolumen von zumindest einer Million US-Dollar verfügt – bar, ohne Immobilienbesitz.

Die USA haben bei den Millionären die Nase vorn. (Bild: Malcolm Leman / Shutterstock.com)

Die USA haben bei den Millionären die Nase vorn. (Bild: Malcolm Leman / Shutterstock.com)

Die USA haben bei den Millionären die Nase vorn

Wie die Erhebungen ergeben haben, behaupten die USA die weltweite Vormachtstellung bei den Millionären. 4,33 Millionen Millionäre gab es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber man spürt den Verfolger dicht im Nacken. Die Zahl der Millionäre im Bereich Asien-Pazifik holt auf und liegt derzeit bei circa 4,32 Millionen. Das ist somit nur noch ein hauchdünner Vorsprung für die USA.



Und Experten gehen davon aus, dass die Vormachtstellung Amerikas im Jahr 2014 enden wird. Da im Bereich Asien-Pazifik mit einem höheren Wirtschaftswachstum als in den USA zu rechnen ist und die dortigen Volkswirtschaften massiv zulegen können, was den Business-Sektor angeht, rechnet man fest damit, dass Amerika in der Jahresbilanz auf den zweiten Rang verwiesen wird. Europa hat gegenüber Asien-Pazifik bereits das Nachsehen, denn in Europa kommt man „nur“ auf 3,83 Millionen Millionäre auf dem Kontinent.

Mehr Millionäre in der Schweiz



In der Schweiz, das haben die Zahlen von RBC Wealth Management und Cap Gemini ans Tageslicht gebracht, hat man gut gewirtschaftet. Darum wuchs die Zahl der Millionäre im Kalenderjahr 2013 auf rund 330’000 an, ein Anstieg von rund einem Sechstel im Vergleich mit 2012. Und die Tendenz, das sagen die Experten, wird auch fürs Jahr 2014 steigend sein. Damit liegen die Eidgenossen weltweit auf Rang sieben. Und doch wird augenfällig, dass die „Tabelle der Millionäre“ von vier Ländern dominiert wird: 60 % aller weltweiten Millionäre leben entweder in den USA, in Japan, in Deutschland oder in China. Ganze sieben von zehn Neumillionären hatten diese vier Länder im Jahr 2013 beizusteuern.



Eher trübe sieht es, zumindest was die Millionäre angeht, in Lateinamerika aus. Ursächlich dafür, so RBC Wealth Management und Cap Gemini, seien die massiven Turbulenzen an den heimischen Aktienmärkten gewesen. Gerade die Schwellenländer hatten darunter zu leiden, so manches Vermögenspaket ist eher geschrumpft als explodiert. So kletterte die Zahl der Millionäre in Brasilien – und das im Jahr vor einer WM, für die viele, viele Orders im Business vergeben wurden – nur um rund 4 %.

Millionäre auf dem kleineren Level dominieren

Wer nun erwartet, dass jeder Millionär der Liste ein Superreicher wäre, wird sich getäuscht sehen. Neun von zehn der erfassten Millionäre verfügten über ein Vermögen zwischen einer und fünf Millionen US-Dollar. Sie werden als „Millionär von nebenan“ tituliert. 9 % liegen dann zwischen 5 und 30 Millionen und weniger als 1 % gibt an, über mehr als 30 Millionen US-Dollar an investierbarem Vermögen zu verfügen. Die letzte Gruppe gehört dann zur Gruppe der sogenannten „Ultra HNWI“! Eine berechtigte Bezeichnung, denn 30 Millionen US-Dollar und mehr sind schon eine echte „Hausnummer“.



 

Oberstes Bild: © jongjet303 – Shutterstock.com



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